Die EU sollte froh sein, wenn sich die Türkei um ihre muslimischen Schwestern und Brüder kümmert, die dort besser aufgehoben sind als in der EU....
... da wir oder vielmehr die gesamte EU die Hilfe der Türkei bei der Loesung des Flüchtlingsproblems benoetigen. .
Die Tuerkei unter Erdogan wird weiterhin wie in den letzten Wochen und Monaten mehr oder minder offen praktiziert muslimische Schwestern und Brueder aus den arabischen Nachbarlaendern als willige Soldaten des Jihad in die EU und nach Deutschland schleusen.
„Erdoğan sieht sich in der Tradition eines imperialen Sultans, der als Schutzherr des Islam die Welt verändert.
Bei einem Staatsbesuch in Indonesien erklärte er vor wenigen Tagen, worum es ihm wirklich geht: "Wir haben nur eine Sorge: "Das ist der Islam, der Islam und der Islam."
Bei diesem Neo-Osmanismus nutzt Erdoğan die Flüchtlingsfrage als politische Waffe. In Reden stellt er sich als Beschützer der muslimischen Flüchtlinge dar, die Türkei sei Schutzraum für alle Rechtgläubigen, das gebiete der Koran. Zum anderen aber befördert die türkische Regierung seit einiger Zeit die gezielte Massenflucht von Muslimen aus Krisengebieten nach Europa....
...Die FAZ berichtete bereits zu Jahresanfang, dass der türkische Geheimdienst die Schlepperbanden mit Lockangeboten für den Transport in die EU gezielt gewähren lasse und mittlerweile ermutige. Gegen die Schiffe der Menschenhändler in Mersin wird nicht vorgegangen. Mit dieser Strategie hat Erdoğan die Massenflucht nach Europa dramatisch verschärft. Es gibt aus seiner Sicht gute Gründe dafür, denn er entlastet nicht bloß sein eigenes Land. Er setzt zugleich die Europäische Union, die er kaum verhohlen verachtet, unter direkten politischen Druck. "Erdoğan spielt mit der Migrationswaffe", kommentiert ein hochrangiger Nato-Vertreter aus Brüssel die Lage. Das passe zudem in sein missionarisches Weltbild, das jeder Muslim in Europa die islamische Sache stärke. Dass auf dem neuen "Dschihad-Highway" auch Terroristen nach Europa gelangen, nehme er in Kauf.“
Quelle:
http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Erdogan-startet-einen-grossen-Krieg-article15789036.html„Im April 1998 wurde Erdoğan vom Staatssicherheitsgericht Diyarbakır wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten gemäß Artikel 14 der türkischen Verfassung nach Artikel 312/2 des damaligen türkischen Strafgesetzbuches (Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden) zu zehn Monaten Gefängnis und lebenslangem Politikverbot verurteilt. Anlass war eine Rede bei einer Konferenz in der ostanatolischen Stadt Siirt, in der er aus einem religiösen Gedicht, das Ziya Gökalp zugeschrieben wurde, zitiert hatte:
„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdo%C4%9FanWie zu sehen entwickelt sich die moderne Tuerkei des Kemal Atatuerk unter dem Islamisten Erdogan rasant zurueck zu einem Kalifat.
„Die Anknüpfung der Türkei an die glorreiche Zeit des Osmanischen Reiches zieht sich seit jeher durch Erdoğans Rhetorik als Staatsmann der Türkei – ob als Ministerpräsident oder jetzt als Präsident. Das Osmanische Reich als Führungsmacht der islamischen Welt stellte seit 1453 die Kalifen und somit die geistlichen Führer der Muslime.
1924 schaffte Mustafa Kemal Atatürk, der Begründer der säkularen Türkei, das Kalifat ab, schickte den Kalifen ins Exil und richtete die Türkei konsequent an Europa aus.“
Quelle:
https://de.qantara.de/inhalt/tuerkisches-moscheebauprogramm-beansprucht-erdogan-die-fuehrung-in-der-islamischen-welt
„13.10.2015
Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) reist am Sonntag nicht wie zunächst von der Bundesregierung angegeben nach Ankara, sondern nach Istanbul. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in Berlin mit. Durch einen regierungsinternen Übermittlungsfehler war am Montag die türkische Hauptstadt als Ort für das Treffen von Merkel mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu genannt worden. Ziel der Reise sei aber von vornherein Istanbul gewesen, hieß es. Bei den Gesprächen geht es um den Kampf gegen den Terrorismus, die Lage in Syrien, die Bewältigung der Flüchtlingskrise und bilaterale Beziehungen.“
