@hanni
Wenn du dich auf die "Dunkelziffer" berufst,erinnerst du dich
sicherlich daran,dass du von ueber 60 jaehrige,dickbaeuchige
Maenner,die zu Hause keine Frau mehr abbekommen gehoert
hast,die ihre Begierden auf junge Frauen richten und dies als
voellig normales Verhalten einstufen.
Mir fallen im Moment nicht die Namen der westlichen Laender
ein,von wo die Herren wohin einreisen.
Vor langer Zeit soll es sogar so gewesen sein,dass man nichtmal
eine Ehe versprechen musste,sondern ein paar Nylonstruempfe
ausreichten,um den gewuenschten Erfolg zu haben.
Das heisst,seit urdenklichen Zeiten laeuft das Spiel so ab,dass der,
der hat,das bekommt,was er will.
Wir in unserer westlichen Denkschule finden das furchbar und ver-
dammen es als typisch mittelalterliches Verhalten einer rueckstaendigen
Gesellschaft.
Wenn wir jedoch zurueckdenken,hat unsere Gesellschaft vor hundert
Jahren aehnlich gedacht und gehandelt.
Auch damals war der Wunsch und Wille junger Toechter gegenueber
dem Versorgungsgedanken zweitrangig.
Auch damals war eine Heirat der Versuch,die Lebensexistenz abzu-
sichern.
Auch damals gingen Ehen auseinander oder waren ein lebenslanges
Martyrium.
Was daher der Spiegel beschreibt ist nicht neu und die Empoerung
ein Stueck weit geheuchelt.
jock