Täter-Fotos müssen schneller veröffentlicht werden!
Die Fotofahndung ist ein hocheffektives Mittel. Eingesetzt wird es oft erst Monate nach der Tat. Ein Fehler, meint Sebastian Geisler.
Eigentlich ist es ein echter Glücksfall, wenn Straftäter bei ihrer Tat gefilmt werden. Denn solche Aufnahmen führen, einmal veröffentlicht, oft in kürzester Zeit zum Täter. Umso ärgerlicher ist es, dass oft Monate vergehen, bis dieses hocheffektive Fahndungsinstrument eingesetzt wird.
Dass in dem rot-rot-grünen Berlin überhaupt Kameras hängen, ist schon erstaunlich. Was sagt denn deren "Datenschützer" dazu?
In RLP ist man da weniger "kulant" in der Auslegung der "Persönlichkeitsrechte"!
Situation: In meiner touristisch geprägten Heimatstadt ist wegen der Touristen-Horden tagsüber die Innenstadt für jeglichen Fahrzeug-Verkehr gesperrt. Das interessiert aber nur die, die sich an die Regeln halten
wollen (z.B. Einheimische).
Wir haben eine ganze Menge Ausländer in der Stadt, in erster Linie Gastronomie- und Hotellerie Personal aus Osteuropa, aber auch sogenannte Flüchtlinge, denen solche Einschränkungen ihrer "Bewegungsfreiheit" am Allerwertesten vorbei gehen.
Während sich "unsere" Verwaltung minutiös um die Parkuhren und Parkverbote kümmert (innerhalb der letzten 5 Jahre von einer auf vier Vollzeitkräfte aufgestockt) sieht man von der bei uns angesiedelten SPI nur dann Beamte, wenn es gekracht hat! Verkehrsüberwachung findet seit vielen Jahren nicht mehr statt.
Jetzt wollte der Stadtbürgermeister den unerlaubten Fahrzeugverkehr in der Innenstadt durch Kameras in den Griff bekommen (um all' die Ignoranten auch zur Kasse bitten zu können).
Er bekam aus Datenschutzgründen keine Genehmigung dafür!Wenn also die Landespolizei das macht (z.B. Geschwindigkeitskontrollen und -überwachung), ist das ok - einer Ortspolizeibehörde wird das nicht gestattet! Wie war das mit der Bananen-Republik?