Geldtheorie ist nicht ganz so einfach. Sie zu verstehen setzt aber die Bereitschaft voraus viele Kopfschmerzen zu erdulden.
Sie ist kompliziert und ihre Ergebnisse widersprechen manchmal dem „gesunden Menschenverstand“. Aber lange Zeit widersprach es auch dem „gesunden Menschenverstand“, dass sich die Erde um die Sonne bewegt.
In der Schweiz ist irgendwann mal eine Abstimmung wegen Vollgeld.
Es macht keinen Sinn, darueber abzustimmen wann morgens die Sonne aufgehen soll.
Die wichtigste Erkenntnis der Geldtheorie lautet, Geldschöpfung ist dann „harmlos“ wenn das geschöpfte Geld auch wieder vernichtet wird. Sprich, Kredite getilgt werden.
Das eigentliche Problem ist, Staaten haben einen ungeheuren Geldbedarf; die Forderungen der Bürger sind hoch. Manche träumen gar von einem System, in dem jeder mehr erhält als er gezahlt hat.
Auch mein Vater hatte etwas falsch gemacht... So arbeitete er sein ganzes Leben...(und dann kam; Einfügung von mir) irgendwann eine Scheidung dazu die schon mal Rentenpunkte kostet und dann noch eine Alterteilzeitrente die auch wieder Rentenpunkte gekostet hat.
… Ist das der Dank das man sein ganzes Leben gearbeitet hat das man dann mit 670 Euro in Rente geschickt wird.
Die Staaten sehen sich aber außerstande ihren Geldbedarf Steuern zu decken. Stattdessen weichen sie auf Schulden aus und können die nicht tilgen.
Wirtschaftlich macht es einen erheblichen Unterschied ob ein Staat Kredite aufnimmt um die laufenden Renten zu bezahlen oder ob er das Geld in seine Infrastruktur steckt.
Leider gibt es hier keinen Genuss ohne Reue. Die Grundregel der Volkswirtschaftslehre lautet, there is no such thing as a free lunch!