Und wo, bitteschön, ist eigentlich wirklich das Problem, wenn ein junges, wohl nicht gerade stinkreiches Hotelgast-Pärchen in der Not vielleicht nach Mitternacht zur Feier eines Flittertages aus der Minibar paar Wasser, Kola und Maekhong entnimmt und das am nächsten Tag durch identische, versiegelte Produkte auffüllt?
Meine Frau und ich haben das auf unserer Hochzeitsreise im alten Mandarin Oriental in Hongkong auch so gemacht (wenn auch nur mit der Schokolade, die wir dann in einem Shop im gleichen Gebäude viel billiger nachgekauft haben)...Wie schon geschrieben, ich nutze die Minibar grundsätzlich nicht, bzw allerhöchstens dazu, meine Ananas kühlzuhalten. Wenn es keine Minibar gibt, stört mich das auch nicht, dann kaufe ich halt zweimal am Tag Ananans ein. Und bei den meisten Minibars ziehe ich sowieso gleich nach meinem Einzug den Stecker, weil sie viel zu laut sind und spätestens in der Nacht total nerven.
Wer in ein? Ferienanlage mit Taschenkontrolle geht (habe davon obwohl ich mich in der Hotelbranche, wie ich bisher glaubte, einigermassen auskenne (habe in ganz jungen Jahren auch mal am Büffet gearbeitet: Hotel Eiger, Wengen), noch nie gehört), hat ja wohl nicht alle Tassen im Schrank. Ein solcher Katalog ist mir jedenfalls noch nie untergekommen. Welche Unterschicht lässt sich denn im Urlaub sowas bieten und zahlt auch noch dafür??? Aber vielleicht sind das ja die gleichen Leute, die ein Armband oder meinetwegen einen Nasenring tragen müssen, um überhaupt ans Büffet zu dürfen.
Die zweckentfremdete und später ersetzte Schokolade auf unserer Hochzeitsreise im Hongkonger Peninsula war ein einmaliger Ausrutscher.@
Sorry, dieser kleine Rückblick musste jetzt sein.
Diese Arroganz mancher Menschen, die jeden der das Wort "Farang" benützt, als LOSO bezeichnen, die
Allinclusiv-Urlauber Unterschicht nennen, die aber gleichzeitig zu geizig sind, gegessene Waren aus der
Minibar zu bezahlen und lieber aus einem shop auffüllen, sind mir zutiefst suspekt.
Wenn dann noch
2 sehr gute und teure Hotels für
einenAusrutscher
ins Spiel kommen, ist es mir noch suspekter.
Und wer dann noch jeglichen Kontakt zur "LOSO "meidet, aber bekennender (aus Preis- und Qualitätsgründen)
Nudelsuppenküchenfan und Wassertrinker (zwecks Geschmacksentfaltung) ist, ist für mich als Gesprächspartner
nicht ernstzunehmen. Nach dem Motto, wenn es billig ist, gebe ich mich mit dem Gesocks halt ab (natürlich ohne Tip)
Offensichtlich betrachten diese Menschen aus ihrem Elfenbeintürmchen den Rest der Menschheit,
der sich ihrem "Niveau"

nicht anpassen will oder kann, als geistig minderwertig.
Sie brauchen sich dann aber auch nicht zu wundern, wenn das gewünschte oder erzwungene Khun .....
klingt wie "Eingebildetes .........., was willst Du?"
Mir sind Menschen, die ihre Nase nicht so hoch tragen, lieber. Die werden zwar manchmal als
"Farang" bezeichnet, aber im richtigen Tonfall , ist das manchmal respektvoller, als das erpresste Khun.
Die vermuten bei alten Thaiveteranen auch keine ATM Mentalität

und unterstellt ihnen, das sie
die Bezeichnungen Farang und Kümmeltürke als Kompliment verstehen. Wobei der Vergleich
dieser beiden Wörter, in diesem Zusammenhang vielleicht im Vortaunus so wahrgenommen
wird, sonst aber etwas weit hergeholt erscheint.
Zwischen Beleidigung und Kompliment gibt es zumindest auch noch eine wertneutrale Möglichkeit
bei dieser Bezeichnung (Farang).
Wer viele Jahre seines Arbeitslebens damit verbracht hat, irgendwelche Dinge zu korrigieren,
kann wahrscheinlich auch im Alter nicht mehr davon lassen, seine Mitmenschen zu belehren,
was den richtigen Umgang(ston) betrifft.
Die muss man dann halt machen lassen, denn ändern tun sie sich nicht mehr. Genau
wie die Rentner, mit dem Kissen unter den Armen, ganztägig am Fenster.
Lebensinhalt: Recht und Ordnung zum Sieg verhelfen und Falschparker aufschreiben.

Weiterhin viel Spass.