@nompang
Das kommt auf den Buergermeister drauf an !
Traiskirchen ist eine "rote" Gemeinde und straff organisiert.
Ist der Buergermeister der Meinung,das Lager sollte geschlossen werden,
stimmen 80 % der Einwohner fuer die Schliessung.
Ist der Buergermeister jedoch der Meinung,dass die wirtschaftlichen Aus-
wirkungen positiv fuer die Stadt sind,stimmen nur 20 % fuer die Schliessung.
Und die wirtschaftlichen Aspekte sind nicht zu verachten.Schon zu meiner Zeit,
lieferten die Baeckereien im Ort 3.000 Semmeln (Broetchen) taeglich an.
Die taeglich notwendigen Lebensmitteln,werden im Ort besorgt,dazu kommen
noch andere finanzielle Erloese,wie z.B. die Feuerwehreinsaetze.
Seit Beginn des Jahres legte die Feuerwehr Rechnungen ueber 20.000 Euro
fuer Einsaetze,die nicht unbedingt notwendig waren,sondern nur vorsorglich er-
folgt sind.
Probleme,wie sie @schiene beschreibt sind nahezu unbekannt.
Persoenliche Belaestigungen sind selten und sonst bietet der Ort keine Attraktion,
die zu einem Verweilen der Fluechtlinge einladen.
Da viele von ihnen Muslime sind,findet man sie kaum im Gaststaetten oder bei den
Heurigenbetrieben.Diskotheken gibt es auch nicht und sonst wird um 8 h abends der
Gehsteig eingerollt.
Es kommt noch hinzu,dass die Stadtgemeinde rd. 14.000 einheimische Einwohner hat,
doch das "Zentrum" ist ein langgestrecktes Strassendorf.Teile des Stadtgebiets liegen
2-4 Km vom Zentrum entfernt und damit schon zu weit weg,dass sich dort Fluecht-
linge sehen lassen.
Jock