@Alex
Laut den Vertraegen von Versailles und St.Germain wurde
Oesterreich verboten,sich mit Deutschland zusammen zu schliessen.
Auch die oesterreichischen Politiker (Bundespraesident Miklas) oder
Schussnigg waren gegen den Anschluss.
Der von Deutschland erzwungenen Anschluss war daher illegal.
Das wurde auch von den Allierten so gesehen,als sie davon sprachen,
dass Oesterreich das erste Opfer von Hitler-Deutschland sei.
Voelkerrechtlich ist unbestritten,dass die Existenz Oesterreich zwischen
1938 und 1945 nicht bestand.
Wie bekannt wurde am Anfang des Fluechtlingsstroms,mit Absprache
zwischen der Kanzlerin Frau Merkel und Bundeskanzler Faymann die
Fluechtlinge unregistriert nach Deutschland weitergereicht.
Erst in Deutschland wurde eine Registrierung vorgenommen und auf
Wunsch ein Asylverfahren eingeleitet.
Wenn Deutschland nun abgelehnte Asylwerber nach Oesterreich zu-
rueckschieben will,wird Oesterreich sie nur dann uebernehmen,wenn
klar ist,dass sie zuvor in Osterreich registriert wurden bzw.Slowenien
sie ebenfalls uebernimmt.
Seit einiger Zeit werden von den ankommenden Fluechtlingen Fingerab-
druecke genommen.
Diese werden jedoch nicht in ein zentrales System eingespeist sondern
es wird nur ueberprueft,ob sie vielleich in Griechenland,Kroatien oder
Slowenien Asylantraege gestellt haben.
Haben sie dies,werden sie an der Grenze zurueckgewiesen.
Haben sie keinen Antrag in diesen Laendern gestellt,koennen 80 Personen
dies in Oesterreich tun und der Rest,wieder in Absprache mit Deutschland
quasi als Kontigent bis zu ca.3.000 Personen tgl.nach Deutschland weiter-
reisen.
Deutschland hat nur die Moeglichkeit,an der Grenze die Einreise zu ver-
weigern,was auch bei 10 % so erfolgt.
Richtig ist,schliesst Deutschland die Grenze,wird es Oesterreich am selben
Tag genau so tun und einen Tag spaeter Slowenien,bis der Fluechtlings-
strom in Griechenland verbleibt.
Was das fuer Griechenland bedeutet,ist jetzt schon klar.
Da sie nicht in der Lage sind,der eigenen Bevoelkerung mitteleurop-
aeische Standards im sozialem Bereich zu gewaehrleisten,werden die
Bitten (Forderungen) um Milliarden sehr bald in Bruessel eintreffen.
Derzeit ist die Situation der Versorgung der Fluechtlinge in Griechenland so,
dass der EuHG verboten hat,Fluechtlinge nach Griechenland zurueck-
zu schieben.
Sollte ein menschliches Aspekt in der Angelegenheit noch eine Rolle spielen,
ist nur auf eine europaeische Loesung zu setzen und zu hoffen,dass die Lasten
von allen Mitgliedern mitgetragen werden.
Jock