RadikalisierungPosted on 20. März 2017 by eulenfurz„Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warnt vor einer zunehmenden Radikalisierung der Identitären Bewegung“, schreibt Die Welt und postet das Konterfei eines schwer gezeichneten Mannes. Auf dem lastet die Bürde, die Rechts- und Verfassungsbrüche der Machthabenden zu ignorieren und jene Minderheit zu stigmatisieren, welche Verfassung und Rechtsstaatlichkeit wieder eingesetzt wissen will. Dabei ist anzunehmen, daß auch er ursprünglich nur ein korrekter Verwaltungsbeamter im Dienst der Bürger sein wollte und seinen Job mit dem Anspruch antrat, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen.
Inwieweit wird sich die zunehmende Radikalisierung der Identitären bemerkbar machen? Werden deren Protestbanner jetzt noch größer und greller? Rufen sie auf ihren Demonstrationen noch lauter als früher nach sicheren Grenzen? Werden sie jetzt noch intensiver Heidegger und Jünger zitieren?
Zeitgleich zur Radikalisierungsbeschwörung – das liest man freilich nur in der österreichischen Presse – wurde ein aus der BRD stammender Steinewerfer identifiziert, der anläßlich einer in Wien stattfindenden friedlichen Demonstration der Identitären aus einer „Gegendemonstration linker Aktivisten“ heraus einen Stein in „die als rechtsextrem eingestufte Gruppe“ der Identitären geworfen hatte. Der schwerverletzte „Extremist“ überlebte auf einer Intensivstation, gegen den blutlüsternen „Aktivisten“ wird wegen Mordversuchs ermittelt.
Die kriminellen Strukturen, in welchen sich derart mordlüsterne „Aktivisten“ tummeln, werden von machthabenden Parteien und Verbänden finanziert und gefördert. Doch auch nach dem linksextremistischen Mordversuch forderten und fordern die Identitären absolute Gewaltlosigkeit bei allen ihren plakativen Aktionen. Die „zunehmende Radikalisierung der Identitären Bewegung“ dürfte also trotz aller blutiger Provokationen ein Wunschgespinst interessierter Kreise bleiben.
Quelle:
https://eulenfurz.wordpress.com/2017/03/20/radikalisierung/