bezugnehmend @Kern #6531 - ein ganz wichtiger Aspekt, viel wichtiger als das meiste, was zu der ganzen Asylantendebatte hier bisher geschrieben wurde.
Das Parteiprogramm von 2002 klingt ja regelrecht vernünftig. So weit so gut. Die große Frage ist: "was hat zu dem gravierenden Richtungswechsel um 180 Grad geführt?
Ist es ein plötzlicher Ausbruch des Helfersyndroms in einem FDJ-Funktionärshirn? Kaum vorstellbar, zumal solch ein Programm nicht vom Hosenanzug allein/selbst verfasst wird. Der/die gibt lediglich die Richtung vor und vertritt die Sache später nach außen.
Es ist nicht nur bloß ein simpler Bruch der viel verspotteten "Wahlversprecher". Dazu ist es viel zu weitreichend und systemrelevant.
Solch Programme sind Fakten. So was lieben die Historiker. Das liegt schwarz auf weiß vor für die Geschichtsbücher. Was aber in den Hinterzimmergesprächen zu derlei Papieren geführt hat, wird meist ignoriert, da dafür kein offizielles Protokoll vorliegt. Man kann da nur spekulieren - aber "seriöse Historiker spekulieren nicht". Ja, und somit bleiben die wichtigsten Gründe dann im dunkeln.
Mir reichen die bekannten Papiere aber nicht, um die wahren Gründe derart desaströser Politik plausibel zu erklären. Ich frage mich "warum der plötzliche Sinneswandel mit derart gravierenden Auswirkungen auf das ganze Land - und letztlich auch der EU?"
Für mich ist es ein ganz eindeutiger Hinweis auf ein "Briefing von außen"! Was anderes macht überhaupt keinen Sinn. Wie das genau abläuft und von wem es kommt, kann man nur vermuten, solange sich niemand der Betroffenen selbst mal dazu outet (was aber eher unwahrscheinlich ist, die wollen ja auch noch weiter leben). Sicher ist es nicht eine einfache Anweisung des US-Präsidenten. Das wäre wohl zu plump gedacht.
Auch wenn es manchem als Verschwörungstheorie vorkommt, eine andere vernünftige Erklärung müßte dann erstmal auf den Tisch!
Ich glaube, man hat IM Erika deshalb zu Kohls Nachfolger und Kanzlerkandidat aufgebaut, weil sie so ein williger Befehlsempfänger ist - was sie schon in tiefen DDR-Zeiten bewiesen hat.
Derzeit konzentriert sich all der angesammelte Frust auf die Person dieses watschelnden Hosenanzugs. Am Ende soll man glauben: wenn die weg ist, wird alles besser. ...
