@ Ferdinand
Von Tollkirsche bis Crystal - Eine kleine Geschichte der Drogen
Ob Tollkirsche oder Stechapfel im Mittelalter, LSD oder Heroin im 20. Jahrhundert: Von jeher haben sich Menschen berauschender Substanzen bedient. Viele wurden süchtig und gingen daran zugrunde.
Marihuana gilt als die Einstiegsdroge schlechthin.
Drogen sind so alt wie die Menschheit selbst. In vielen Kulturen wurden Drogen bei religiösen und gesellschaftlichen Ritualen eingesetzt, um das seelische und körperliche Befinden zu beeinflussen. Auch in der Heilkunde spielten sie häufig eine Rolle. Bereits in seiner "Odyssee" beschreibt Homer die beruhigende Wirkung von Opium. Auch die psychogene Wirkung des indischen Hanf ist seit mehr als 2.000 Jahren bekannt und wurde speziell im religiösen Bereich genutzt.
Nachtschattengewächse für magische Rituale
Im Mittelalter wurden in Europa vorwiegend heimische Nachtschattengewächse wie Tollkirsche und Stechapfel bei magischen Ritualen verwendet. Während im 17. und 18. Jahrhundert Regierungen in Europa und Nordamerika den Hanfanbau förderten und den Konsum von Cannabis tolerierten, entwickelte sich das Rauchen von Opium besonders in Ostasien allmählich zum gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Problem.
Die USA kämpften als erste gegen Drogen
Soziale Regeln bestimmen in fast jedem Kulturkreis, was akzeptiert wird und was nicht. So dulden wir beispielsweise den Konsum von Alkohol, Nikotin und Koffein, verteufeln aber gleichzeitig Heroin, Kokain und Cannabis. In den USA galten Rauschgifte bereits sehr früh als illegal. Schon im 19. Jahrhundert wurden die Opiumhöhlen chinesischer Einwanderer geschlossen und dadurch der stetig wachsende Handel mit dieser Droge eingedämmt. Das Verbot von Rauschmitteln erreichte seinen Höhepunkt Anfang des 20. Jahrhunderts, zur Zeit der amerikanischen Prohibition, als selbst Alkohol verboten war.
Das Suchtproblem nimmt zu
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Drogen wie Absinth, Alkohol und Morphium allmählich zum ernsthaften Problem. Die Konsumenten hatten mit der Zeit ihre Sucht nicht mehr unter Kontrolle. Sie wurden aggressiv und verloren ihren Status als anerkannte Mitglieder der Gesellschaft. In Deutschland nahmen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs viele ranghöhere Nazis regelmäßig Morphium, während der Alkoholismus innerhalb der Mittelschicht und Unterschicht der
Bevölkerung zunehmend anstieg
http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=11589468Selbstverständlich wusstest du das alles hast es nur verschämt verschwiegen
Ich wußte es nicht aber ich bin froh es nun zu wissen.
Die Heilung einer Sucht liegt immer in der Hand des Betroffenen und der Hilfe dann von außen.
Viele Aussagen können helfen aber der Erfolg ist gering.
Die Belehrungen aus der Sicht einzelner Personen dienen hauptsächlich zur Befriedigung des eigenen Egos
sind aber völlig wertlos da er kaum weiß was im Kopf und im Körper eines Süchtigen vorgeht
Wie kann er da Ratschläge geben welche an der Realität vorbei gehn - er ist ja kein Betroffener - was weiß er denn?
Gruß Jürgen