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Autor Thema: Ist Kambodscha eine Alternative?  (Gelesen 106436 mal)

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Eckie

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #150 am: 02. Februar 2011, 23:50:30 »

Danke quaychang,  ;}

endlich mal eine gute Antwort, es sind scheinbar alles Superposter in diesem Thread.

Habe mich mal bei deinen Maklern umgesehen. Wollte bis max. 500 USD ausgeben.
Da sind schon nette Häuschen dabei.

Wie sieht es in Phnom Penh mit DSL aus, Telefon/Internet Flatrate?
Habe noch nen "kleinen" Nebenjob für den ich Internet brauche.
Wo liegen überhaupt so die Nebenkosten, Wasser, Strom, Müllabfuhr, TV, Telefon/Internet?

Gibt es so was wie Starthelfer (Adviser) den man trauen kann? Und was sollte man für den anlegen, so für die ersten paar Tage?
Oder gibt’s alternativ ne deutsche Anlaufstelle (Community, Kirche, Kulturtreffpunkt, Kneipe) wo man sich erst mal ein paar Tipps und evtl. Hilfe holen kann?

Internationaler Führerschein geht ok?

Wo ist die bessere Klinik, Sihanoukville oder Phnom Penh?
Und gibt’s das auch die Probleme wie in Thailand.
Krankenkasse nicht akzeptieren, Patienten unbehandelt lassen, um Cash feilschen usw.

Hatte am 14 Januar 2010 nen heftigen Infarkt (2 Stents).
Bin zwar wieder richtig fit, aber wenns einen einmal erwischt hat, macht man sich doch so seine Gedanken.  ???

Ach so, mein Kater soll mit.
In Thailand natürlich wieder kompliziert, mit Formularen im Konsulat und Abkassieren.
Internationalen Impfpass/ Gesundheitszeugnis hat er und ist Tätowiert.

Last but not least, wie sieht es mit Banken/Geldautomaten aus? Konto Eröffnung evtl.
Foreign Currency Account. Online Banking?

Ich frage dir ein Loch in den Bauch ……. aber du hast dich ja angeboten  ;D

Danke in Voraus
Eckie
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Isan Yamaha

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #151 am: 02. Februar 2011, 23:54:57 »


Hatte am 14 Januar 2010 nen heftigen Infarkt (2 Stents).

Dann bleib zu Hause in D.
Das kannste dann Vergessen mit Krankenversicherung.
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Eckie

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #152 am: 03. Februar 2011, 00:20:00 »

Dann bleib zu Hause in D.
Das kannste dann Vergessen mit Krankenversicherung.
:-\ Danke für die Antwort:
Habe doch deutlich geschrieben, dass ich wieder fit bin. Und das mit meiner KV regele ich schon.
AOK bietet Auslandserweiterung für max 3 Jahre, danach gelte ich als ausgeheilt.
Behalte in Deutschland eine postalische Adresse.
Dann gehe ich zu Swissinsuranceonline, oder evtl sofort.

Wenn es dir nichts ausmacht kannst du mir aber gerne auf meine weiteren Fragen antworten.  ;)


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thai.fun

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #153 am: 03. Februar 2011, 01:39:59 »


Hatte am 14 Januar 2010 nen heftigen Infarkt (2 Stents).


Einfach zur Beruhigung, ich hatte 3 Infarkte innert 1 Jahr, und dann auch Stents,
und deswegen in Thailand auch nie Probleme, auch heute noch nach genau 20 Jahren....

Auch einen Hirnschlag vor 13 Jahren mit einseitiger Lähmung mitten in Südthailand habe ich gut überstanden,
also von Seite der Spitäler oder der Gesundheit aus keine Angst. Geniesse Thailand solange du kannst.

Dass mit der Krankenversicherung ist eine andere Sache, eine rein Finanzielle,
ich war "zum Glück" noch nicht ausgewandert und war so, gut versichert....
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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #154 am: 03. Februar 2011, 04:28:01 »

hallo Eckie,

Du hast mehr Fragen auf einmal als eine Katze Flöhe haben kann! Spricht aber für dich, wenn Du auch auf viele Fragen leicht eine Antwort findest, wenn Du Dich dazu durchringen kannst, einfach einmal 4Wochen Urlaub im Land zu machen.

Ich versuch mal ,ein paar Deiner Fragen zu beantworten:

Konto in Cambo: Keine Problem, wnn Du ein Business-Visum hast, das Du schon hier oder aber auch direkt bei der Einreise (am besten am Flughafen) beantragen kannst.  Ist kein großer Akt, geht ganz schnell und unkompliziert.

Du eröffnest also bei der bank Deiner Wahl ein Konto. Der Betrag wird in US-$ gebucht, der dollar ist eh! die Hauptwährung im Land, wenn es um größere Beträge geht.
Ein Dollar sind ungefähr 4000Riel (4045Riel). Riel braucht man aber auch, da das Wechselgeld immer in Riel ausbezahlt wird.
Außerdem bezahlt man kleinere Geldbeträge in Riel. So kostet Dich eine Fahrt auf dem Mopedtaxi in Phnom Penh bis zu etwa 3km 2000Riel einen halben Dollar) oder 1 US-dollar, wenn Du kein Kleingeld hast. Wechselgeld? Zufällig gerade alle!
Geldautomaten? kein Problem in Phnom Penh, Siem Reap und in Sihanoukville. Alle spucken Dollars aus, keine Riel!

Internet: gibts natürlich, in den meisten Hotels und besseren Guesthouses ist es im Preis inklusive. Ansonsten kann man es für sein trautes Heim beantragen, Preis geht nach Geschwindigkeit, ist in den letzten Jahren immer billiger geworden. Es funktioniert in der Regel einwandfrei.
In Phnom Penh bezahlst Du im Internetcafe etwa einen dollar pro Stunde, manchmal auch nur die Hälfte.

Wohnung/Haus: Suchst Du Dir am besten an Ort und Stelle. Erzähle überall, wo du Dich aufhältst, dass Du eine Bleibe suchst und hinterlass Deine Handynummer (natürlich lokale SIM-Karte!). Natürlich gibt es auch makler, die aber häufig Mondpreise verlangen, die Du leicht unterbieten kannst.
Mietdauerstandard ist 1Jahr, länger geht leichter als kürzer.

Ärztliche Versorgung: Hier ist Thailand absolut besser versorgt, in Phnom Penh kommt man auch ganz gut über die Runden - immer mit einem Ticket nach Bangkok im Hintergrund für ernste vAngelegenhheiten.
Auf dem flachen Land wird medizinische Versorgung zur Glücksache.
Aber auch da gibt es in Cambo deutliche Fortschritte.
Eine gute internationale Krankenversicherung ist meiner Meinung nach ein Muss!

Starthelfer? Komische Frage, habe noch nie von einem gehört, aber vielleicht gibt es ja sowas auch in Cambo. ???
Frag bei der deutschen Botschaft nach.
Ich kenne einen sehr gut deutsch sprechenden (aus DDR-Zeiten) Mopedtaxifahrer, der sehr gern Deutsche und deutschsprechende Ausländer zu Ämtern begleitet und erklärt und übersetzt. Er kennt sein land natürlich aus dem FF. Wenn Du ihm 20$ anbietest, dann hast Du ihn und sein Moped exklusiv einen Tag für Dich ganz allein. Seine handynummer gibts auf Wunsch. Beruf Dich im Bedarfsfall auf den deutschen Doktor...

Internationaler Führerschein ist für den Anfang ok, den einheimischen kaufst Du Dir bei Bedarf, ist mehr ne Bakschischfrage.

Englische Sprachkenntnisse? In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville kein Problem, auf dem Land nehmen die Sprachkenntnisse analog zur Entfernung von den Mainspots ab.
Es gibt Sprachschulen, in denen man die landessprache erlernen kann, Du kannst Dir aber auch exklusiv einen Privatlehrer nehmen, der Dich "für eine Hand voll Dollars" schneller auf den gewünschten Stand bringen kann.
Geh zur Uni und such Dir einen Studenten/Studentin, die sich etwas Geld verdienen will. 100Dollar Monatssalär (wahrscheinlich viel zu viel) bewegen Welten!

Der Kater? Wird wohl eine Bakschischfrage werden. Erkundige wegen der Rechtslage bei der Botschaft.

Merke: Kambogscha ist wie Thailand ein Bakschischland. Mit etwas finanzieller Nachhilfe geht da fast alles, höfliches Verhandeln ist meist hilfreich, dass die Sache nicht aus dem Ufer läuft.


Nochmal: Mach einmal, besser mehrmals einen Abstecher nach Kambodscha. Nur so kannst Du herausfinden, ob Du da auf Dauer leben willst und kannst. Die kambodschaner sind meist sehr nette und liebenswerte Menschen, mit denen man ohne probleme auskommen kann.

Wolfram

PS: Fliege Ende des Monats nach Phnom Penh - ich liebe diese Stadt.


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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #155 am: 03. Februar 2011, 05:55:59 »

Mit ein paar Tagen Abstand, die ich jetzt habe, muss ich sagen.

Kambodscha ist (mindestens) eine Reise wert.

Wie drwkempf bereits erwähnte, die Menschen dort, sind ein liebenswerter Menschenschlag.

Leider war ich nur 5 Tage dort, leider.

Die Einreise stimmte mich bereits positiv ein, ohne grosse Gesten nam mir ein Beamter meinen Pass ab und kam gefühlte 30 Sekunden wieder und gab mir meinen Pass wieder, inclusiv Visum.

Und das an der Schlange vorbei !

Die Fahrt vom Flughafen nach Phnom Penh-City setzte mich (Beruf Taxifahrer) in Erstaunen. So einen relaxten Verkehr kannte ich bisher noch nicht.Welch ein Unterschied zu BKK.

Keine Hektik, rücksichtsvolles Benehmen.

Anderntags Anreise nach Siem Reap, das gleiche. Relaxte Menschen wohin man schaut.

Angkor Wat war dann für mich wie ein `Blind Date`, aufregend.



Diesesmal hatte ich auch keine Probleme damit den geforderten Preis zu zahlen. Er wars wert, 40$ für 3 Tage. In Thailand habe ich schon bei 100 Bhat kehrtgemacht, wenn da ein Schild hing,

Thai`s free.



Bis dahin wußte ich noch nichtmal was Apsara bedeutet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apsara



Der Reichtum an Details ist schwer zu fassen.





So, wenig ist oft viel.

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #156 am: 03. Februar 2011, 06:18:11 »

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #157 am: 03. Februar 2011, 12:33:29 »

Hallo Eckie,

kein Problem wenn man helfen kann - macht ja auch Spass ein bischen Infos ueber Kambodscha weiterzugeben. drwkempf hat ja schon eine Menge guter Antworten geliefert. Ich versuche dann noch ein bischen zu ergaenzen!

Fuer bis zu 500 US$ bekommst Du schon etwas ordentliches. Hast Du ja bereits gesehen! Allerdings wird es in Phnom Penh da knapp. Da gibts dann eher ein Appartment (2 Zimmer). Haeuser gehen da ab 800,-. Das Preisgefaelle ist ungefaehr so. 1. Siem Reap (am teuersten) 2. Phnom Penh 3. Sihanoukville 4. der Rest...

Vereinbare  mit den Maklern einen Termin. Das ist wie gesagt, unverbindlich und kostet nichts. Es macht sogar Spass und Du siehst Nebenbei eine Menge von der Stadt Deiner Wahl.
Im Gegensatz zu drwkempf wuerde ich zumindest am Anfang ueber ein Makler gehen (nein, ich bin keiner und bekomme auch nichts;-). Natuerlich kann/sollte man auch andere Leute fragen (tuktuk, hotelpersonal etc.pp.) Aber hier ist sehr grosse vorsicht anzuraten. Khmers sind sehr hilfbereit und eifrig. Manchmal uebereifrig. Da kommts dann schonmal das morgens um 5.00 einer anruft und ein tolles Haus hat was Du Dir JETZT ansehen sollst.

Wenn Du irgendjemand fragt und er ein Objekt vermittelt ist IMMER eine Provision drin (i.d.R. 1 Monatsmiete), welche DU zusaetzlich zahlst. Manche bekommen auch 2. Das verteuert die Sache ungemein. Auch musst Du mit Vertraegen aufpassen. Die muessen nach Unterschrift und Daumenabdruck (ist so ueblich - aber sichere Sache) noch zum Amt zur Bestaetigung. Manche Vermieter machen das nicht, da sie Steuer zahlen muessen. Wird es nicht gemacht, ist der Vertrag eigentlich ungueltig und Du bekommst ein anderes Problem.

Naemlich und da sind wir bei der Bank. Ab dem 1.10.2010 ist ein neues Gesetz in Kraft , bei dem es nicht mehr ganz so einfach ist, fuer Auslaender ein Konto zu eroeffnen. Kambodscha will damit die illegale Geldwaesche  und die zunehmende Onlinekriminalitaet bekaempfen. Anfangs sollten nur noch Auslaender die wirklich ein Business eroeffnen, ein Konto bekommen. Davon ist man wieder weg! Man muss aber jetzt diesen bestaetigten Mietvertrag vorlegen. Je nach Bank gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. Empfehlenswert ist die ACLEDA. Dort gibt es interessante Festgeldkonten, Fremdwaehrung, Visa-Debit und einen interessanten Verfuegungsrahmen. Internetbanking gibt es dort leider nicht. Aber Mobilbanking
 (ahnl. wie in Thailand) und man kann von jedem Bankomat Ueberweisungen etc. vornehmen. Es ist auch die Bank mit der hoechsten ATM Dichte im Land.

Es gibt auch die CCB (Cambodian Commercial Bank) die frueher eine "Ableger" der Siam Commercal war. Vor einigen Jahren gab es aber einige Unregelmaessigkeiten im Visa & Mastercard Geschaeft. Daraufhin wurde die Lizenz zur ATM Aufstellung entzogen und es werden keine Karten mehr ausgegeben.

Telefon und Internet sind in Kambodscha inzwischen ueberall und eigentlich auch in guter Qualitaet vorhanden. Das Mobilfunknetz ist sehr gut. 3 G gibts es schon lange (vor TH) und es funktioniert. Mobiltelefon ist billig. Ueber 3G kannst Du auch via USB Stick ueberall in Netz. Das geht per Vertrag oder auch Buchbar Prepaid/ geht auch pro Tag. Ansonsten gibt es von Modem, DSL, ADSL, WiMAX bis zu Glasfieber und Standleitung alles. Preise ab 19,- US$ bis nach oben offen.Normal ist 40-50,- US $/ Monat fuer eine vernueftige Geschwindigkeit.
Preise immer fuer Flatrate! Das gilt Landesweit also kein Unterschied ob PP oder SV. Lediglich in PP gibt es mehr Anbieter.

Nebenkosten sind ok. Wasser (von Umsonst, wenn eigene Pumpe vorhanden) bis billigst so um 5-8 US $/Monat bei 3 x 3 Duschen und Waschmaschine, Strom 800-900 Riel/KW, TV (entweder Umsonst ueber Antenne/Sat) oder 5-10 US$ Monat fuer Kabel-TV mit rund 70 Kanaelen.


"Gibt es so was wie Starthelfer (Adviser)..." Du meinst sogenannte Berater. Die gibt es mit Sicherheit!

"den man trauen kann?" Eher mal nicht!

Was Du brauchst fuer die ersten Tage? Nun, bestimmt etwas mehr als sonst ;-) Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ein gutes Hotel bekommst Du (inkl. Fruehstueck) und WiFi fuer 15-20 US$, Tuktuk bekommst Du fuer 12-25 US$ den kompletten Tag zum Abfahren der Stadt und der Termine. U.u. fahren die die Makler kostenlos mit eigenem Fahrzeug (auch ein Vorteil). Handykarte plus Refill 20 US$ (wichtig in Kambodscha geht fast alles per Handy, Email schicken die wenigsten), Essen ist preiswert.

Anlaufstelle? Wie gesagt Meta-House www.meta-house.com, drwkempf, ich ;-) Frag einfach!

Internationaler Führerschein geht ok? Jein, Du brauchst auf jeden Fall den Kambodschanischen. Das ist aber nur eine Formsache. KOstet 10 US$ und dauert 1-2 Tage.

Mit der Gesundheitsversorgung ist es nicht mehr so schlimm wie noch vor 1-2 Jahren. Siem Reap hat sehr gute Klinken. U.a. Ableger des Bangkok Hospitals. Phnom Penh auch. In Sihanoukville gibt es auch einige neue. Die CT Klinik hat eigentlich alles, inkl. ICU und Krankentransport via Hubschrauber wenn es sein muss.Emergency ist sehr schnell. Innert weniger Minuten an der "Stelle". Probleme wie in Thailand hast Du fast weltweit inzwischen im Gesundheitssystem - siehe USA oder GB auch. Kambodscha ist wie Du schon gelesen hast "relaxter" und irgendwie gehts immer. Der einfachste Weg ist Kreditkarte hinterlegen und die Behandlung ist gesichert. 

Zahnaerzte sind sehr gut und wesentlich preiswerter als in Thailand.

"Ach so, mein Kater soll mit..."

Denke das ist kein Problem. Natuerlich alle Papiere mitbringen und vorher beim Ministry of Agriculture, Forestry and  Fishery http://www.maff.gov.kh/eng/ eine Erlaubnis einholen.
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Frueher dachte ich immer die Geschichten ueber Schilda und die "Streiche" ihrer Buerger sind erfunden... heute weiss ich: Schilda = Thailand

rio0815

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #158 am: 03. Februar 2011, 13:47:16 »

Lebenshaltungskosten in Phnom Penh :


Fixkosten:

Hausmiete   130$ (2 Schlafzimmer, Wohnzimmer 4 m hoch, Bad Kochecke Flur), gesamt ca. 70 m2
Strom (mit Kühlschrank) ca. 30$, sonst eher 20$ (mit viel TV und PC) Warmwasserbereitung incl. 720 riel/kwh
Wasser/Abwasser ca. 2$
Müll   1$
Kabelfernsehen 2,5$

24 Büchsen Bier (8 Liter) 11$
24 Büchsen Coke 8$
Stange Zigaretten 3$
Alkohol haben wir nicht, Hasch etc auch nicht.

Baguette 16$ct/stück
Brot 750 g etwa 1,50$

Wassermelone/Ananas je ca. 3500 Riel (0,75$)
Gemüse ist reichlich und günstig

Fleisch: Rind 6$/kg, Schwein 4,5$/kg und Chicken ebenso.

20 Liter Trinkwasser im Kanister 1 $
Reis 1 kg ca. 0,5$
Kartoffeln ca. 1,3 $/kg


Westliche Produkte kaufe meist ich ein:
Nescafe 4$ (grosses Glas löslicher Kaffee, 400 g)
Nestle Coffee Creamer 4$ (400 g)
Butter aus Neuseeland 3$ (250g)
Käsescheibletten so ab 2,8$ für 200g bis 4$ je nach Herkunft/Sorte
Emmentaler 5$ für 200g
Frühstücksfleisch aus Dänemark oder Corned Beef aus Argentinien so 3,5$ für 400g
1 Liter Milch aus Vietnam 1,5$
Erdbeermilch aus Thailand 1 Liter ca. 1,9$
Spaghetti 500g ab 1,2$, es fehlt "MaggiFix in Tüten", dafür gibts Sossen in Glas/Dose  für 2$ und Parmesan 50g für 3$.
Nudelsuppen 20ct


Mehr hier:

http://kambodscha-pnh.blogspot.com/search/label/Lebenshaltungskosten
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Alfred

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #159 am: 03. Februar 2011, 14:32:52 »

-drwekempf-, -quaichang-, -rio0815-,
danke fuer die Auskunfte. Bin ja selber laenger in Sihanoukville und kuerzer in Phnom Penh, aber so detaillierte Infos. habe ich nie gesammelt.
Gerne treffe ich euch, wenn ihr in Kambodscha, bevorzugt Sihanoukville seit.
Bitte PM an mich, danke.
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Eckie

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #160 am: 03. Februar 2011, 14:37:55 »

Waauuu
rio0815
quaychang
Wolfram aka drwkempf
wyooo tolle Bilder, du hast echt ein Auge fürs Fotografieren
thai.fun

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Das muss ich erst mal verdauen und die Links ausführlich studieren.
Ich würde ja auch gerne erst mal einen Probeurlaub machen, aber bei mir ist die Sache etwas verfahren.

Meine Frau hat mich Mitte 2010 mit der Ankündigung überrascht, Sie habe auf "Wer kennt Wen" (ähnlich Facebook, Twitter) ihre Jugendliebe entdeckt und beide hätten sich erneut ineinander verliebt. Prost Mahlzeit, nach 25 Jahren Ehe!
Nun denn, ich ca. 4 Monaten sind wir geschieden, leben aber noch unter einem Dach.
Ich müsste mir dann eine neue Bleibe suchen, also Umziehen.
Ich will aber gleich Nägel mit Köpfen machen. 2 mal umziehen, sich um Hausrat streiten, den ich dann in Deutschland einlagern müsste. Nein danke. Also gleich weg.

Auch kann ich nicht so einfach in den Geldtopf greifen für einen Probeurlaub.
Muss erst mal abwarten, was mir nach der Scheidung bleibt. Versorgungsausgleich, Unterhalt, Anwalts - u. Gerichtskosten usw.

4 Monate sind schnell rum und ich plane jetzt schon. Dank eurer Hilfe bin ich jetzt schon eine ganze Ecke schlauer.

Ich kann euch weder Erfahrungen aus Cambo posten, noch mit so tollen Bilder aufwarten.
Habe zwar so ca. 1.000 Stück von meinen Reisen, natürlich auch Thailand, sind aber noch alles Papier Bilder (Canon EOS 300).

Ich werde also erstmal hier als "Leser" bleiben und wenn ich darf, ab und zu mal mit ein paar Fragen nerven.
Nochmals Danke
Eckie
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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #161 am: 03. Februar 2011, 18:55:37 »

Hallo Eckie,

es ist in diesem Forum durchaus üblich, sich mit Rat und schon auch einmal mit Tat zur Seite zu stehen, auch wenn manchmal kurz der Eindruck aufkommen mag, dass man abgebügelt wird, wenn man eine Frage stellt. Aber das täuscht dann eben doch - wie schon gesagt!
Dieses Forum ist gut, spätestens auf den zweiten Blick entdeckt man ungewöhnlich viel Substanz. }}

Auch wenn ich Deine private Situation durchaus verstehe, so halte ich es trotzdem für sehhhhhr mutig, in ein Land auszuwandern, das man noch nie zuvor gesehen hat. Das erinnert mich dann immer ein wenig an diese Auswanderer-Soaps im Fernsehen.
Die drei Wochen -Minimaltour, die m.E. wirklich wichtige Voraussetzung für eine derartige Veränderung sein sollte, bekommst Du doch sicher auch noch geregelt. In der vor uns liegenden Nebensaison fliegst und fährst Du billig, und wenn es Dir in Kambodscha in der Regenzeit gefällt, gefällt es Dir ganz sicher auch während der mainseason.
Es ist ohnehin sinnvoll, sich Haus oder Wohnung in der Regenzeit zu betrachten, weil dann die gegebenen Schwachstellen am ehesten deutlich werden. In der Trockenzeit sehen auch die Klamotten ganz gut aus, die während der Regenzeit ganz gern mal absaufen und dann nur Kosten und Ärger machen. Einen Miterschutz gibts in Cambo nicht, und wenn Du gar etwas gekauft hast, bist Du dann erst recht der Dumme.

Der Probeurlaub sollte Dich nicht mehr als 1400€ kosten, das sollte es Dir schon wert sein. (3Wochen, Flug etwa 700€, Tagessatz 50$)
Als Hotel in Phnom Penh empfehle ich Dir z.B. das "Silver River Hotel", das günstig liegt und ein gutes Preis-leistungsgefälle hat. Du kannst ja mal googeln. Für Sihanoukville habe ich durchaus auch Empfehlungen, aber dort kennen sich andere Forumsmitglieder eher noch besser aus als ich. ;)

Die Kostenaufstellung von rio0815 finde ich ganz aussagekräftig, sie passt gut in das Bild, dass man von 1000$ im Monat in Cambo ganz gut leben kann.

quaychang muss ich unbedingt bald mal kennenlernen, seine Beiträge hier haben mir ausnehmend gut gefallen. Vielleicht schickt er mir ja mal eine PN. :-)
Ganz wichtig ist sein Hinweis auf die ACLEDA-Bank!
Ich will hier kurz noch einmal seinen Hinweis auf die Makler aufgreifen.
Es ist natürlich absolut richtig, dass man auch in kambodscha keine Verpflichtungen eingeht, wenn man einen Makler aufsucht. Wer sich gar nicht auskennt, bekommt so natürlich auch eine ganze Menge kostenlose Stadtrundfahrten und lernt Stadtteile kennen, die er sonst kaum je gesehen hätte.
Trotzdem eine kleine Maklergeschichte:
Ein Makler bot mir per email eine Wohnung an, groß, neu, offenbar auch gut und modern ausgestattet, 125qm Wohnfläche, Autostellplatz in der Tiefgarage, Telefon- und Internetanschluss vorhanden. 700$/Monat.
Die Adresse war bekannt, so dass ich mir die Wohnung einige Monate später anschauen konnte - ohne Makler.
Der Eigentümer hätte sie mir für 500$ überlassen, ja, gerne auch mit Langzeitmietvertrag. Als ich nicht spontan zugriff, ließ er durchblicken, dass der Preis durchaus noch verhandelbar sei. Ich bin ihm schließlich mit der Ausrede entkommen, dass ich mit meiner Frau Rücksprache halten müsste.
Fazit: Die Inanspruchnahme eines Maklers sollte einen nicht daran hindern, parallel auch alle Fühler auszufahren. Gegen eine kleine Provision an den Tipgeber spricht ja auch gar nichts, wenn das Gesamtpaket stimmt.

Wolfram
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thai.fun

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #162 am: 03. Februar 2011, 19:20:04 »

Dieses Forum ist gut, spätestens auf den zweiten Blick entdeckt man ungewöhnlich viel Substanz. }}


... ja vor allem Deine Ratschläge sind echt Menschlich und viel Wert für dieses Forum.
Sowieso aus der Sicht der Fragen zur Gesundheit, die gerade für Rentner so wichtig sind oder werden.

Was ich Eckie eben aus Sicht und Seite der Angst, die gerade "Patienten" vor dem Auswandern zu recht sehr  beschäftigen,
sagen wollte ist, schon erlittene Herzinfarkte oder andere schlimme Erfahrungen,
müssen oder sollten heutzutage nicht zum Entschluss führen, solch ein vorhaben abzusagen!


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Eckie

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #163 am: 03. Februar 2011, 19:51:46 »


wenn es Dir in Kambodscha in der Regenzeit gefällt, gefällt es Dir ganz sicher auch während der mainseason.
Es ist ohnehin sinnvoll, sich Haus oder Wohnung in der Regenzeit zu betrachten, weil dann die gegebenen Schwachstellen am ehesten deutlich werden.


Habe in verschiedenen Klimatabellen gesehen, dass das Wetter ähnlich wie in Thailand ist.
Regenzeit so etwa Mitte Mai bis Mitte Oktober. Kenne ich von Samui, ist nicht so schlimm.
Meistens morgens mal ein Schauer, nachmittags dann etwas heftiger aber auch nicht durchgehend.
Ist das richtig?
Wenn ja, machts mir mix.
Und wenn die Hütte undicht ist, gibts keine Miete  {;

War in der DomRep als Andrew drüber weg ist, das war schon etwas herb.
Oder in Kenia, da hats 5 Tage ohne Unterbrechung gekübelt. Man konnte kaum 5 Meter weit gucken.
Wie aus nem Feuerwehrschlauch .... brrrrrr

>thai.fun<
Meinen Vorsatz führe ich durch, wenn Cambo nix ist kann ich ja noch nach Patty hüberhopsen und mir da die Birne wegsaufen. Bin sicher in guter "deutscher" Gesellschaft.   :D VORSICHT IRONIE  [-]

Ne also Spass beiseite. Ich denke, ich werde die Sachlage in Phnom Penh und Sihanoukville ein paar Tage von nem Guesthouse aus checken und wenns mir absolut unwohl ist, geht mit nem Touri Visum nach Hua Hin.
Ist nicht so krawllig wie Pattaya und Thailand war ja auch ursprünglich meine erste Wahl.

 ??? IHR HABT MICH MIT CAMBODIA IRRITIERT, JETZT HAB ICH DEN SALAT  :'(

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #164 am: 03. Februar 2011, 20:01:53 »


 ??? IHR HABT MICH MIT CAMBODIA IRRITIERT, JETZT HAB ICH DEN SALAT  :'(

Sieh zu, das du dich da festbeisst, dann komm ich auch auf ein  [-] vorbei  ;} (Wer `ne Katze hat, kann kein schlechter Mensch sein  :)  )

Gruss aus Köln Wyooo
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