ThailandTIP Forum

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Hier kommen sie zu den aktuellen Nachrichten auf ThailandTIP.info

Autor Thema: Krankenhauskosten "pur"  (Gelesen 13890 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Ar-one

  • kommt langsam in Fahrt
  • ***
  • Offline Offline
  • Beiträge: 93
Krankenhauskosten "pur"
« am: 25. Juli 2010, 15:33:33 »

Hallo an Alle,

Wie sieht’s den aus wenn z.B. Schwiegermama keine KV mehr bekommt, bzw. die richtig teuer würde, sie aber ab und zu in ein Krankenhaus muss.
Was für Kosten laufen da im Allgemeinen an, solange nicht geschnippelt wird.
In meinem aktuellen Fall hat Schwiegermama Asthma, und wenn das Wetter stürmisch/regnerisch wird, kann es vorkommen, dass sie nur schwer Luft bekommt. Sie hat zwar das Spray für Asthmatiker, aber das reicht manchmal nicht. Also war sie 3 Nächte im KH, bekam Infusionen und wurde durchgecheckt. Daraufhin gab’s auch noch Blutkonserven, weil sie angeblich zu wenig Blut hatte.
Nach 3 Nächten konnte sie wieder nach Hause. Nun ist das Gegacker groß wegen der Kosten.
Was kommt den bei solchen Aufenthalten, also mehr zur Überwachung, im Allgemeinen so alles zusammen.
Aufenthalt pro Tag,
Infusionen,
vielleicht etwas Fremdblut.
Untersuchung etc.

Meine Überlegung ist die. Bevor ich ein teure KV abschließe, die womöglich eh nichts zahlt, wegen vielen schon Bestehenden Wehwehchen, lege ich einen Betrag für solche gelegentlichen “Besuche” zurück.

Da gibt es doch bestimmt schon vielfältige Erfahrungswerte im TIP.


Gespeichert

dart

  • Gast
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #1 am: 25. Juli 2010, 18:48:56 »

Die Frage wird dir wohl niemand eindeutig beantworten können, es gibt meines Wissens in Thailand ja keinen einheitlichen Kassensätze wie in D.
Wenn du Schwiegermama in einem int. Krankenhaus unterbringst, kann das schnell 5-stellig werden, besonders wenn ein Farang für die Rechnung aufkommt.
Mach es dir doch einfach, und lass Mama in ein Krankenhaus gehen, in das sie normal auch ohne Farang Schwiegersohn gehen würde, und übernimm dann die Kosten.
Die Thais wissen schon, wo sie sich bei Standarduntersuchungen günstig untersuchen bzw. versorgen lassen.
Gespeichert

Ar-one

  • kommt langsam in Fahrt
  • ***
  • Offline Offline
  • Beiträge: 93
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #2 am: 25. Juli 2010, 21:12:43 »

Mach es dir doch einfach, und lass Mama in ein Krankenhaus gehen, in das sie normal auch ohne Farang Schwiegersohn gehen würde, und übernimm dann die Kosten.

So mach ich's doch schon. Ich wollte ja nur wissen, wie die Preise so im Allgemeinen gestaffelt sind. Die sind ja offen, wenn's nicht über Versicherung läuft.
Vielleicht gibt es ja jemand, der die allgemein üblichen Beschwerden schon mal erlebt hat.
Gespeichert

dart

  • Gast
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #3 am: 25. Juli 2010, 22:15:03 »

Ich wollte ja nur wissen, wie die Preise so im Allgemeinen gestaffelt sind.
Die sind wohl eher nicht im Allgemeinen gestaffelt. So weit ich das beobachten konnte, gibt es auch ein deutliches Preisgefälle von öffentlichen Krankenhäusern in der Pampa, und denen in einer größeren Stadt. ???
Ein thail. Versicherungsvertreter könnte da (oder auch nicht) Licht ins Dunkle bringen.
Als Farang der in der Regel erstmal selbst die Geldbörse aufmachen muss, bleiben für mich folgende Erkenntnisse.
Bei kleineren Wehwehchen kann ich ins Hospital X auf int. Standard gehen, und bezahle Summe Y.
3 Wochen später geht Mia mit dem gleichen Prob dahin, und bezahlt die Hälfte.
Nachdem Mia und Meinereiner nun den Arzt kennen, und wissen wo er abends seine Privatpraxis geöffnet hat, bezahlen wir beide das Gleiche, Mia die Hälfte und ich nur noch ein Viertel. :)
Gespeichert

drwkempf

  • ist TIP-süchtig
  • ******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.919
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #4 am: 26. Juli 2010, 03:58:29 »

Jedes öffentliche Krankenhaus hat eine einsehbare Kostentabelle (für Thais), an die sie sich üblicherweise halten.
Dass ein zahlender Falang im Hintergrund steht, sollte man möglichst verschweigen. Es genügt, wenn außer Frage steht, dass allfällige Rechnungen bezahlt werden.
Die Tagessätze - abhängig von der Unterbringungsart (Vielbettzimmer, Doppelzimmer, Einzelzimmer) sind in jedem Fall zu erfahren.
Das ist aber nur ein Teil der Rechnung.
Bei den Untersuchungskosten gibt es ein erhebliches Gefälle. Bangkoks, Phukets, Pattayas und Huahins internationale Krankenhäuser sind meist sehr teuer, manchmal allerdings auch sehr gut, die Spitzenhospitals in Khonkaen und Chiangmai sind da bei sehr guter Leistung meist schon erheblich preiswerter. Aber auch "normale" Hospitals können sehr gut arbeiten, ich habe persönlich einmal ausgezeichnete Erfahrungen in einem "städtischen Krankenhaus" in Nongkhai gemacht.

Was eine Blutkonserve in Thailand kostet, musst Du in jedem Fall im Hospital erfragen, normale Infusionen sollten bezahlbar sein.
Die Krankenversicherungsfrage hast du bereits beantwortet. Wenn existierende Vorerkrankungen ausgeschlossen werden, macht die KV kaum noch Sinn.
Zur Behandlung des "Schwiegerdrachens": Nimmt sie ihre Asthmamedikamente zuverlässig regelmäßig oder eher "thaistyle"?
Hier sollte zu allererst angesetzt werden. Die Vermeidung asthmaauslösender Situationen sollte die nächste Maßnahme sein, wo immer das möglich ist.
Wenn das nicht ausreicht, bleibt nur immer wieder das Krankenhaus - oder der Friedhof. Jede andere "Alternative" ist höchst spekulativ!
Man kann der wegen der Kosten meuternden Verwandtschaft also im Zweifelsfall nur mit Anlauf ins Gesäß treten, mögen sie im nächsten Leben als vielbeiniges Ungeziefer wiedergeboren werden! >:

Wolfram
Gespeichert
Tu ne quaesieris scire nefas quem mihi quem tibi finem di dederint

Alex

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 13.393
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #5 am: 26. Juli 2010, 08:25:54 »

@ Air one ,

Du hast die Kosten über die die Verwandtschaft sich zu recht oder unrecht moniert auf dem Tisch liegen und fragst
hier im Forum nach den Kosten . Wäre doch nett , wenn Du Deine Kosten mal hier veröffentlichst .

@ drwkempf

Wolfram die internationalen P KKH`s in Thailand sind vielleicht von den Kosten her vergleichbar , aber von den gebotenen
med. Leistungen eher einzeln zu beurteilen .

So habe ich Erfahrungsberichte über das Bangkok Korat Hospital die jeder Beschreibung spotten wenn ich die mit des
BKK PTY KKH`s vergleiche .

Nicht nur PKV Ausschlüße bei Vorerkrankungen sind glatt abzulehnen , denn die Gefahr , wenn einer wegen einem Herzkasper
behandelt wird dies auf die ausgeschlossene Diabetes zu schieben ist in jedem Fall gegeben ... also wie Du schon sagtest Hände weg von solchen Verträgen ...... auch die Krankheit mit Sonderzahlungen in den Vertrag aufzunehmen hat ihre Tücken .

Denn bei ungünstigen Schadensverlauf für die PKV hier in Thailand sind Beitragssteigerungen gerade da Gang und Gebe !

Nochmal zu Air one`s Frage , das Bumrungrad in Bkk hat eine Liste der Leistungen öffentlich in english im Netz stehen .

http://www.bumrungrad.com/realcost/index.aspx


Die Krux für die staatlichen KKH`s hier in Thailand ist , daß wenn mal ne OP mit 200.000 THB ( unser Sohnemann hat gerade in Suphanburi sein Versicherungskonto mit einer 50.000 THB OP überzogen )  gemacht wurde ... die Thais nicht zahlen können und dann das KKH auf dem Klageweg mtl. Zahlungen von 100 THB gerichtlich zugesprochen bekommt .

Ein jeder hier kann sich die Finanzsituation der staatlichen KKH`s  hier bei solchen Praktiken vorstellen .

Unser Sohnemann darf nun das entfernen von Platten und Schrauben in seinem Schultergelenk selber zahlen , weil er
sich privat mit 50.000 THB unterversichert hat ....... die bei der erst OP schon verbraucht wurden .....natürlich bleibt das an mir hängen , aber ich kann ihn ja auch nicht hängen lassen , wenn das Geld auf dem Konto ist !

In diesem Sinne schönen und gesunden Tag noch

Alex
Gespeichert
Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

Ozone

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 4.114
  • Bin ein wenig gealtert in letzter Zeit...
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #6 am: 26. Juli 2010, 11:27:16 »

das Bumrungrad in Bkk hat eine Liste der Leistungen öffentlich in english im Netz stehen .

http://www.bumrungrad.com/realcost/index.aspx

Nicht umsonst in den Top Ten von  sämtlichen SEA KH's.
Nein, mal keine Statistik, die von den Thais selber erstellt wurde, so wie etwa den über alles gelobten Schrottflughafen im Schlangensumpf.  Sondern tatsächlich nach gängigen internationalen Standard-Kriterien.

Unter dem Strich ist das Bumrungrad günstiger als viele glauben. Der Koeffizient von medizinischem Wissen und dessen Umsetzung ist nach meinen Erfahrungen thailandweit unerreicht. Die Bangkok Hospital Gruppe ist für KurzeitUrlauber mit entsprechender Versicherung oder für Expats mit masochistischer Veranlagung; ähnlich der Liebeskasperl-Community.

Persönlich habe ich das Glück, das SchwiMutti gratis behandelt wird, weil die Schwester meiner Holden mittlerweile zur Vize-Chefin eines Provinz Gov Hospital ernannt wurde. Auch bei den manchmal gelobten  Leistungen der staatlichen Institutionen: Die Zweiklassengesellschaft  wird nirgends mehr zelebriert, als in staatlichen Siechenhäusern **(Ziekenhuis heisst übrigens in Holland noch heute ein öffentlicher Spital). Wer nicht blecht,  kriegt abgelaufene Medis, gratis erworbene Alt-Lagerbestände oder gar Placebos. Ich hab die Infos  nicht vom Stammtisch, sondern aus erster Hand.

Offtopic: Manchmal sind da aber auch Trouvaillen dabei. z.Bsp das Rheumamittel Vioxx. Klasse Medikament bei richtiger Verwendung. Aber wegen ein paar klagefreudigen  400 Pfund Amis mit TV Fernbedienungs-Sport-Aktivitäten  leider nicht mehr legal erhältlich.

Zur Eingangsfrage von Ar-one:
Zitat
Dass ein zahlender Falang im Hintergrund steht, sollte man möglichst verschweigen. Es genügt, wenn außer Frage steht, dass allfällige Rechnungen bezahlt werden.
Tätowiere Dir dieses Zitat auf das Leder Portemonnaie.

Es ist durchaus möglich, in einem grösseren staatlichen Spital, eine adäquate und gleichzeitig moderate Behandlung zu bekommen.  Subjektiv gesehen würde ich die Abklärung einer Anamnese und den Ist/Soll-Zustand  trotzdem in einem renommierten Privathaus feststellen lassen. Eine allfällige Therapie kann dann immer noch von einem wesentlich  kostengünstigeren  Government-Hospital eingeleitet werden.


** http://de.wikipedia.org/wiki/Siechenhaus
« Letzte Änderung: 26. Juli 2010, 11:34:13 von Ozone »
Gespeichert
Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit

namdock

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 709
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #7 am: 26. Juli 2010, 17:13:34 »



Genau, Ozone,

das machen in unserem Village sehr viele: Diagnose im privaten Krankenhaus, damit ins staatliche Krankenhaus und die OP oder Behandlung durchführen lassen.

Bei dringenden Fällen ist noch ein Teegeld im Staatlichen zu entrichten, damit wird die Wartezeit abgekürzt.

Die Ärzte in den staatlichen Krankenhäusern sind im Allgemeinen garnicht so schlecht, aber die Mittel rar!

mfg Dieter
Gespeichert

theworldismyhome

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 311
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #8 am: 26. Juli 2010, 17:42:35 »

Ar-one, ich muss da Alex beipflichten. Dir liegt eine konkrete KKH-Rechnung zu Behandlung einer Thai vor, du weisst genau was gemacht wurde (oder zumindest fakturiert wurde) und fragst dann hier im Forum was sowas kostet ??? Wie nicht anders zu erwarten kann dir dann hier auch keiner, zumindest bzgl deiner konkreten Frage weiterhelfen, was z.T. auch daran liegt dass die Kosten für eine Falangbehandlung um Grössenordnungen vo der einer Thai abweichen können. Ich glaube, da ist es sinnvoller in deinem Thai-Umfeld nachzufragen. Auf einer Radtour ist ein Kumpel von mir ist vor 2 Jahren bei Prachuap dehydriert vom Rad gefallen, lag einen Tag dort im staatlichen Hospital (IMHO sauber und ok) an der Infusion, hat 740 Baht gezahlt, ob dir das jetzt aber weiterhilft, wage ich zu bezweifeln. Im übrigen wundert mich der Zoff in deinem Thai-Umfeld, das eine KKH-Behandlung was kostet, sollten auch Thais wissen, oder dachten die, was kostet die Welt, der dumme Falang wirds schon löhnen.
Gespeichert

pezi

  • kommt langsam in Fahrt
  • ***
  • Offline Offline
  • Beiträge: 52
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #9 am: 26. Juli 2010, 18:05:48 »

 oder dachten die, was kostet die Welt, der dumme Falang wirds schon löhnen. genau.. die haben ihre 30 bat karte teusche dich da nicht mit der ist viel gedeckt.das wissen die thais.
Gespeichert

Isan Yamaha

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 4.811
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #10 am: 26. Juli 2010, 18:12:46 »

Der Vater von der Frau,war 16 Tage im Staatlichen Krankenhaus.
Gekostet hat die Behandlung NIX,nur für das Zimmer 600,. bath die Nacht.
Als Farang,würde ich mich da wenn so was ist Immer im Hintegrund halten.
Genau,diese 30,. bath Karte,gibt es heute auch noch.

Und weiter gehts.
Der Bruder von der Frau hatte 2 Schlaganfälle,und den haben Sie im Staatlichen Krankenhaus,auch
wieder hinbekommen,kostet auch Nix,da er ja Nix hat.
Muß halt jede Woche ins Krankenhaus,zur Therapie.
Geht aber an einem Stock.
 [-] [-] [-] und Raucht nicht mehr.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2010, 18:50:24 von Isan Yamaha »
Gespeichert

theworldismyhome

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 311
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #11 am: 26. Juli 2010, 18:29:38 »

Bei der 30Baht -Karte wird aber mehr abgewickelt als behandelt, wenn man überhaupt einen Platz kriegt, hab ich mir sagen lassen. Wahrscheinlich wäre sie bei guter Behandlung nur eine Woche im Hospital gewesen statt 16Tage, und ob sich das dann unterm Strich gelohnt hat?
Aber wie auch immer, gerade deshalb besser im Thai-Umfeld nachfragen. Einige Hansel hier mögen sogar noch stolz darauf sein, wenn sie ihrem Anhang eine Luxusbehandlung zukommen lassen, sodass hier Zahlen rumgereicht werden, die sich keinesfalls mit der Thai-Realität decken.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2010, 18:39:17 von theworldismyhome »
Gespeichert

TiT

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2.207
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #12 am: 26. Juli 2010, 19:18:57 »

Bei uns in der entfernteren Verwandtschaft meiner Frau ist erst letzte Woche jemand mit gerade mal 41 Jahren verstorben "dank" dieser 30-Baht-Karte - und zwar in einem staatlichen KKH in Bangkok, nicht in der tiefsten Provinz. Hatte 'ne Thrombose im Bein, lag mit 50 Leuten in einem Zimmer für gut zwei Wochen, Behandlung als solche (so wurde uns zumindest berichtet) wohl gleich Null - nach einigen Tagen kam dann ein schwerer Schlaganfall dazu - das war's dann.
Gespeichert
"Die Grünen sind eine späte Vereinigung von Marx und Morgenthau" (Otto Graf Lambsdorff - der hat die schon 1983 durchschaut...)
"Islam - diese verkommene Ideologie, erfunden von einem pädophilen Beduinen, gehört auf den Müllhaufen der Geschichte" (Kemal Pascha Atatürk)

Patthama

  • ist TIP-süchtig
  • ******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.813
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #13 am: 26. Juli 2010, 19:50:18 »

Hallo
Muss doch auch noch meinen Senf zur sogenannten 30Baht Versicherung abgeben.Uebrigens seit einiger Zeit sind sogar die 30 Baht auf unbestimmte Zeit ausgestzt,das heist,dass monentan eine Behandlung im Staatl. Krankenhaeuser gar nichts kostet.Und das wissen auch die meisten Thais.Sie gilt aber immer nur fuer den eigenen Wohnort(Amphur),ausser der hier ansaetzige Arzt macht eine Ueberweisung an das naechst groessere KKh,meistens dann in der Provinzhauptstadt.Ich werde den Verdacht nicht los,dass man halt manchmal mit einer getuerkten Rechnung dem lieben Farang etwas helfen will seine schwere Geldboerse zu leeren.
Uebrigens, ich fuer mich habe auch schon lange so eine 30 Baht -Karte,und sie sogar vor ca. 5 Jahren in Anspruch genommen.Bin naemlich beim Bau unseres Hauses richtig kraeftig in einen rostigen Nagel getreten,und mich nach einigen Stunden,als die Wunde nicht aufhoerte zu bluten entschlossen ins oertliche KKH zu gehen um mich ambulant behandeln zu lassen.Der Arzt hier hat nichts anderes gemacht,als die in den privaten KKH,oder in DACH auch.Die Wunde wurde ausgewaschen, desinfiziert,bekam eine Tetanus Spritze,und bin dann noch dreimal zur Nachkontrolle,um ganz sicher zu sein,ob nichts vereitert.Am letzten Tag bin ich dann zur Zahlstelle des KKH gegangen,und habe genau 120 Baht fuer die komplette Behandlung mit den Tabletten bezahlt.
Meine Frau hatte vor einigen Monaten ein groesseres Problem.Sie ging hier ins Oertliche KKH,der behandelnde Arzt lies eine Roentgenaufnahme anfertigen und kam zum Entschluss,dass das Bild keine klare Auskunft ueber ihr Problem geben kann.Folglich hatte er eine Ueberweisung ans Srinakarin-KKH in KhonKaen geschrieben um eine CT (Roehre)Untersuchung zu machen.Wir sind dann dahin gefahren ,haben einen Termin ausgemacht,um dann die CT Untersuchung nach ca. vier Wochen Wartezeit durch zu fuehren.Allerdings war der CT  nicht mehr das neueste ModelIch will nun ueber die Krankheit meiner Frau nicht weiter schreiben,nur soviel,,die ganzen Kosten waren mit der 30Baht-Karte abgedekt.Ich will damit nur sagen,so schlecht ist die sogenannte 30Baht Versicherung auch nicht.Natuerlich wuerden meine Frau und ich bei richtig ernsthaften,oder lebensbedrohenden Krankheiten auch evtl.ein private KKH aufsuchen.
Gespeichert

Isan Yamaha

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 4.811
Re: Krankenhauskosten "pur"
« Antwort #14 am: 26. Juli 2010, 20:00:38 »

Frage,
bekommt ein Farang,auch diese 30 bath Karte. ??? ???
Gespeichert
 

Seite erstellt in 0.041 Sekunden mit 23 Abfragen.