Gott, der Allmächtige
Mit dem Bekenntnis im ersten Glaubensartikel „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ wird bezeugt: Gott vermag alles, nichts ist ihm unmöglich, für ihn gibt es keinerlei Begrenzungen bei der Durchsetzung seines Willens. In Psalm 135,6 wird dies so ausgedrückt: „Alles, was er will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen.“
Die Rolle des abrahamistischen Gottes der Juden,Christen und Muslime im aktuellen Weltgeschehen wird von der franzoesischen Satirezeitung "Charlie Hebdo" in einer Sonderausgabe basierend auf die „Buecher des Glaubens“ so dargestellt.

>>>Sonderheft von «Charlie Hebdo» mit Gott als Terrorist
Paris (dpa). Mit ätzender Religionskritik ist die Sonderausgabe des Satiremagazins «Charlie Hebdo» zum Jahrestag des Mordanschlags auf seine Redaktion erschienen. Das 32 statt sonst 16 Seiten umfassende Heft erinnert an das Attentat islamistischer Terroristen am 7. Januar 2015 in Paris. Die Ausgabe mit einem Gott als bewaffneter Täter auf dem Titel ist in einer Auflage von einer Million Exemplaren erschienen. Das Magazin wird auch international vertrieben. So werden in Deutschland 50 000 Exemplare angeboten, für Belgien sind 40 000 Hefte vorgesehen.
06.01.2016 17:10 Uhr © Rhein-Zeitung Impressum<<<
Getreu dem Sprichwort „Getroffene Hunde bellen“ blieb die Reaktion des journalistischen Sprachrohrs eines der „Stellvertreter Gottes“ auf Erden nicht aus:
>>>Vatikan-Blatt kritisiert Titelseite von "Charlie Hebdo" scharf
VATIKANSTADT. Die vatikanische Tageszeitung "L'Osservatore Romano" kritisiert die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" scharf, die für ihre Sonderausgabe ein Jahr nach dem blutigen Anschlag auf ihre Redaktion die Karikatur eines blutverschmierten Gottes mit einer umgehängten Kalaschnikow gewählt hat.
Hinter der "trügerischen Fahne eines kompromisslosen Laizismus" versteckt, verletze die Satirezeitung den Glauben jeder Person unabhängig von seiner Religion, hieß es in einem mit dem Titel "Der manipulierte Glaube" erschienenen Kommentar am Dienstag. "Gott zu nutzen, um Hass zu rechtfertigen, ist echte Gotteslästerung", hieß es im Kommentar. Dabei hätten religiöse Führer auch zuletzt immer wieder aufgerufen, Gewalt im Namen der Religion zu verwerfen."
Der vollstaendiger Artikel:
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Vatikan-Blatt-kritisiert-Titelseite-von-Charlie-Hebdo-scharf;art16,2076885Der realitaetsfernen Kritik dieses "L'Osservatore Romano" kann man am Besten wieder mit "Charlie Hebdo" kontern:
