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Autor Thema: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011  (Gelesen 130287 mal)

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arthurschmidt2000

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #450 am: 12. September 2011, 11:33:00 »

Zitat
schon vergessen?

http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/dossiers/schwierigkeiten_der_ubs_in_den_usa_2.45955

Schade eigentlich, dass Du auf die Frage, wer euch zwingt, das ganze Geld anzunehmen, nicht eingegangen bist.
« Letzte Änderung: 12. September 2011, 11:36:48 von arthurschmidt2000 »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #451 am: 12. September 2011, 11:52:50 »

@as
Nein, nicht vergessen. Die vorwiegend beiden Großbanken zahlen seit Jahren aussergerichtlich immense Zechen an die USA. Und diesmal wird es ganz besonders teuer, so wie es aussieht.

Aber zum Glück sind die USA ja so fair, und bleiben konstant resistent gegen jegliche Selbstreflektion, was sie mit ihrem ausdrücklich auf Pump erworbenen Geld auf der ganzen Welt verbrechen (inkl. deren Banken)  und sie die treibende Kraft in dieser ganzen Abwärtspirale sind. Wo hat die USA denn einmal einen einzigen Cent aus eigener Tasche aus unrechtmäßigem Erwerb zurückbezahlt?  :-)

De USA im Bezug aus die UBS oder CS hier zu nennen, muß man zwangsläufig als nackte und sehr teure Realität sehen und mehr nicht.
Moralisch sind diese gerne in die Waagschale geworfenen Argumente im Falle der USA absolut wertlos. Wer weiss, vielleicht ist raus aus Amiland langfristig billiger als schnell viel Geld verdienen und im Nachinein ohne Heilungsaussicht endlos die Physiotherapie  zu blechen. Das müßen die GroßPaten der Geldesser entscheiden }{

Aber reden wir hier im Moment nicht vom Euro und Jörmany  ;)
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #452 am: 12. September 2011, 13:27:52 »

und 69...nein nicht was Ihr denkt...das wird das Renteneintritsalter der Zukunft....natuerlich nicht fuer Beamte und Politiker

http://www.bild.de/politik/inland/rente/regierung-prueft-rente-mit-69-19895748.bild.html


am besten gleich auf 80 setzen um den arme Staaten zu helfen
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #453 am: 12. September 2011, 13:48:49 »

Wo hat die USA denn einmal einen einzigen Cent aus eigener Tasche aus unrechtmäßigem Erwerb zurückbezahlt?  :-)
seit wann denn zahlt ein Revolverheld in der Bar seinen verkonsumierten Whisky???

De USA im Bezug aus die UBS oder CS hier zu nennen, muß man zwangsläufig als nackte und sehr teure Realität sehen und mehr nicht.
Man muss nur die Personalien der 2 (3) Banken anschauen z.B Oswald Grübel (Deutscher) war CEO von Credit Swiss dann UBS und ein Schweizer ( Joe Ackermann) von der Deutschen Bank, jetzt vor nicht allzulanger Zeit der Wechsel von der EZB zur UBS als künftiger UBS-Präsident Axel Weber (Deutscher) etc.
Von diesen Elitebänkern  ]-[ vertritt keiner die nationalen Interessen des jeweiligen Gastlandes  {--  auch war sich die UBS einst - nicht zu schade mit einer ehemaligen Tarnfirma der I.G Farben zu fusionieren http://de.wikipedia.org/wiki/UBS

Dass diese 2 Banken jetzt die Geschäftsführung der Schweiz übernommen haben - wird der gemeine dortige Stimmbürger zwar bestreiten, aber da die UBS auch gleichzeitig die grössten Poole der 2. Säule der Pensionskasse verwaltet - schnell am eigenen Leib erfahren, was das auf EU Deutsch zu bedeuten hat.

Die Grossbanken zumindest aller westlichen Länder - haben eine gemeinsame Geschäftsführung, die nicht der Politik unterstellt sind, sondern  den jeweiligen Regierungen ihre Weisungen als Gesetzesvorlagen diktieren - die sie bedingungslos umzusetzen haben, die Person Asmussen oben angesprochen ist die Sybmolfigur dafür wie so etwas gehändelt wird.

Es ist leider so, dass je komplexer und demokratischer eine Gesellschaftsform ist, desto grösser sind auch die unausgesprochenen Lügengebäude  und das wird heute von jedem Manager unter dem Sammelbegriff -- soziale Schlüsselkompetenz -- abverlangt. Nur wer mitspielt darf auch mitkassieren, der grosse Rest darf sich auf die Rente 80+ freuen, die wie schon Georg sagte recht sicher erscheint - in was ausgezahlt wird Essensgutscheine, Aldibonuskarten oder eine neue Papierwährung das ist allerdings noch ungeklärt.  {:}
Gruss

 



« Letzte Änderung: 12. September 2011, 14:01:01 von illuminati »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #454 am: 12. September 2011, 15:56:37 »

Zitat
Natürlich, Buchverluste für die SNB sind in dem Zusammenhang vorderhand 2. rangig

Das hab ich nicht so recht verstanden. Zwar kenne ich die Bilanzierungsregeln der SNB nicht, es ist aber nicht ganz neu, dass erhöhter Abschreibungsbedarf in einem „normalen“ Unternehmen leicht zu einem Konkurs wegen Überschuldung führen kann.  

Üblicherweise erwirtschaftet eine Zentralbank ihre Gewinne indem sie (selbst gemachtes) Geld gegen Zinsen verleiht und ihre Fremdwährungsbestände zinsbringend anlegt.

In nahezu 0% Zeiten weltweit ist es dann völlig normal, wenn Gewinne ausbleiben. Gleiches gilt auch für Pensionsfonds und Lebensversicherungen, erzielen sie kaum Zinseinnahmen, sind die Gewinne mager. Allerdings, Zinsgewinne der Einen sind Zinsaufwand der Anderen. Und so beschwert sich dann auch keiner, dass z.B. die Zinsen für Hypotheken sehr niedrig sind und Kredite billig sind.

Aber wer zwingt die Schweiz, Gelder aus der ganzen Welt anzunehmen?

Zitat
Der CH Bürger zahlt in diesem grauenhaften EURO und EU-Konstrukt mit

Selbstverständlich, er verdient ja auch sehr gut daran. Auch als Nichtmitglied und ohne Stimmrecht!

Ich kann nur raten, wie viel griechisches Geld in der Schweiz liegt.
« Letzte Änderung: 12. September 2011, 16:01:52 von arthurschmidt2000 »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #455 am: 12. September 2011, 17:07:59 »

Zitat
Und diesmal wird es ganz besonders teuer, so wie es aussieht.

Die UBS stellte 2008 ihr Geschäft mit US Kunden ein als die USA ein Verfahren einleiteten weil UBS ihren Kunden tatkräftig dabei geholfen hat, amerikanische Steuergesetze zu umgehen. Erstaunlicherweise übernahmen dann bis 2009 andere Schweizer Banken frühere UBS Kunden. Banken, die sich sicher fühlten, weil die keine Niederlassungen in den USA hatten.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schmerzhafte_lehren_1.12423908.html


Ich habe schon ein gewisses Verständnis dafür, wenn die Amis da sauer waren.

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #456 am: 12. September 2011, 17:33:34 »

Vielleicht sollten die USA einmal in Delaware anfangen ihre Steuereinkuenfte zu erhoehen.

http://www.ftd.de/finanzen/:steuerhinterziehung-die-letzten-steuerparadiese/50075630.html     siehe 11/12

Zitat
Fast alle großen Firmen der USA sind in Delaware registriert - außerhalb des Bundesstaates erzielte Gewinne müssen dort nämlich nicht versteuert werden. Im zweitkleinsten Bundesstaat sind mehr als 600.000 Briefkastenfirmen registriert.... 

denn (Riesen) Gewinne erzielen die grossen Firmen in den USA   >:
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #457 am: 12. September 2011, 17:49:24 »

Schade eigentlich, dass Du auf die Frage, wer euch zwingt, das ganze Geld anzunehmen, nicht eingegangen bist.

Arthur
Bei allem Respekt, wie soll ich so eine rhetorische und suggestive Frage beantworten? Tue ich für gewöhnlich nicht. Mache hier aber einen Versuch aus Respekt zu Dir.    ;)

a) Bin/war ich wie 99% der Schweizer nicht in diesem Geschäft tätig. Ich frag ja auch nicht an die deutschen Bürger gerichtet, wie könnt ihr immer alle zuerst in aller Welt bestechen, um an GroßAufträge zu kommen, um mal das Beispiel Siemens anzuführen. Oder frage auch nicht, können Eure Softwarefirmen nur überleben, in dem ihr den anderen die Daten klaut, um es an dem Beispiel SAP-Oracle festzubinden. Und so könnte man das unendlich weiterführen.


Aber wer zwingt die Schweiz, Gelder aus der ganzen Welt anzunehmen?
Wieder falsche Frage.

b) Es ist nicht die Schweiz, die dieses Geld annimmt, sondern in der Schweiz aktive Banken. Die Geldhäuser aus dem Ausland sind übrigens in der Überzahl... {--
Die Frage müßte auch nicht heissen wer, sondern was zwingt die Banken....: Es ist die Geldgier der Verantwortlichen. Genauso wie bei jeder in der Größenordnung tätigen Bank auf der Welt auch.

Hier bringt es illuminati nochmals  auf den Punkt:

Die Grossbanken zumindest aller westlichen Länder - haben eine gemeinsame Geschäftsführung, die nicht der Politik unterstellt sind, sondern  den jeweiligen Regierungen ihre Weisungen als Gesetzesvorlagen diktieren - die sie bedingungslos umzusetzen haben,

Na, zumindest fast bedingungslos. So ein Jöbchen für einen abgetretenen Bundesrat müßte im Nachinein schon drinliegen  ;D. Diesen Lobbyismus kennt man in Deutschland ja bestens, wenn man sich so einige Herren im Gasgeschäft mal näher betrachtet  >:



Es ist kein Geheimnis, dass die Finanzindustrie der Schweiz (natürlich neben dem Fleiß und der Rechtschaffenheit seiner Bürger) die Quelle des Wohlstandes dort ist. Das geht sogar so weit, dass besonders Böswillige den Schweizern Beihilfe zur groß angelegten Steuerhinterziehung vorwerfen! Auch hier könnte man argumentieren, dass es dann nur recht und billig ist, wenn dort von den Gewinnen etwas (viel) abzugeben ist.

Zum Glück ist dem nicht so. Wenn dies das einzige Standbein wäre, stände es allerdings schlecht. Aktuelles Beispiel. Schweizer Wirtschftsprognosen rechnen mit über 2% Wachstum, während die Grossbanken Verluste und Arbeitsplatzbbau beklagen.


Schlimm genug, das in umgekehrter Weise eine sehr grosse Abhängigkeit von den Banken besteht. Ich und der allergrößte Teil der Schweiz. Bevölkerung haben ganz sicher nicht einen Rappen von deutschem Schwarzgeld profitiert. Aber die Zeche zahlen dürfen wir im Sinne von Too big to fail genau gleich wie deutsche Bürger bei ihren "Bankenrettungen".

@as

Was würdest Du einem Saudischen Staatsanwalt antworten, wenn er Deutschland fragt, warum ihr seinen muslimischen Landsmann Alkohol verkauft obwohl er damit im Heimatland gegen das Gesetz verstößt? Deine Antwort Vermutlich, "weil es in Deutschland legal ist". Anderseits verbietet ihr ihm ja auch eine Mehrfachehe in Deutschland zu schließen. Aber seine in Saudi geehelichte Frauen darf er trotzdem mitnehmen.

Diese Metapher deshalb, weil
Wenn Du allerdings fragst, warum es in der Schweiz für Banken normal ist, solches Geld anzunehmen? Weil es in der Schweiz kein Straftatbestand darstellt, Steuern nicht anzugeben. Für Ausländer wie für Schweizer. Erst bei Steuerbetrug wird ein Staatsanwalt aktiv. Da könnte, wenn das Volk denn will, eine Gesetzesänderung stattfinden. Aber nur da, sonst nirgends kann man die Bevölkerung allenfalls aktivieren etwas dagegen zu unternehmen. Und wenn die Mehrheit es weiterhin als tolerierungswürdig ansieht, ist das auch zu respektieren, selbst wenn es tatsächlich nicht mehr zeitgemäß ist.

Wenn Banken in ihrem Gastland wie am Beispiel USA sich sogar noch aktiv strafbar machen, müßen sie halt auch mit Konsequenzen rechnen. Das ist ergo eine ganz andere Geschichte.

Zitat
Natürlich, Buchverluste für die SNB sind in dem Zusammenhang vorderhand 2. rangig

Das hab ich nicht so recht verstanden. Zwar kenne ich die Bilanzierungsregeln der SNB nicht, es ist aber nicht ganz neu, dass erhöhter Abschreibungsbedarf in einem „normalen“ Unternehmen leicht zu einem Konkurs wegen Überschuldung führen kann.  

Ganz einfach zu beantworten. Die Nationalbank ist keine normale Firma. Sie kann für die Selbstkosten der Druckerschwärze soviel Noten drucken wie sie will. Nur die Preisstabilität steht als Muss im Raum. Bankrott wäre sie erst, wenn keine Nachfrage nach Franken bestünde. Ziemlich Unwahrscheinlich.

"Das ultimative Kapital einer Zentralbank ist das Vertrauen in die von ihr ausgegebene Währung"
( Niklaus Blattner, Oekonom und ehem. Dir. der SNB)

Betreffend Profiteur Schweiz und EU
Zitat
Selbstverständlich, er verdient ja auch sehr gut daran. Auch als Nichtmitglied und ohne Stimmrecht!

Sag mir ein einziges Beispiel, wo die Schweiz wegen dem Bestehen der EU einen Rappen verdient hat.  ??? Bisher sind mit der Finanzierung der Osterweiterung nur Gelder in eine Richtung geflossen. Ich lerne gerne dazu.






« Letzte Änderung: 12. September 2011, 17:55:01 von Ozone »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #458 am: 12. September 2011, 19:55:00 »

Bisher sind mit der Finanzierung der Osterweiterung nur Gelder in eine Richtung geflossen.

Bin mir nicht ganz so sicher, ob die EU Bewohner sich wirklich im Klaren sind, wieviele Milliarden (nicht Millionen) die CH bereits an Kohaesionszahlungen an die Osterweiterung bezahlt hat, und das notabene ohne irgendwelche Vorteile fuer die CH.

@Ozone, sehr guter Kommentar   ;}   ;}   {*

Aber wir werden halt innerhalt der EU Laender als Rosinenpicker-Insel dargestellt, ungeachtet ob man sich informiert hat oder nicht.

@Ozone hat mit Siemens und SAP ganz klar aufgezeigt, dass in einigen Firmen die Geschaeftsmodelle in letzter Zeit etwas angepasst werden mussten (zumindest so, dass man sich kein zweiter mal erwischen laesst)
Im Gegensatz zu in DE illegalen Schmiergeldzahlungen ist eben in der CH die Steuerhinterziehung kein Delikt (auch bereits von @Ozone angesprochen), Steuerbetrug ab schon.

Nur wird in den meisten Laendern eben kein Unterschied zwischen Hinterziehung und Betrug gemacht.
Abgesehen davon, haben sich wahrscheinlich die wenigsten bemueht, den Unterschied, so wie er in der CH gemacht wird, zu verstehen  >:
wohlgemerkt, ich beabsichtige keinesfalls die Banken hier in Schutz zu nehmen und habe bei dieser Branche keinerlei Verpflichtugen.

Wenn arthuerschmidt2000 fragt, wer denn die Schweiz zwingt Gelder aus der ganzen Welt anzunehmen, ist das in etwas so als wenn man fragen wuerde wer hat denn den Rest der Welt gezwungen Waren aus DE zu importieren damit sie Exportweltmeister werden  >:

Wobei ich mir, z.B. bei Griechenland, nicht so sicher bin, ob alle (Waffen)Bestellungen wirklich nur aus reiner Nachfrage entstanden sind   ???


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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #459 am: 12. September 2011, 21:12:12 »

Ganz einfach zu beantworten. Die Nationalbank ist keine normale Firma. Sie kann für die Selbstkosten der Druckerschwärze soviel Noten drucken wie sie will. Nur die Preisstabilität steht als Muss im Raum. Bankrott wäre sie erst, wenn keine Nachfrage nach Franken bestünde. Ziemlich Unwahrscheinlich.

ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht  {; eine Zentralbank kann nur Geld erzeugen in dem sie als Gegenleistung Sicherheitsleistungen bekommt - das sind in der Regel die sogenannten Staatsanleihen in der Schweiz Obligationen genannt (so etwas kann man in den Bilanzen nachlesen). Der Staat wiederrum bietet als Sicherheit die zukünftige Steuerleistung seiner Bürger als Sicherheit der Anleihe.

Und da sind wir beim Kernproblem der Finanzkrise gelandet - die ausufernde Staatsverschuldung der westlichen Welt sind durch zukünftige Steuerleistungen seiner Bürger nicht mehr bezahlbar - und der Witz dabei ist noch, dass der gemeine Steuerzahler in seinen Pensionskassen als Wertanlage auch noch andere Staatsanleihen liegen hat  {--

Das könnte man ja noch zur Not so schlucken, aber die Steigerung ist ja, das die Zentralbanken die als Sicherheit hinterlegten Staatsanleihen gegen den sogenannten wertlosen Giftmüll ausgetauscht haben - als Beispiel in der Schweiz - wurden die Müllpapiere der UBS und Credit Swiss von der SNB zum grossen Teil übernommen - und sie haben im Ausgleich dafür die Staatsanleihen bekommen, warum - aus dem einfachen Grund bei der letzten Bilanz wäre ihr Eigenkapital am xrsch gewesen - ein klassischer Bankrott durch die Schrottpapiere die man hätte auf 0 abschreiben müssen. Die Bad Banks im Westen sind heutzutage die Zentralbanken  {/ anders ausgedrückt das Volk - allerdings wird versucht die Bilanzpressekonferenz noch auf unbestimmte Zeit zu verschieben.  }{

Der einzige Grund warum alle den schweizer Franken wollen ist in Wirklichkeit seine derzeitige ca. 50% ige theoretische Golddeckung und der relative geringe Verschuldungsgrad des Staates - vereinfacht - der letzte Einäugige unter den restlichen Blinden. Die besser Verdiener wollen das was relativ selten ist und der CHF ist im Vergleich zum Dollar, Euro, Yen mengenmässig ziemlich selten.  Aber so etwas wird dem Stimmbürger nicht erzählt, dem erklärt man warum es für alle besser ist, dass der Franken immer wertloser wird und damit natürlich auch die Spargroschen ....
Gruss

PS: aktuelle Geschäftspaxis UBS http://www.cash.ch/news/topnews/ubs_laesst_kunden_auf_illiquiden_zertifikaten_sitzen-1075892-771





« Letzte Änderung: 12. September 2011, 21:55:23 von illuminati »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #460 am: 13. September 2011, 02:46:58 »

@illuminati

Da hast Du sicher nicht ganz unrecht.
Aber einfach nichts zu tun wäre für die SNB ebenfalls ein Fehler.
Vermutlich sogar der noch Grössere!

Wenn der Franken immer höher steigt, geht früher oder später die ganze Schweizer (Export-) Wirtschaft zu Grunde.
Die Produkte meines Arbeitgebers wurden zum Beispiel gegenüber unserem grössten Mitbewerber in den letzten paar Monaten einfach so mal gute 30% teurer!
Da musst Du gute Argumente haben, um trotzdem noch Maschinen verkaufen zu können (zum Glück scheinen wir die zu haben).

Auf der anderen Seite ist ein Zusammenbruch der EU für uns auch nicht besonders interessant.
Wir exportieren nach wie vor sehr viel in die EU.

Die Milliarde an die Osterweiterung wurde uns so verkkauft, dass es für uns besser ist, wenn der Osten aufgebaut wird,
als wenn die dann alle via Schengen und weiss ich nicht was alles in die Schweiz drängen.
Das war also eine sinnvolle(?) Investition in die Zukunft.

Was wohl wie die beste (Re-)Aktion ist, werden wir heute eh nicht sehen.
Seit 2008 habe ich gelernt, dass praktisch alle angesehenen Finanzspezialisten völlig falsch lagen:
2008 habe ich meinen Anteil an einem Gebäude meines Vaters verkauft und dafür ein kleineres Vermögen bekommen.
Damals wollten Bekannte, dass ich in ihre Firmen in China investiere.
Wohlgemerkt: Das war Anfang 2008, kurz vor der Finanzkrise.
Damals rieten mir ALLE "Spezialisten" ab, in China zu investieren, weil China "demnächst zusammenbricht".
Du erinnerst Dich sicher noch daran (2008): China sei viel zu schnell gewachsen und drohe demnächst zu kollabieren!

Nun haben wir 2011 und es brach in den letzen drei Jahren fast alles zusammen ... ausser aussgerechnet China!

(Wobei ich auch in China grosse Risiken sehe: Das Volk fängt hier langsam an öffentlich die Partei zu kritisieren!
Das ist für mich in diesem Land völlig neu!  Hier scheint gerade ein Wandel im Gange, der mir irgendwie Angst macht!).

Gruss, Stefan
« Letzte Änderung: 13. September 2011, 02:51:01 von Moesi »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #461 am: 13. September 2011, 06:28:43 »

ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht  {; eine Zentralbank kann nur Geld erzeugen in dem sie als Gegenleistung Sicherheitsleistungen bekommt - das sind in der Regel die sogenannten Staatsanleihen in der Schweiz Obligationen genannt (so etwas kann man in den Bilanzen nachlesen). Der Staat wiederrum bietet als Sicherheit die zukünftige Steuerleistung seiner Bürger als Sicherheit der Anleihe.

Dafür habe ich eben den Ausdruck bestehende Nachfrage benutzt, warum eine SNB trotz Eigenkapitalminderung oder gar einem wiederholten Buchverlust de facto nicht selbsterklärend in Konkurs geht wie eine Firma aus der Privatwirtschaft. Damals (vor langer langer Zeit  :-) ) in Wirtschaftskunde der kurze Merksatz für nicht Finanzkarrieristen, als Ende 70er das Thema kurz aktuell war, wenn auch  im Bezug auf Goldreserven unter etwas anderen Voraussetzungen. Thx für die wesentlich detaillierteren Ausführungen  ;}.



Zitat
Die Bad Banks im Westen sind heutzutage die Zentralbanken; anders ausgedrückt das Volk

Joo, ist in den aktuellsten Schulbüchern wahrscheinlich mit keinem Satz erwähnt und bei üblicherweise lobbyierenden Dozenten an Wirtschaftshochschulen noch eher ein Zähneknirschthema. Wahscheinlich bekommen Studenten von anderen Fachlehrkräften dieses Thema schon vorher vermittelt...


Auf der anderen Seite ist ein Zusammenbruch der EU für uns auch nicht besonders interessant.

Glaube nicht, das dieses Szenario schon morgen oder übermorgen auf der Traktandenliste steht. Zur Zeit betreibt man noch Symptombekämpfung für einzelne kranke €-Kinder der EU Patchworkfamilie, die bedrohlich infiziert sind.


In einem Punkt hat as2000 sicher recht, wenn er einen Vorteil für die CH aus dem €-Raum spricht. Für exportorientierte Firmen aus Ländern wie die CH ist die Handhabung mit wenigen Währungen im Geschäftsalltag sicher ein Vorteil und erleichtert auch die Kalkulationen.
Aber warum die Schweiz und seine einzelne Bürger finanziell direkt vom EURO profitieren sollen oder die CH-Banken aus Geschäften speziell Gewinne verbuchen, die sie vorher im Handel nicht auch mit D-Mark, I-Lira, FF, Pesetas, NL-Gulden oder Ösi Schillings erzielten, erschließt sich mir nicht.


Bin weiss Gott kein CH-Chauvi, schon gar nicht von der rechten patriotischen Front und ebenfalls nicht ein interessengesteuerter Spezi der CH-Banken.
Schätze doch als CH Bürger wie auch die zugewanderten Leutz trotzdem so einiges an Lebensqualität steigernden Vorteilen in der CH, was bei einer EU-Mitgliedschaft selbstredend flöten ginge. Und diese mögliche schleichende und letztendlich  erzwungene Unterwerfung aus Brüssel sehe ich über die Hintertüre immer näher kommen, sollte nicht, hoffentlich intelligent und filigran, Gegensteuer gegeben werden. Das sind zum Thema meine eigentlichen Nötchen und Sorgen.


« Letzte Änderung: 13. September 2011, 07:20:00 von Ozone »
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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #462 am: 13. September 2011, 09:02:21 »

Lt. Wikipedia ist der Finanzsektor mit Banken und Versicherung ist für die Volkswirtschaft Schweiz von großer Bedeutung. Er hat im Jahr 2009 einen Anteil von 11 Prozent am Bruttoinlandsprodukt der Schweiz und 200'000 Personen finden Arbeit darin, davon 135'900 im Bankensektor. Das gemeinsame Total entspricht 6 Prozent aller Beschäftigten in der Schweiz. Lt. der gleichen Quelle zahlt der Finanzsektor rd. 12 bis 15 Prozent aller Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Oder anders formuliert, 6% der Erwerbstätigen erwirtschaften 12% der Steuereinnahmen. Im Vergleich dazu, der Anteil des Tourismus am Bruttosozialprodukt Thailands, wird mit guten 7% angegeben.

Es stimmt schon, die Schweizer nehmen in den Veröffentlichungen von transparency international immer einen der vorderen Plätze ein.  Allerdings, in der Schweiz ansässige Organisationen wie z.B. die Fifa  unterliegen nicht dem Schweizer Antikorruptionsgesetz und befinden sich deshalb in der komfortablen Lage, keine externe Untersuchung fürchten zu müssen.

Also, wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.
Zitat
Weil es in der Schweiz kein Straftatbestand darstellt, Steuern nicht anzugeben.
Das ist schon sehr feinsinnig, etwas als legal zu erklären, nur weil es nicht vom Staatsanwalt verfolgt wird.

Selbstverständlich ist es auch in der Schweiz illegal, dem Finanzamt steuerpflichtiges Einkommen zu verschweigen. Dies ist dort jedoch kein Straftatbestand sondern wird als Ordnungswidrigkeit behandelt. Der ertappte Steuersünder hat eine Strafsteuer bis zum Dreifachen des hinterzogenen Betrages zu zahlen. Damit wäre wahrscheinlich wohl auch jeder EU Finanzminister sehr zufrieden.
 
In diesem Zusammenhang sollte man natürlich nicht verschweigen, dass pikanterweise deutsche Banken in der Schweiz mit dem deutschen Bankgeheimnis geworben haben.

Es ist ein Allgemeinplatz, dass ein großer Währungsraum hilft, die Transaktionskosten zu senken. Natürlich entfallen dann auch im Gegenzug die Gewinne aus dem Handel mit vielen nationalen Währungen. Allerdings, aus meiner Sicht tragen solche Gewinne ähnlich viel zum Wohlstand einer Nation bei, wie z.B. das Wirken der Steuerberater.

Deutschland ist der größte Nettozahler in der EU und so sehen dann auch viele (zu recht) keine direkten Vorteile aus der EU Mitgliedschaft. Aber die Betonung liegt auf direkt! Indirekt hilft ein großer Wirtschaftsraum die Produktionskosten zu senken, hier sei nur auf die Kostendegression größerer Serien verwiesen. Da ein großer Wirtschaftsraum aber auch mehr Nischen bietet, ist eine tiefergehende Arbeitsteilung möglich und gerade diese Arbeitsteilung leistet einen erheblichen zur gesamtwirtschaftlichen Produktivitätssteigerung.

Ein beredtes Beispiel für das Nutzen von Nischen ist der Schweizer Maschinenbau. Jedoch, er ist selbstverständlich auf Märkte außerhalb der Schweiz angewiesen, wobei natürlich auch das Umgekehrte gilt.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Richtig ist auch, die Überschüsse der einen Seite sind die Defizite der anderen. Und wenn dann die einen wie auch die anderen immer die Gleichen sind, führt das natürlich zu Verwerfungen. Der „Exportweltmeister“ Deutschland hat das sehr deutlich gezeigt.

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #463 am: 13. September 2011, 10:16:21 »

Lt. Wikipedia ist der Finanzsektor mit Banken und Versicherung ist für die Volkswirtschaft Schweiz von großer Bedeutung. Er hat im Jahr 2009 einen Anteil von 11 Prozent am Bruttoinlandsprodukt der Schweiz und 200'000 Personen finden Arbeit darin, davon 135'900 im Bankensektor. Das gemeinsame Total entspricht 6 Prozent aller Beschäftigten in der Schweiz. Lt. der gleichen Quelle zahlt der Finanzsektor rd. 12 bis 15 Prozent aller Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Oder anders formuliert, 6% der Erwerbstätigen erwirtschaften 12% der Steuereinnahmen.

Siehst Du, das tönt doch schon wesentlich anders und ergibt auch ein anderes Bild, wenn man sich mal damit auseinandersetzt  ;}.

Es gibt also Laut Wiki 94 % in der CH arbeitende Menschen, die nicht im Finanzbereich tätig sind und 88 % anders generierte Steuer-Einnahmen als dein erstes Statement  :-) :

Es ist kein Geheimnis, dass die Finanzindustrie der Schweiz (natürlich neben dem Fleiß und der Rechtschaffenheit seiner Bürger) die Quelle des Wohlstandes dort ist.
{{



Das ist schon sehr feinsinnig, etwas als legal zu erklären, nur weil es nicht vom Staatsanwalt verfolgt wird.

Hat hier niemand behauptet. Sondern das es eben kein Straftatbestand ist.
Nochmal eine Metapher dazu. Kiffen ist in der Schweiz auch nicht legal, aber auch kein Straftatbestand, sondern eine Übertretung, die nach Ermessen gebüßt werden kann. Aber es käme keinen in den Sinn, wöchentlich präventiv Urinproben von seinen Bürgern zu verlangen, um einen Konsum nachzuweisen. Lass dich nicht erwischen; wissen Weedies schon lange.

>>Deutsche und amerikanische Behörden wollen aber nach ihrem Gusto Zugriff auf sämtliche Konten ihrer Landsleute und verlangen den totalen Durch- und Einblick. Präventiv. Dagegen wehren sich die Banken unter der jetzigen Gesetzgebung zurecht.

Und warum speziell Deutschland als großer Bruder so Mühe hat, diverse eigene Souveränitäten von nicht in ihrem Sinne handelnden Staaten anzuerkennen, ist übrigens mit Sicherheit einer der Hauptgründe, warum nach wie vor eine Mehrheit der CH Bürger nicht unter einem Diktat von Paris und Berlin in die EU will. Ist doch subjektiv einfach nachzuvollziehen, odrrr?   :-\



Arthur, es ist müßig, jetzt im Devisen und Bankenthema die (MA-)FIFA  :-[  heranzuziehen. Daß dieser (im rechtlichen Sinne) Verein keine kaum Steuern aus seinen mittlerweile Millardenumsätze erzielenden Geschäften abliefern muß, ist selbst den CH Bürgern ein Dorn im Auge. Eine Altlast aus Zeiten, wo die FIFA auch im Wirken tatsächlich nur ein gemeinnütziger Verein war. Ist hier aber völlig offtopic.


Zitat
schon vergessen?

http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/dossiers/schwierigkeiten_der_ubs_in_den_usa_2.45955

By the way, was machen die zu erwartenden Forderungen in Milliardenhöhe aus Amiland an die Deutsche Bank?  :-) {--
Ist kein Seitenhieb an Dich als deutschen Staatsangehörigen, sondern eher ein Fingerzeig, dass die Amis alles und jeden verklagen, wenn ihre anfangs eigens geboosteten Geschäfte bachab gehen und gefälligst ein anderer Schuld ist.

CH Pharmafirmen haben das längst kapiert und ziehen sich als direkte Repräsentanten zusehends aus dem USA Geschäft zurück.


Arthur
Ich gehe mit Dir allerdings vollends einig, daß es der Bankenplatz Schweiz im 21. Jahrhundert nicht nötig haben sollte, Steuersündern aktiv unter die Arme zu greifen. Um es in den Worten von Bruno99 zu sagen, ist das anpassen der Geschäftsmodelle dringendst zu empfehlen.
« Letzte Änderung: 13. September 2011, 10:50:32 von Ozone »
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Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit

georg

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2011
« Antwort #464 am: 14. September 2011, 13:49:21 »

Es gibt also Laut Wiki 94 % in der CH arbeitende Menschen, die nicht im Finanzbereich tätig sind und 88 % anders generierte Steuer-Einnahmen ......

Alles schön und gut beim genauen hinschauen ist die Schweiz ein Fall wie Island nur möchte zur Zeit noch keiner richtig hinschauen ist man mit anderem im Westen beschäftigt, es besteht noch kein Interesse von den mächtigen hinter den Kulissen diese Traumwelt in Frage zu stellen weil sie selbst drin stecken so lebt der CHF weiter von seinem guten Ruf der längst vergangenen Tage.

Der weitsichtige Investor und intelligente Kapital hat schon (ist gerade dabei) die notwendigen Entscheidungen getroffen was die westlichen Währungen betrifft.
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