Mancher nicht so Kundige fragt sich, hab ich eine Kredit- oder Debit-Karte. Faustregel dafür:
Die
Debit-Karte ist gebunden an Guthaben eines Kontos (in DACH). Ich kann maximal in Höhe des Guthabens auf dem Debitkarten-Konto in DACH abheben. Nix Guthaben, nix Geld am ATM. Zusätzlich gelten für solch ein Konto von der kontoführenden Bank gesetzte Wochen- oder Monatslimits. Da gibt es von Bank zu Bank unterschiedliche Grenzen, die auch von der finanziellen “Potenz “des Kunden abhängen. Bei Silber- Gold- und -weiß der Kuckuck was für welchen Debit-Karten sind die Grenzen meist höher, das Konto dafür aber garantiert nicht gebührenfrei.
Die
Kredit-Karte ist mit einem Konto verbunden, für das man bis zu dem Limit ins Minus gehen kann, das von der Bank bestimmt worden ist. Meist binnen Monatsfrist wird dann dieser Negativ-Saldo zum Hauptkonto hin ausgeglichen, dort also endgültig belastet. Hier lässt sich sogar Ratenzahlung vereinbaren - zu höheren Zinssatz.
Ob nun Kredit oder Debitkarte, wenn einem das
Limit nicht passt, das ist dann Verhandlungssache mit der Bank. Allerdings, mit 1.000 monatlicher Rente wird man kaum 10.000-Limits erhalten.
Auf einen nicht unwesentlichen Unterschied möchte ich aber hinweisen. Debitkartenkonto-Guthaben werden meist verzinst, für eine ATM-Ziehung im Ausland verlangen einige DACH-Banken keine
Gebühren(DKB) oder lassen eine gewisse Anzahl von Ziehungen gebührenfrei (PB). Kreditkartenziehungen werden nahezu ausnahmslos in DACH (zusätzlich) mit Gebühren belastet.
Darum: wer sich im entsprechenden finanziellen Status befindet, sollte sich eine Debitkarte mit Debitkartenkonto zulegen, was meist sogar kostenlos eröffnet wird, einschließlich kostenloser Karte. Wichtig: Bank suchen, die keine Gebühren verlangt.
Noch ‘ne Wiederholung:
Beim Einsatz von VISA-DebitCards wird in Sekundenschnelle das Konto in DACH belastet. Bei der VISA-CreditCard erst ein paar Tage später. Allein daran wird der Unterschied der beiden Kartentypen sichtbar.
Sehr interessant auch,
mit welchen Kursen man wann belastet wird. Bei der
DebitCard gibt es eine Sofort-Belastung zu einem fixen, vorher festgelegten
VISA-Tageskurs. Abfragbar unter (danke KhunBENQ)
http://corporate.visa.com/pd/consumer_services/consumer_ex_rates.jspDer Kurs beim Einsatz der Visa-
CreditCard erfolgt später zu den Vertragskonditionen der kontoführenden Bank in DACH. Der ist so gut wie
nie identisch mit dem Kurs des Tages, an dem die Kreditkarte eingesetzt worden ist. Kann besser, aber auch schlechter sein.
Folgerung:
mit der Debitkarte kann ich besser, nämlich sofort oder später,
auf sich abzeichnende Kursentwicklungen reagieren. Beim erfolgten Einsatz der Kreditkarte habe nicht mehr den geringsten Einfluss auf das, was bei den Banken und Kursen (später) abläuft.
Bester Geldtransfer - per ATM oder Überweisung

-, dazu später noch etwas.