Relotius-Spiegel fliegt „FAP“-Falschbehauptung um die Ohren - 3. Juli 2019
Der Spiegel musste nach einer Falschmeldung über den Duisburger AfD-Kreisvorsitzenden Andreas Laasch (Foto) eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben.
Da hatte es der Spiegel-Journalist Wigbert Loer wohl seinem großen Vorbild Claas Relotius nachmachen wollen: Freudig-erregt berichtete er im April diesen Jahres von einer vermeintlichen Vergangenheit des Duisburger AfD-Vorsitzenden Andreas Laasch in der verbotenen neonazistischen „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP). Es hätte ja auch so schön ins Bild gepasst …
Das Problem an der feinen Gruselgeschichte war nur, dass sie jeglicher Substanz entbehrte. Offenbar hatte man sich beim Spiegel wieder einmal begierig dubioser Quellen und halbgarer „Beweise“ bedient, um gegen rechts zu schießen.
Das „Sturmgeschütz der Demokratie“ ist bekanntlich schon seit Jahrzehnten in fachlicher und ethischer Hinsicht ein elendiger Rohrkrepierer.Alles lesen:
http://www.pi-news.net/2019/07/relotius-spiegel-fliegt-fap-falschbehauptung-um-die-ohren/ Der Lügenartikel des SPIEGEL:
AfD-Rechtsaußen unter DruckEine verstörende WhatsApp-Nachricht, Gewaltfantasien - und möglicherweise einst Kontakt zu einer Neonazi-Partei: Der Duisburger AfD-Chef Andreas Laasch galt als Mann der Zukunft bei den Rechtspopulisten. Und nun? - Montag, 08.04.2019
Von Wigbert Löer

AfD-Fähnchen (Symbolbild)
In Nordrhein-Westfalens AfD gilt Andreas Laasch als Mann mit Zukunft. Dabei hat der Duisburger nach SPIEGEL-Informationen eine arg rechtslastige Vergangenheit. Nun muss sich die AfD entscheiden.
In internen Chat- und WhatsApp-Gruppen der AfD geht derzeit der Fall Markus Mössle herum. Der ehemalige Bankräuber und Ex-Neonazi tritt bei der Kommunalwahl im Mai für die Ulmer AfD an.
Mössle war einst Mitglied der NPD und dann der später verbotenen Freiheitlichen Arbeiterpartei Deutschlands (FAP) - und hat sechs Jahre im Gefängnis gesessen. Er habe drei Banken und einen Sexshop überfallen, um Geld für die Sache der politischen Rechten zu sammeln, hat der lokale Spitzenkandidat einst erklärt.
AfD-Mitglied ist Mössle nicht.
Auch im AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen regen sich viele Mitglieder über die Causa Mössle auf. Was aber wohl die Wenigsten wissen: Auch sie haben möglicherweise einen Mann mit früheren FAP-Kontakten in ihren Reihen.
Das legt ein Dokument nahe, das dem SPIEGEL vorliegt.
Der AfD-Politiker heißt Andreas Laasch, ist Vorsitzender des Kreisverbands Duisburg und in seiner Partei bundesweit vernetzt.
In den vergangenen Monaten gewann Laasch mehr Einfluss in der NRW-AfD. Er wird dem "Flügel" des Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke zugerechnet, somit jenem Teil der Partei, der vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft wird.
Die neonazistische FAP wurde 1995 verboten. Sie steht auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD: Wer also bei der FAP mitmachte, darf heute nicht Mitglied der AfD sein.
Andreas Laasch, der früher möglicherweise mit "SS-Siggi" gegen Linke antrat und heute als AfD-Funktionär an Hitlers Geburtstag Sätze postet, die wortgleich Neonazis verschicken - in seiner Partei gilt er durchaus als engagiert.
Alles lesen:
http://colorful-germany.de/die-braune-vergangenheit-hat-andreas-laasch-von-der-afd-nrw-eingeholt/SPIEGEL teilt Lügendokument: Der Fall Laasch
Andreas Laasch ist Mitglied der AfD. Was er erleben musste, gleicht einem Horrorszenario. Am 8.4.2019 erschien im Spiegel ein Artikel, der ihm anhand eines dubiosen Dokuments eine Vergangenheit im militanten Rechtsextemismus andichtet. Ein solcher Vorwurf in einer bekannten Zeitung gleicht dem Versuch eine Existenz zu zerstören.
Wir haben ein Interview mit Andreas Laasch geführt um zu erfahren, wie die Geschichte ausgegangen ist.
Weiterlesen:
https://arcadi-online.de/spiegel-teilt-luegendokument-der-fall-laasch/
Gestern berichtete SPIEGEL Online unter der Überschrift „Braune Vergangenheit: AfD-Chef in Duisburg“ über meine vermeintliche „arg rechtslastige Vergangenheit“.
In dem Artikel wird die Behauptung aufgestellt, ich hätte im Jahre 1993 eine Veranstaltung der verbotenen Freiheitlichen Arbeiterpartei (FAP) in Dortmund besucht. Gestützt wird dieser Vorwurf auf ein Schreiben, welches dem Magazin vorliegt.
Ich versichere, dass ich zu keinem Zeitpunkt Mitglied der FAP war oder diese jemals organisatorisch unterstützt habe. Das vermeintliche Schreiben, welches meine Teilnahme an einer FAP -Veranstaltung im Jahre 1993 bekunden soll, kann nur eine Fälschung sein, die dem SPIEGEL von interessierten Kreisen zugespielt worden ist, um die Diffamierung meiner Person zu betreiben.Vom Autor des Artikels, Wigbert Löer, erhielt ich am vergangenen Donnerstag nur wenige Stunden Zeit, um mich zum Vorwurf der FAP-Nähe äußern zu können. Seine Mail nahm ich aufgrund eines Kurzurlaubs mit meiner Familie erst am Sonntagabend zur Kenntnis, so dass mir keine Möglichkeit der Gegenintervention blieb.
Da der Vorwurf darauf ausgerichtet ist, die Vernichtung meiner Person und Familie zu betreiben, erwarte ich vom SPIEGEL die Herausgabe des Dokuments. Dieses kann sodann einem Sachverständigen für Druckerzeugnisse übergeben werden. Ein Gutachten wird belegen, dass es sich um eine Fälschung handelt.
Ich bin gewillt, an der Aufklärung dieses Vorwurfs mitzuwirken. Gleiches erwarte ich vom SPIEGEL, der derzeit rücksichtslos die Reputationsbeschädigung eines engagierten Bürgers, Ehemanns und Familienvaters betreibt.Andreas Laasch
Quelle:
https://afd-duisburg.de/aktuelles/2019/04/persoenliche-stellungnahme-zu-den-vorwuerfen-des-magazins-spiegel-vom-08-04-2019/