@Suksabai
Wenn der nigerianische Botschafter es so gesagt hat,
kann man es gleich vergessen.
Abschiebungen koennen nur im Einvernehmen mit dem
Empfaengerstaat durchgefuehrt werden,d.h.jeder braucht
gueltige Einreisepapiere.
Und die bekommt man nur,wenn der Heimatstaat mitspielt.
Die Maroccaner,Algerier,Tunesier etc. die sich in Deutschland auf-
halten und abgeschoben werden sollen,sind z.T noch immer da,
weil die dortigen Behoerden nicht auf Ansuchen der Deutschen
reagieren und eben keine Papiere ausstellen.
Selbst der Aussenminister Steinmeier war aufgeboten und er-
suchte bei einem Besuch dieser Laender doch zu kooperieren.
Bis jetzt mit maessigen Erfolg.
Der Fall Brunnenmarkt waere auch kein Fall geworden,wenn
Kenia auf die wiederholten Ansuchen der Oesterreicher reagiert
haette.
Im Fernsehen jedoch plappert der Botschafter Unsinn.Er steht
auf dem Standpunkt,dass niemals ein Ansuchen gestellt worden ist,
sonst haette man selbstverstaendlich die Papiere ausgearbeitet
und der Mann waere schon laengst in seine Heimat zurueckgekehrt.
Es ist verwaltungstechnisch einfacher,Abzuschiebende mit Linien-
maschinen zu transportieren.
Mit Militaermaschinen durchgefuehrt,bedeutet das im Vorfeld die
Einholung um Erlaubnis jedes Landes, dessen Luftraum die Maschine
quert.Da ist eingebunden das jeweilige Aussenministerium,das Ver-
teidigungsministerium,womoeglich die NATO.u.s.w.
Bei einer Abschiebung mit einer Zivilmaschine,ist man auf die Ko-
operation des Kapitaens und auch der Fluggesellschaft angewiesen.
Waehrend der Kapitaen aus Sicherheitsgruenden den Transport ver-
weigern kann,hat die Luftlinie wenig Interesse daran,womoeglich
gefesselte Passagiere,neben normalen Passagieren zu wissen,die dem
Image der Luftlinie Schaden zufuegen koennten.
Bleibt nur,Abschiebungen mit Chartermaschinen durchzufuehren.
Das macht aber auch nur dann Sinn,wenn eine genuegende Anzahl
pro Flug trasportiert werden kann.
Sonst koennte man ja gleich Niki Lauda bitten,einen oder zwei
Abzuschiebende mit seiner Privatmaschine mitzunehmen,wenn er
zu einem Rennen fliegt.
@Kern
Nein ich habe nicht gegrinst.
Natuerlich muesste der Waggon fuer die Abschiebung adaptiert
sein.Und es muss auch kein Gitter vor den Fenstern sein.Bruch-
sicheres Glas und nicht zu oeffnen sollte reichen.
Auch die Notbremse kann man so montieren,dass eben nur das
Begleitpersonal drankommt.
Jock