Die meistens gut informierte " Neue Zürcher Zeitung" gibt auf namtok's Frage und Feststellung sicherlich die richtige Antwort:
>>>Machtkampf der Berater - Trumps Superwaffe im Weissen Haus<<<
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>>>Kapituliert Trump wirklich vor den Kriegstreibern? - 11. April 2017
Es ist angebracht, sich Zeitabläufe und bekannte Fakten anzusehen und dies von Fake News und künstlicher Aufregung zu trennen. Zwar spricht vieles dafür, dass Trump eine Kehrtwende vollzogen hat bzw. in eine Falle der Neocons gestolpert ist, doch man sollte Revue passieren lassen, was vor dem US-Angriff auf die syrische Basis Shayrat geschah. Dies hat der Historiker und Buchautor Wolfgang Effenberger getan:
Heult Trump plötzlich mit den Wölfen? – Kehrtwende oder Schachzug?
All diejenigen, die ihre Friedenshoffnung auf Trumps Wahlversprechen setzten, einen dritten Weltkrieg durch eine Annäherung zu Russland zu verhindern, gerieten vermutlich am Freitagmorgen angesichts des spektakulären Raketenüberfalls auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt in Schockstarre.
Was mag Trump zu dieser Kehrtwende veranlasst haben? Neue Einsichten? Oder wurde er vom System eingenordet oder gar erpresst? Schauen wir uns einmal die Chronologie der Ereignisse vor dem Raketenangriff an:
Donnerstag, 30. März 2017
Vor der UN verkündete die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, dass die Regierung unter Donald J. Trump sich nicht länger darauf konzentrieren werde, „Assad loszuwerden“. Man suche eine langfristige politische Lösung für den Konflikt.
Freitag, 31. März 2017
Der im Februar 2017 zurückgetretene Sicherheitsberater General Michael Flynn fordert für seine Aussage vor dem Kongress über Russlandkontakte vor Trumps Amtsantritt Immunität.
Samstag, 1. April 2017
Trump kündigt an, die „Federal Reserve Bank“ zu durchleuchten und zu überprüfen. Seit 1913 haben die privaten Banker des „Federal Reserve Systems“ das exklusive Privileg der Geldschöpfung. Für viele gelten sie daher als geheime Machthaber der USA. Die Ankündigung einer Überprüfung dürfte in den Kreisen der transnationalen Finanzelite als Kriegserklärung aufgefasst werden. Die Transparenzprüfung der FED hatte US-Senator Rand Paul bereits im Januar angekündigt, nun soll sie offensichtlich umgesetzt werden. Im Februar hatte US-Präsident Trump auf Twitter die Wichtigkeit einer Prüfung der FED („audit the fed“) betont. Sein Vorwurf: Die FED verberge wichtige Informationen vor dem Kongress.
Dienstag, 4. April 2017
Mutmaßlicher Gasangriff in Syrien

Mittwoch, 5.April 2017
Internationale Syrienkonferenz in Brüssel. Die syrische Regierung war nicht geladen! Die Leitung der Konferenz fand unter dem Vorsitz von Katar und Kuwait statt, zwei sunnitische Länder, die aus Eigeninteresse – es geht unter anderem um die von Assad nicht genehmigte Gaspipeline Katars durch Syrien – die syrische Opposition unterstützen.
Mittwoch, 5. April 2017
Völlig überraschend ruft Trump seinen umstrittenen Chefstrategen Stephen Bannon aus dem Nationalen Sicherheitsrat ab und setzt den nationalen Geheimdienstdirektor Dan Coats und den Generalstabschef Joseph Dunford, denen er ursprüngliche ihre permanenten Sitze entzogen hatte, wieder ein.

Dieses Bild lässt den Schluss zu, dass Trump dieser Schritt nicht leicht gefallen ist.
Donnerstag, 6. April
In einer kurzen Ansprache erklärt Trump den US-Bürgern die Notwendigkeit eines Raketenangriffs auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat.
Wörtlich sagt er: „Am Dienstag hat der syrische Diktator Baschar al-Assad einen schrecklichen Chemiewaffenangriff auf unschuldige Zivilisten verübt… Es war ein langsamer und brutaler Tod für so viele. Sogar wunderschöne Babys wurden brutal ermordet bei dieser sehr barbarischen Attacke…Heute Abend habe ich einen Militärangriff auf den Luftwaffenstützpunkt in Syrien angeordnet, von dem aus der Chemiewaffenangriff gestartet wurde… Es besteht kein Zweifel daran, dass Syrien verbotene Chemiewaffen eingesetzt hat… Die Region wird noch instabiler, was eine Bedrohung der USA und ihrer Alliierten bedeutet.“ Hillary Clinton schließt sich Trump mit der Forderung an, als Reaktion auf den angeblichen Chemiewaffen-Einsatz Syrien zu bombardieren. Anschließend schreibt Paul Craig Roberts – unter Reagan stellvertretender Finanzminister – „Trump hat sich ergeben. Wird Putin der nächste sein?“
Freitag, 7. April
In den Morgenstunden des 7.April steht fest: In der Nacht auf Freitag sind von den Kriegsschiffen USS „Porter“ und USS „Ross“ 59 Lenkwaffen vom Typ Tomahawk auf die syrische Luftwaffenbasis Al-Schairat abgeschossen worden. Die Reaktion fällt wie erwartet aus: Erstmals wird Trump von seinen erbitterten Gegnern gelobt. Der Angriff wurde in der offiziellen Medienlandschaft mit begeisterter Zustimmung aufgenommen. Anne-Marie Slaughter – nomen est omen? – leitete unter Hillary Clinton zwei Jahre lang als „Director of Policy Planning“ den Planungsstab im US-Außenministerium.
Paul Craig Roberts schrieb: Trump ist Historie: „Der tiefe Staat hat die Kontrolle übernommen“. Als Beweis listet er 45 Beispiele auf, in denen Trump sagte, dass die Angriffe auf Syrien eine schlechte Idee seien und einen dritten Weltkrieg auslösen könnten.
Diese Tweets scheinen eindeutig zu belegen, dass bei Trump ein totaler Sinneswandel stattgefunden haben muss, ob freiwillig oder unfreiwillig. Oder ist es vielleicht ein raffinierter Schachzug?
Die Russen hätten die Tomahawks mühelos abfangen können
Der für seine tiefgründigen Analysen bekannte Arabienkenner Thierry Meyssan fordert in seinem Artikel „Donald Trump behauptet seine Autorität über seine Verbündeten“ seine Leser auf: „Lassen Sie sich nicht durch die diplomatischen Spiele und den Konformismus der Mainstream-Medien täuschen. Was heute Morgen in Syrien passiert ist, hat nichts mit der Präsentation zu tun, die Ihnen gegeben wurde, noch mit den daraus gezogenen Schlussfolgerungen.“
Wie inzwischen auch von anderen Seiten bestätigt wurde, konnten amerikanische Marschflugzeuge ungehindert den durch die neue russische Luftabwehrwaffe kontrollierten Bereich durchfliegen. „Laut General Philip Breedlove, damals Oberbefehlshaber der NATO, hätte diese Waffe Russland erlaubt, die Vereinigten Staaten in konventioneller Kriegsführung zu übertreffen. Sie hätte die Leitsysteme dieser Raketen stören sollen. Sie tat es aber nicht, entweder, weil das Pentagon inzwischen eine technische Antwort gefunden hat, oder weil sie durch Russland abgeschaltet wurde“, wird berichtet.
So wurde keine einzige Anti-Raketen-Rakete abgeschossen, weder durch die russische noch durch die syrische Armee. Trotzdem schlugen nur 23 der 59 Marschflugkörper in die Basis von Sha’irat ein. Dort fanden sie eine fast leere Militärbasis vor, zerstörten nach Meyssan schon lange ausrangierte Flugzeuge und Hangars – und töten lediglich ein Dutzend Menschen.
Offenbar hat die CIA ihre neuen Direktor Mike Pompeo korrekt informiert, dass es sich beim „Giftgasangriff“ um eine false flag handelt, was die Darstellung Russlands bestätigt. Interessant ist auch diese Information: „Im Falle der angeblichen Giftgas-Angriffe waren seltsamerweise all diese Bilder und Geschichten startklar, sobald die Nachricht bekannt wurde – obwohl westliche Medien über kaum Korrespondenten vor Ort verfügen und ohne dass auch nur ein rudimentärer Fakten-Check hätte stattfinden können. Wer im PR-Bereich arbeitet, weiß, dass solch eine mediale Bombardierung nur durch eine vorher festgelegte Strategie funktionieren kann – alle müssen quasi an einem Strang ziehen, die Bilder verbreiten, die reißerischen Geschichten an die Medien verteilen etc.
Dazu bedient man sich heutzutage natürlich auch der sozialen Medien – man weiß beispielsweise, wann jemand einen bestimmten Tweet senden wird, den man dann in seinen Meldungen benutzt. So lässt sich eine mediale Lawine ins Rollen bringen.
Besonders brisant: Anscheinend hat ein voreiliger Twitterer schon über den Giftgas-Angriff geschrieben, bevor dieser überhaupt stattfand! Da hat er die PR-Strategie wohl nicht richtig gelesen und das Timing verhunzt. Daraufhin hat er den Tweet natürlich schnell gelöscht – zu spät.“ Nachzulesen bei Sott.net und mit den Screenshots vieler Tweets illustriert. Bezeichnend ist auch, dass zwar Russland, nicht aber z.B. das an der Beseitigung der syrischen Chemiewaffen Österreich auf den Umstand hinweist, dass es Assads Bestände gar nicht mehr gibt. Und es geht um die gezielte Zerstörung von Staaten durch irreguläre, extra dafür geschaffene (Terror-) Truppen…<<<
Zitate aus

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>>>Erstunken und erlogen: 5 Gründe, warum Assad nichts mit den Giftgas-Angriffen zu tun hat - So, 09 Apr 2017
Kaum kam die Nachricht über den angeblichen Giftgas-Angriff in Idlib ans Licht, schon stand für die westlichen Medien und Politiker der Schuldige fest: Syriens Regierungschef Baschar al-Assad. Die militärische Reaktion der USA ließ nicht lange auf sich warten. Aber hat der "brutale Dikator" Assad wirklich "unschuldige Zivilisten vergast" - eine Geschichte, die uns immer wieder serviert wird, wenn Angriffskriege humanitäre Interventionen gerechtfertigt werden sollen? Oder haben die vom Westen unterstützen "moderaten Rebellen" vielleicht etwas mit den Giftgas-Angriffen zu tun?
Hier sind fünf Gründe, die dafür sprechen, dass Assad unschuldig ist und die ganze Geschichte dem Motto folgt: "Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit".
Wir erinnern uns ferner, dass der bekannte investigative Journalist Seymour Hersh im Zuge der Debatte um angebliche Chemiewaffen-Angriffe in Syrien (unter anderem in einem Interview mit CNN) klar machte, dass - im Gegensatz zu Assad - die Terroristen, die in Syrien gegen die Regierung kämpfen, sehr wahrscheinlich über Sarin-Gas verfügen. Das bestätigte auch die UN-Mitarbeiterin am UNHCHR, Carla Del Ponte, in einem vielbeachteten Interview.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Zakharova zählte im Oktober 2016 gleich vier Fälle auf, bei denen die Terroristen in Syrien Giftgas benutzt haben sollen:
Am 30. Oktober 2016: Dahiyat al-Assad, West-Aleppo
Im Sommer 2016 in Salah al-Din, Aleppo
2015 in der Stadt Marea
2013 in Ost-Ghuta
All das macht die Terroristen zu Hauptverdächtigen auch in diesem Zwischenfall mit chemischen Waffen.
Fazit: Assads chemische Waffen wurden vernichtet, die "Rebellen" hingegen scheinen laut unabhängigen Journalisten und sogar der UN welche zu besitzen und haben diese in der Vergangenheit wohl auch eingesetzt.
Grund 2: Der Angriff schadet nur einem: Assad. Warum sollte er so etwas tun?

Assad: Nicht die geringste Motivation für einen Angriff mit chemischen Waffen
Vom 4.-5. April fand in Brüssel eine wichtige EU-Konferenz statt, um zu einer politischen Lösung des Syrienkonflikts zu gelangen. Seit jeher setzen sich sowohl Russland als auch die syrische Regierung für eine politische Lösung ein - kein Wunder angesichts des Horrors eines sechsjährigen Bürgerkriegs. Vergessen wir auch nicht, dass die syrische Regierung und ihre Verbündeten nach dem Sieg in Aleppo gerade dabei sind, den Krieg zu gewinnen und die Terroristen zu besiegen, die das Land seit Jahren ins Elend stürzen. Warum sollte Assad also ausgerechnet vor dieser wichtigen Konferenz und kurz vor einem militärischen Sieg Zivilisten mit chemischen Waffen angreifen, wohl wissend, dass die Brüssler Konferenz dadurch überschattet würde und die USA nur auf einen Vorwand warten, offiziell Krieg gegen Syrien zu führen?
Leider schalten viele Menschen angesichts der schrecklichen Bilder von vergasten Kindern ihren Kopf komplett aus. Andernfalls würden sie die offensichtliche Unlogik in der Argumentation sofort erkennen: Assad würde sich mit einem solchen Angriff selbst schaden und allein schon deshalb wohl kaum auf eine solche Idee kommen - abgesehen davon, dass er laut internationalen Beobachtern über keine chemischen Waffen verfügt.
Fazit: Nur emotional manipulierte Menschen können ernsthaft glauben, dass Assad so dumm ist, kurz vor einem militärischen Sieg und einer wichtigen Konferenz alles aufs Spiel zu setzen und dem Westen einen Vorwand zu liefern, offiziell gegen ihn in den Krieg zu ziehen.
Grund 3: Perfekte Medien-Kampagne zum Einschwören auf den Krieg
A propos emotionale Manipulation: Da die meisten Menschen Krieg nicht mögen, muss man sie mit emotionalen Medien-Kampagnen davon überzeugen: Bilder von leidenden Kindern, Horrorgeschichten über denjenigen, gegen den man in den Krieg ziehen will, und das den ganzen Tag auf allen Kanälen.
Im Falle der angeblichen Giftgas-Angriffe waren seltsamerweise all diese Bilder und Geschichten startklar, sobald die Nachricht bekannt wurde - obwohl westliche Medien über kaum Korrespondenten vor Ort verfügen und ohne dass auch nur ein rudimentärer Fakten-Check hätte stattfinden können. Wer im PR-Bereich arbeitet, weiß, dass solch eine mediale Bombardierung nur durch eine vorher festgelegte Strategie funktionieren kann - alle müssen quasi an einem Strang ziehen, die Bilder verbreiten, die reißerischen Geschichten an die Medien verteilen etc. Dazu bedient man sich heutzutage natürlich auch der sozialen Medien - man weiß beispielsweise, wann jemand einen bestimmten Tweet senden wird, den man dann in seinen Meldungen benutzt. So lässt sich eine mediale Lawine ins Rollen bringen.

Zahlreiche gleichlautende Meldungen auf Twitter, zeitlich koordiniert: wohl kaum ein Zufall.
Besonders brisant: Anscheinend hat ein voreiliger Twitterer schon über den Giftgas-Angriff geschrieben, bevor dieser überhaupt stattfand! Da hat er die PR-Strategie wohl nicht richtig gelesen und das Timing verhunzt. Daraufhin hat er den Tweet natürlich schnell gelöscht - zu spät:

Da hat jemand die Medienstrategie wohl zu früh losgetreten - als der Chemiewaffen-Angriff noch gar nicht stattgefunden hatte...
Der Tweet liest sich gespenstisch: "Morgen werden wir eine Medien-Kampagne starten, um die Luftschläge auf Hama abzudecken, darunter auch die Benutzung von chemischen Waffen". Zwar fanden die Luftanschläge auf Idlib statt, nicht auf Hama, aber würde das überhaupt eine Rolle spielen, sollte sich herausstellen, dass das Ganze ohnehin eine mediale Inszenierung war? Interessant ist dieser Tweet auf jeden Fall.
Fazit: Wie schon bei der Brutkastenlüge im Golfkrieg oder den "Waffenvernichtungswaffen" im zweiten Irakkrieg sehen wir auch hier eine gut geölte PR-Maschine am Werk, deren Zweck es ist, bei den Menschen den Verstand auszuknipsen und sie auf einen Krieg einzuschwören.
Wie es aussieht, handelt es sich bei den angeblichen Giftgas-Angriffen um nichts als die nächste Kriegslüge der USA und ihrer Verbündeten. Jedenfalls deutet nichts darauf hin, dass Assad chemische Waffen eingesetzt hat, und vieles darauf, dass die mit den USA und Saudi-Arabien verbündeten "moderaten" Terroristen etwas damit zu tun haben.
Es ist genau dasselbe Spiel wie bei fast jedem vom Westen angezettelten Krieg: Wir werden mit einer Horrorgeschichte emotional manipuliert, die auf allen Kanälen jeden Tag wiederholt wird. Es werden keine Beweise geliefert und kritische Nachfragen einfach abgebügelt. "Es ist so, weil wir es sagen." Dann wird auf Grundlage der Horrorgeschichten und der emotionalen Schockstarre des Medienkonsumenten der nächste Krieg gerechtfertigt, der ein ganzes Volk ins Elend stürzt.<<<