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Thailand-Foren der TIP Zeitung => Ämter, Gesetze und Visumsangelegenheiten => Thema gestartet von: Gerro am 31. Mai 2010, 17:10:41

Titel: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Gerro am 31. Mai 2010, 17:10:41
Hallo Leute,

ich finde ja das Wirken unseres Honorarkonsuls hier auf Phuket im allgemeinen sehr lobenswert. In der Puketwan bin ich aber auf eine Initiative gestossen, die mir persoenlich ueberhaupt nicht gefaellt.

http://phuketwan.com/tourism/live-update-phuket-honorary-consuls-meet-12543/

Das ist ein Bericht ueber ein Treffen der Konsulen verschiedener Laender mit fuehrenden Politikern auf Phuket, sowie dem Governeur, der mittels Videokonferenzschaltung dabei war. Dort steht am Ende des Artikels (4.letzter Absatz):

"Anyone who comes to Thailand on non-Immigrant or retirement visa should have proper insurance, Mr Naumann said. Some have not enough money to cover their health. Thai officials needed to make sure that people on long-term visas had health insurance. Otherwise they end up in Thai public hospitals."

Demnach hat Herr Naumann (der deutsche Generalkonsul auf Phuket) verlangt, jeder, der mittels non-immigrant Visum oder Retirement Visum nach Thailand kaeme, solle vernuenftig versichert sein. Einige haetten nicht genug Geld um fuer Gesundheit zu sorgen. Die Thai Behoerden sollten sicherstellen, dass Leute mit Langzeitvisa krankenversichert seien. Sonst wuerden sie in oeffentlichen Thai Krankenhaeusern enden

Fuer mich persoenlich kein gutes Gefuehl, dass uns nun die deutsche Buerokratie und die ganzen Zwaenge, denen wir gerade entgehen wollten auf dem Weg ueber die deutschen Vertretungen wieder einholen sollen.

Ich will nicht darueber diskutieren, ob es besser ist, sich krankenzuversichern oder nicht, sondern wie Ihr Euch dabei fuehlt, dass Ihr nun mal wieder GEZWUNGEN werden sollt und das auf Veranlassung der deutschen Auslandsvertretung.

Koennen deutsche Politiker noch irgendwas anderes ausser massregeln und Freiheiten abschneiden?
 

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 31. Mai 2010, 17:15:29
Ja, voll ätzend und bin voll deiner Meinung!!

Deshalb sind wir u.a. von D weggegangen, weil wir ALLEINE über uns entscheiden wollen.

Viele sind in D noch angemeldet und fliegen hin und wieder zurück, um sich untersuchen zu lassen. Denen wird ein Beitrag von der Rente abgezogen.

Manche sind privat versichert, manche auch hier bei AIA, Bupa usw.!

Andere wie ich, haben genug Mittel, um einen KKH Aufenthalt selber zu bezahlen. Normale Arztbesuche sind eh sehr günstig!

Was muss dieser Arsch von Konsul da einmischen und die Regierung hier aufhetzen???

Unglaublich!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 31. Mai 2010, 17:17:15
Ich finde es ok ! Wer kein Geld fuer eine Versicherung Über hat , hat auch hier nix verloren !

Und davon gibt's zu viele hier !

Bettler an der BTS aus kummerland muss ich nicht haben !   {;  


@ boehm

Dann leg schon mal paar Millionen fuer die Zukunft beiseite !

ALLE die so planen , sind bis jetzt den Bach runter gegangen , weil es meist nen Punkt gibt , wo es mal knapp wird !
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Isan Yamaha am 31. Mai 2010, 17:26:29
Wenn jemand nicht mehr in einem EU-Land Wohnt,der muß die
ganzen Beiträge für die Krankenversicherung selber Zahlen.
Woher ich das weis,von der Deutschenrentenversicherung. {:}
Und wenn einer in Th keine Krankenversicherung hat,dann sieht es schlecht aus!
Also ich finde das richtig,es sollte jeder in Th eine Krankenversicherung haben°
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 31. Mai 2010, 17:39:38
Und fuer Expats ( mit Geld ! ) gibt's in Dland die BDAE !  Wenn es denn ne deutsche Versicherung sein soll !
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: hellmut am 31. Mai 2010, 18:57:25
@ Gerro, da muss ich dir voll zustimmen.

Solange es in Thailand keine Versicherungspflicht für Einheimische gibt, geht es den Th. Staat nichts an ob, wo und wie Ausländer mit Langzeitvisa versichert sind.

Erst recht ist es nicht die Sache eines Honorarkonsuls so etwas einzufordern.

Wenn schon, müsste außerdem von jedem Ausländer, auch jenen die nur für ein paar Stunden zum Umsteigen auf thailändischen Flughäfen sitzen, eine Versicherung verlangt werden. Krank werden (oder schon vorher krank sein) kann jeder, egal wie lange er sich in einem Land aufhält.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: camaro63 am 01. Juni 2010, 02:44:21
Also ich finde es schon aus Selbstschutzgründen nur vernünftig eine Krankenkasse zu haben. Denn kleine Sachen kann ich Problemlos selber zahlen. Aber wenn esmir wirklich dreckig geht und ich vielleicht eine längere Behandlung brauche geht das auch in Thailand in's Geld und wer will nicht die bestmögliche Versorgung wenn er ernsthaft krank ist?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wallewaldenburg am 01. Juni 2010, 04:20:10
Es ist schon traurig wie dieser "Herr" irgendetwas einfordern will.  --C

KV haben oder nicht haben, das ist eine andere Frage. ??? Wenn hier der deutsche Amtsschimmel mitwiehern will dann soll er auch dementsprechende Grundlagen im "Heimatland" schaffen. }{

Wir haben einen Sohn ( 2.5 Jahre alt) hier in Thailand und dieser ist eben auch Deutscher, so jetzt, hab auch lange genug Steuern bezahlt, wo ist das Kindergeld. >: Die Antwort ist an sich jedem bewusst. {/

Es waere dem deutschen Staat mal eher bewusst zu machen warum so viele das Land verlassen, genau wegen so einem " Herrn", von denen gibt es in Deutschland einfach zu viele. }{
Es ist erschreckend wenn man nach ueber 4 Jahren mal wieder nach Deutschland geht, da will man gleich wieder weg, egal wohin einfach wieder weg.  ;}Die Regelungswut laesst einfach nicht nach und deshalb finde ich es schlimm das ein frustrierter deutscher "Paperpusher" den Mist auch noch im Ausland verbreitet nachdem er im Heimatland nicht so richtig die Regelungswut ausleben konnte. }{

Jeder hat eben so einen Traum wenn man klein ist, Lokomotivfuehrer, Pilot,Beamter,Politiker, wenn man das nicht im Arbeitsleben macht oder schafft, dann eben in Rente, na wo stecken wir da den Herrn hin? ;D  :]



Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: pezi am 01. Juni 2010, 08:11:28
Wenn hier der deutsche Amtsschimmel mitwiehern will dann soll er auch dementsprechende Grundlagen im "Heimatland" schaffen.
das einzige was hier wiehert sind die bloeden farangs.wenn sie wirklich krank werden dann sind sie auf einmal deutsche.diese sozialschmarotzer. jetz soll der konsul helfen und geld beschaffen.der hat doch recht ohne grundversicherung bist du hier sowieso schon tot wennst ins krankenhaus eingeliefert wirst.gruss pezi
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Friesland2Phuket am 01. Juni 2010, 08:42:51
!) PFLICHT  - KV für Deutscher in Th -->>  Klasse  Idee des Honarkonsuls

besser noch gleich dazu

2) TÜV für Deutscher die hier mit ihre thail. Autos fahren 
einschl. ABGAS untersuchung etc.

3) Deutsche Fahne aufs Auto wen man sich hier auf die Srasse geht mit sein Auto, so sind alle Thais. gleich gewarnt was dafür ein Ockse (Büffel) komt der die thail. StVO nicht auswändig beherscht

4) Deutsches Finanzamt mit Aussenstelle in Patty der gleich die ganzen SteuerDaten in die Ortl. Presse veröffentl. mit Name Wohnsitz VERMÖGEN  etc..

DIE EU-Behörden sollen vorschriften erlassen wie EU-Bürger sich hier zuverhalten haben
wie krum die Bananen seindürfen

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 01. Juni 2010, 09:28:22
@Friesland2Phuket

 :] :] :] :] :] :] :] ;] ;] ;] ;] ;]
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: ou1 am 01. Juni 2010, 09:40:26
Mit der DACH-gründlichen Neigung, sich gegen alles Mögliche zu versichern, empfehle ich dringend eine Versicherung gegen Armut. Damit erübrigt sich das Problem. Diese typische Neigung der hohen Herren wird wieder erkennbar. Wenn einer von der Aussichtsbastion des Klöner Doms fällt, muss man damit rechnen, dass das nun morgen, übermorgen und darüber hinaus an jedem Tag mehrmals passieren könnte! Also Versicherungspflicht für jeden Plattformbesucher, ersatzweise Schließung der Plattform oder Abriss des Doms!

Nach meinen bisherigen Erfahrungen dienen Versicherungen hier in Thailand hauptsächlich zur Geldschöpfung für die Beteilgten - auf der Versicherungsseite. (Ich habe gerade dem Sohn meiner Lebenspartnerin erfolgreich davon überzeugt, seine KV zu kündigen. Alles, was da mit monatlich knapp 500 THB versichert war, gab's auch bei der 30 Baht Versicherung).
Ich habe bis heute noch keine Erklärung dafür gefunden, warum man beispielsweise in Thailand eine Versicherungsgebühr für Flüge ??? zahlen muss und ab wann die eingeführt worden ist. Ich selbst hab mir das so erklärt, da müssen doch interessiert Kreise am einfachen, äußerst gewinnträchtigem Geldabschöpfen interessiert gewesen sein. Aber ich lasse mich gerne belehren.

Dass die hohen DACH-Herren ein wenig weit weg vom sachlichen Thema der KV sind, kann man daran erkennen, dass man hier mit 70 Jahren bei fast allen KV aus dem Vertag fliegt.  {[  Ferner gibt es ja auch Leute, die  in DACH versichert sind unter seriösen Vertagsverhältnissen  >:. Als hohe Herren werden die kaum mit dem thailändischen Geschäftsgebahren negative Erfahrungen gemacht haben, eher im Gegenteil. Aber gerade die arme Sau ......

MfG
ou1
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 01. Juni 2010, 09:53:14
@ou1

Bravo..... ;} ;}

Sehr gut getroffen!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namdock am 01. Juni 2010, 13:25:22

Meiner bescheidenen Meinung nach, will der Herr Kosul damit verhindern, wie Petzi bereits angedeutet hat, dass er staendig von mittellosen Reisenden oder Expats um Hilfe angegangen wird.
Und es ist nun einmal so, dass unser Vaterland uns nicht irgendwo verecken lassen darf, jeder deutsche Staatsbuerger hat das Anrecht auf Hilfe in der Not.
Tatsache ist aber auch das der Herr Konsul oder auch die Botschaft in Bangkok anschliessend ihrem Geld hinterherlaufen muessen und das oft Vergebens.
Aus Sicht der Obrigkeit eine vernuenftige Forderung.
Ich persoenlich bin versichert, nicht wegen der kleinen Wehwechen, sondern fuer den (hoffentlich nie eintretenden) grossen Fall.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Gerro am 01. Juni 2010, 14:12:50
@ Namdock

Gibt es hier den Zwang, Rentenzahlungen oder Vermoegen nachzuweisen fuer Retirementvisa?


Zitat
dass er staendig von mittellosen Reisenden oder Expats um Hilfe angegangen wird

Hae??

Wie oft kommt das denn vor? Wie es bei anderen Langzeitvisa ist, weiss ich nicht, aber bei Inhabern von Retirementvisa duerfte das extrem selten vorkommen.  Diese Forderung bezog sich ausdruecklich auf die Inhaber von Langzeitvisa!

Was mich bei einigen anderen Postings etwas stoert, ist der Eindruck, dass die, die sich sowieso schon selber zu einer Krankenversicherung entschlossen haben, scheinbar ueberhaupt nichts dagegen haben zuzusehen, wie andere, die das aus guten Gruenden nicht moechten dazu gezwungen werden.
Was ist das fuer eine Einstellung? Habt Ihr noch nicht genug Zwang? Macht es Euch Spass zuzusehen, wie Mitmenschen zu Sachen gezwungen werden, die sie nicht tun wollen? Mir wird ganz schlecht!
 
Diese Zwangsmassnahmen im Kindergarten zielen doch alle auf Entmuendigung!

Das geht doch alles in dieselbe Richtung: Fresst Euch Wampen an, sauft Euch eine Fettleber, macht wasimmer Ihr wollt, weil wenn Ihr dann krank werdet, habt Ihr den Arzt ja schon bezahlt und dann ist er es schuld, wenn er Euch nicht mehr gesund machen kann. Entmuendigung! (Man koennte es auch absichtsvolle zaertliche Verbloedung nennen)

Es ist doch, wie ou1 beschreibt: Aus Einzelfaellen werden Zwangsjacken fuer alle die anderen Idioten gebastelt. Die Versicherungen werden sich doch freuen. Die Absprachen sind doch meist schon vorher getroffen, die Geschaefte schon abgeschlossen, bevor diese Faelle aufgebauscht werden. Und gibt es dann keine passenden Einzelfaelle, arrangiert man eben selber mal schnell welche.

Auf diese Weise haben sie doch Deutschland in die geschlossene Anstalt mit Freigang verwandelt und wehe sie kriegen noch mehr Einfluss, dann fangen sie an, ihre Insassen, die ins Ausland gefluechtet sind wieder einzufangen. Oder noch schlimmer: Exportieren ihre Regierungsmethoden in alle Laender, die es sich gefallen lassen (muessen).

Gott sei Dank nimmt ja keiner die Idioten mehr wirklich ernst. Den angeblich wichtigsten Songkontest Europas gewinnt ein Kind, was ueberhaupt nicht singen kann. Obama wird der Friedensnobelpreis verliehen. Der Bundespraesident faselt oeffentlich vom Einsatz der Bundeswehr zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen.  Amerikanische Firmen werden bemueht um Staatshaushalte von Mitgliedskandidaten fuer die EU zu validieren und Mama Merkel spricht zu Weihnachten gaanz, gaanz laangsaam, damit es auch alle verstehen.
Kein Wunder, dass Israelis die in ihrer Situation auf eine gewisse Realitaetsverbundenheit angewiesen sind, solche Schwachsinnigen nicht mehr ernst nehmen und sie einfach ueber den Haufen schiessen, wenn sie mit ihren humanitaeren Aktionen den Landgewinn zu behindern drohen. Da gibt es dann zwischen thailaendischen Rothemden und Parlamentsmitgliedern aus der europaeischen Freiluft-Anstalt keine grossen Unterschiede mehr.

Diese Beschreibung eines Horrorszenarios, dass unversichterte Farangs schlimmstenfalls in oeffentlichen Krankenhaeusern Thailands landen koennten vor einflussreichen, hochstehenden thailaendischen Politikern koennte man eigentlich in die obige Liste miteinreihen. Wenn das wirklich so war, dann war es mindestens missverstaendlich. War das eigentlich der letzte Abschnitt in dem Phuketwanartikel, weil danach die Veranstaltung zuende war, oder weil  danach keiner mehr zu Wort gelassen wurde?
Und war diese stundenlange Warterei des Botschafters beim Besuch anlaesslich der Amtseinfuehrung des Governeurs ein Zeichen von besonderer Hochachtung?

Wenn ich mal kurz aus meiner eigenen Erfahrung berichten darf: Ich bin seit ca. 10 Jahren nicht mehr krankenversichert, bemuehe mich, gesund zu bleiben, um den Aerzten (Leser natuerlich ausgeschlossen) und ihren Rechnungen fernzubleiben und habe damit zig-tausende von Euros sparen koennen und habe meine Gesundheit bisher erhalten. Toi toi toi.  Hier gehe ich immer, wenn etwas ist ins billigste oeffentliche Krankenhaus und bin bis jetzt IMMER voellig zufriedenstellend behandelt worden. Viele Aerzte hier sind in den USA ausgebildet worden. Andere werden von denen ausgebildet, die dort ausgebildet wurden. Wenn jemand hier solche hanebuechenen Behauptungen aufstellt, man sei sowieso schon tot, wenn man ohne Versicherung in ein oeffentliches thailaendisches Krankenhaus muss, dann ist er entweder total veraengstigt, hat keine Ahnung oder ist Versicherungsvertreter.  (Oder sonst irgendwie eine unglueckliche Existenz) (anwesende Versicherungsvertreter natuerlich wie immer ausgeschlossen)

Man sollte natuerlich wissen, wie man sich hier thailaendisch benimmt, sonst kriegt man ueberall Probleme. Auch bieten die oeffentlichen Krankenhaeuser bei weitem nicht alles an, was deutsche Krankenhaeuser oder die teureren privaten KH anbieten. Man kann den Arzt dort aber ohne weiteres fragen, ob man eine solche Leistung benoetigt und wird dann wahrheitsgemaesse Auskunft kriegen.

Soweit meine persoenliche Erfahrnung, die aber natuerlich immer von der Person abhaengt, deswegen heisst sie ja so.
 :)
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 01. Juni 2010, 14:14:32
Die Frage ist: Welche Art von Krankenversicherung soll denn verpflichtend sein?

Eine thailändische Basisversicherung bei Bupa & Co? Die gibt es für wenig Geld, aber sie bringt auch im Notfall nicht viel, weil die Limits viel zu niedrig angesetzt sind und viele Erkrankungen von vornherein ausgeschlossen sind. Wenn das Limit im Bereich von einer Million Baht liegt, was bei vielen Tarifen der Fall ist, dann kann man auch gleich ganz auf die Krankenversicherung verzichten.

Oder eine deutsche Reisekrankenversicherung?

Oder eine deutsche bzw. internationale Versicherung die nach Art und Umfang der deutschen Gesetzlichen Krankenversicherung entspricht und in der Regel mehrere hundert Euro monatlich kostet? Das würde für viele bedeuten dass sie sich Thailand finanziell nicht mehr leisten können.

Und was ist mit denen die in Deutschland voll krankenversichert sind und bei denen es nur darum geht dass sie im Notfall genug Geld für den Rückflug haben? Sollen die ihr Non-Immigrant Visum auch nur dann bekommen wenn sie zusätzlich eine Versicherung für Thailand abschließen?

Wer sich finanziell eine vernünftige Krankenversicherung leisten kann der versichert sich in der Regel, auch ohne dass das zur Pflicht gemacht wird, oder er hat genug Rücklagen um seine Behandlungen selbst zu bezahlen. Aber wer sich keine leisten kann, den sollte man nicht auch noch dazu nötigen sein Geld den thailändischen Versicherern in den Rachen zu werfen, die dann im Zweifel doch nicht zahlen.


Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 01. Juni 2010, 14:21:54
Zitat
Aber wer sich keine leisten kann...

genau diese Truppe sollte hier und anderswo tunlichst weg bleiben !
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 01. Juni 2010, 14:45:38
@Gerro

WUNDERBAR, auf deinen Beitrag w... :-X ichmir noch einen, Volltreffer.

Hier sind so viele Bevormunder und Besserwisser, so wie du es machst istes genau richtig!

Ich sehe das ganz genau so!

Es gibt in TH auch ein paar Versicherungen, die nicht sooo teuer sind und die auch zahlen.
Schmeißen den Kunden nach Inanspruchnahme, auch mehrmaliger, nicht raus, auchnicht wenn er älterals 70 Jahre ist.

Bin da gerade am Ball, werde demnächst berichten.

@blackmicha

Man gut, dass du das nicht entscheidest! :-\
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 01. Juni 2010, 15:40:30
´@ böhm

will ich ach überhaupt nicht !

habe letztes Jahr wieder so einen Fall  ( schon der 2. ) live erlebt !  Botschaft bitte helfen ! aber bis zum Zusammenbruch ... was kostet die Welt !

für Extremfälle gibts in TH ja immer noch den Deutschen Hilfsverein  }}

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: thaiman † am 01. Juni 2010, 17:20:42

BM             Tipp's     gute Reise Germany,
                                                                     Mein schoenes Germany
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: babababoo am 01. Juni 2010, 17:26:10
Gerro,deinem Post ist absolut nichts hinzu zu fügen.Kaum ist man in D. den Bevormundern entwicht wird man gleich wieder eingefangen.
Selbst unter Palmen ist man vor diesen Regelungs-Fanatikern nicht sicher.
Ich gehe mal davon aus,das die jährliche Liquiditäts-Prüfung bei den Immis auch auf einen möglichen Krankheitsfall abzielt.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 01. Juni 2010, 17:45:18
Wenn ich mal kurz aus meiner eigenen Erfahrung berichten darf: Ich bin seit ca. 10 Jahren nicht mehr krankenversichert, bemuehe mich, gesund zu bleiben, um den Aerzten und ihren Rechnungen fernzubleiben und habe damit zig-tausende von Euros sparen koennen und habe meine Gesundheit bisher erhalten.

Herzlichen Glückwunsch, seih froh drum dass es dir gut geht und du Geld sparen konntest. Aber man kann so gesund leben wie man will: Die meisten Menschen werden früher oder später krank, und viele davon sehr ernsthaft.

Hier gehe ich immer, wenn etwas ist ins billigste oeffentliche Krankenhaus und bin bis jetzt IMMER voellig zufriedenstellend behandelt worden. Viele Aerzte hier sind in den USA ausgebildet worden. Andere werden von denen ausgebildet, die dort ausgebildet wurden.

Hat hier jemand behauptet dass die Gesundheitsversorgung in Thailand schlecht wäre oder dass es dort keine fähigen Ärzte gäbe? Wenn du gesund bist brauchst du kein Arzt und kein Krankenhaus, und für leichte Erkrankungen brauchst du auch keine teure Krankenversicherung. Die kann man in Thailand (und in Deutschland übrigens auch) gut selbst bezahlen.

Kritisch wird es doch erst wenn du mal wirklich ernsthaft krank wirst, sei es infolge eines Unfalls oder durch eine schwere Erkrankung, wie z.B. Herzerkrankungen oder Krebs. Denn auch im öffentlichen Krankenhaus wirst du erst dann behandelt wenn du nachweisen kannst dass du zahlungsfähig bist - wenn man dort überhaupt in der Lage ist dich zu behandeln. Denn die dann erforderlichen Spezialisten arbeiten in der Regel in den teuren Privatkliniken.

Hoffentlich hast du von deinen ersparten Zigtausenden genug Geld zurückgelegt um deine Behandlung in einem solchen Fall bezahlen zu können, oder zumindest genug für den Rückflug nach Deutschland, damit du dich dort auf Kosten der Allgemeinheit behandeln lassen kannst.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: quaychang am 01. Juni 2010, 17:47:19
Ich freu mich ja immer wieder, wenn ich lese wie tolerant einige hier sind! Dann laechle ich still in mich hinein mit der Gewissheit das manche den Aufenthalt in Thailand sich wirklich verdient haben  C--
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 01. Juni 2010, 17:53:42
genau diese Truppe sollte hier und anderswo tunlichst weg bleiben !

Wieso steht es dir zu das zu fordern? So lange in Thailand jede Menge Leute anderer Nationalität ohne Krankenversicherung leben sollen das die Deutschen bitteschön auch dürfen. Jeder muss selbst wissen welches Risiko er eingehen will. Ich halte es nicht für vernünftig in Thailand ohne Krankenversicherung zu leben, aber ich bin sehr dafür dass man das Recht dazu hat, und nicht von irgendeinem anderen Staat vorgeschrieben bekommt wie man sein Leben zu gestalten hat.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: babababoo am 01. Juni 2010, 18:08:32
Vor lauter "Rettungs-Schirmen" sieht man fast den Himmel nicht mehr.
Wie wäre es mit einem Rettungs-Schirm für unter Palmen "Gestrandete",ich meine die in Asien,nicht die an der Ägäis oder in Torremolinos.
Die Israelis haben lange keine Infrastruktur der Palästinenser mehr zerbombt,da hat Guido sicher noch ein paar Euro übrig.
  


           ( S A T I R E )
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: MIR am 01. Juni 2010, 18:10:26
Jeder sollte Chefarzt Behandlung genießen :]

Es sollte trotzdem jeder selbst entscheiden wie gut er sich Versichert.

Die Jüngeren denken zwar Sie sind unverwüstlich, ich hoffe nur Sie haben auch genug Geld fuer den Notfall.

Ein Unfall ist schnell passiert, und daran sollte jeder denken.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: arthurschmidt2000 am 01. Juni 2010, 19:57:44
Zitat
Und es ist nun einmal so, dass unser Vaterland uns nicht irgendwo verrecken lassen darf, jeder deutsche Staatsbürger hat das Anrecht auf Hilfe in der Not

Im Prinzip ja, nur musst du dazu in Deutschland sein! Nach Florida Rolf wurden die Gesetze so geändert, dass deutsche Auslandsvertretungen nur Hilfe zur Selbsthilfe (ein bis 2 Anrufe nach D) geben dürfen.

Ich glaube schon, dass Herr Naumann einen sehr guten Überblick darüber hat, wie viele hier wirklich in die Bredouille geraten und seine Forderung sehr wohl verstaendlich ist.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: phumphat am 01. Juni 2010, 20:01:35
Wie es mir erscheint, geht es bei dieser Aktion doch ledeglich darum, das hier nicht den möglichen Patienten geholfen wird, sondern den Versicherungsanstalten.
Wenn ein Expat die 70 Lenze bereits überschritten hat und noch keine Versicherung hat, für den ist es besser wenn er das Geld auf ein Sparbuch legt.
Was  wird in diesen Alter noch versichert. Vorerkrankungen sind ausgeschlossen, momentane Gesundheitsprobleme sowieso.
 
Da käme gerade noch ein Unfall zu tragen. Auch da könnte eine Vorerkrankung vom Versicherer als Unfallursache herangezogen werden.

Am besten ist es das man seine gesetzliche Krankenversicherung im Heimatland beibehält. Meine Krvers.bezahlt auch in Thailand. Nicht direkt. Aber bei Rechnungsvorlage.
Auch da kann man eine Zusatzversicherung abschließen, die die Vorfinanzierung übernimmt und direkt mit dem Krankenhaus verrechnet. Die holen sich dann das Geld von
der Gesetzlichen zurück. Vorerkrankungen mit eingeschlossen.

phumphat

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 01. Juni 2010, 20:28:39
Zitat
das jeder Farang seine Versicherung Nummer und Name auf die Brust Tätowiert.

besser wäre , beim Einchecken in Dland schon abzufragen , ob LongStay Reisende eine solche Versicherung haben !  }}

ähnlich der Visa frage oder Rückflugticket !

Ohne Versicherungsschutz - no Flight !  ;}

Hier billig fi... wollen , aber für HIV den deutschen steuerzahler verpflichten wollen  {+

Ich , und auch die Thai's brauchen diese Steintischler nicht wirklich !

Just my 2 cent !
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: sam am 01. Juni 2010, 20:39:35
Die meisten KV hier schmeißen die Leute mit 69 raus und über 60 nehmen sie keinen auf, die Verträge laufen immer nur 1 Jahr.

Die deutsche gesetzliche KV darf hier keine Leistung erbringen, natürlich kenne ich Leute die sich bei ihrer deutschen KV

nicht abmelden, merkt meistens niemand, bin ich ernstlich krank kann ich nicht heim fliegen, oder?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: karl am 01. Juni 2010, 20:54:06
Wer bei der BUPA einen Vertrag vor dem 60. Lebensjahr hat, der hat in lebenslänglich
und das steht in der Police.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: ou1 am 01. Juni 2010, 22:44:20
@Karl
…. und wenn du erst mit 65 rüber gekommen bist, was dann?
……..

Ich sehe einfach nicht ein, dass ich wegen abgewrackter Landsleute eine Versicherung abschließen muss, die ich so partout nicht wünsche. Wenn Herr Naumann  und andere Konsuln wegen solcher “Lebenskünstler”  nun mehr Arbeit haben, dann kann das doch nicht ein Grund dafür sein, dieses Krankheits-Risiko zwangsweise auf ein Kollektiv zu übertragen (So wird ja das Wesen einer Versicherung definiert).

(Wenn schon, dann müsste so etwas weltweit, und nicht nur für Thailand gültig sein.)

Es wurde schon mehrfach zu Recht argumentiert, wer sich hier auf längere Zeit niederlassen will, muss vor der Immigration gewisse Mindestsummen an regelmäßigen Einkommen vorweisen oder gar ganz beachtliche Geldbeträge auf einem Konto stehen haben.
Wer da also schummelt/betrügt und auch sonst mit seinem Zaster nicht wirtschaften kann, indem er es versäuft oder verhurt, sein Problem und nicht das der Botschaft oder gar meins.
Zum Wirtschaften gehört auch, etwas für Unvorhergesehenes zurück zu legen. Zumindest müsste es für das Flugticket reichen. Warum soll die Allgemeinheit mal wieder herhalten, nur weil es da einige Unvernünftige gibt?

Da steckt doch dieses unsinnige Haltung dahinter, ich kann jetzt mein Moos verjubeln, wie es mir Spaß macht.  Wenn ich krank und hilflos bin, dann müssen die anderen ran. Diese Denke ist leider viel zu lange gezüchtet und von der Allgemeinheit subventioniert worden.  Die Asiaten werden selbst bei unverschuldeten Problemen gnadenlos hart allein gelassen, bei den Deutschen wird gnadenlos blödsinnig subventioniert, das Abwälzen von Verantwortung sogar noch belohnt. So lernen manche schon mit dem Einsaugen der Muttermilch, wenn ich Probleme hab, müssen die anderen ran, was soll ich mich selbst anstrengen.

Übrigens, glaubt ihr etwa, dass diese Typen jemals die zweite oder die folgenden Jahresprämien bezahlen würden? Dazu reicht’s ja dann auch nicht, und somit wäre die Versicherung wieder futsch, und die Leute stehen wie eh und jeh wieder bei Herrn Naumann und seinen Kollegen auf der Matte. Damit wäre der Kreis dann geschlossen, aber der Unsinn mit der zwangsweise Versicherung immer noch existent. 

ou1
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 01. Juni 2010, 22:46:41
@ou1

 ;} ;} ;} ;} ;} ;} ;} ;}

Es bedarf keiner weiteren Worte!!!!


 }} }} }}
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: karl am 02. Juni 2010, 00:08:01
Zitat
…. und wenn du erst mit 65 rüber gekommen bist, was dann?
dann mußt Du die Versicherung halt davor (vor dem 60.) abschließen.
Habe ich auch so gemacht und mußte halt ein paar Leerjahre bezahlen, dafür hab ich die jetzt Lebenslang

und wenn man schon auswandert, dann macht das nur ein Dummkopf von jetzt auf nachher.
Ich habe das 4 Jahre lang vorbereitet.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: peter51 † am 02. Juni 2010, 01:41:15
....Am besten ist es das man seine gesetzliche Krankenversicherung im Heimatland beibehält. Meine Krvers.bezahlt auch in Thailand. Nicht direkt. Aber bei Rechnungsvorlage.Auch da kann man eine Zusatzversicherung abschließen, die die Vorfinanzierung übernimmt und direkt mit dem Krankenhaus verrechnet. Die holen sich dann das Geld von
der Gesetzlichen zurück. Vorerkrankungen mit eingeschlossen
  interessante Info..... {{ könntest Du dazu mal den Namen der KV nennen ??  danke

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 02. Juni 2010, 01:42:21
Zitat
und wenn man schon auswandert, dann macht das nur ein Dummkopf von jetzt auf nachher.

Goodbye Deutschland - VOX !   :D :D
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Gerro am 02. Juni 2010, 02:57:32
@ Ou1 : volle Zustimmung: Eigenverantwortung muss neu gelernt werden und ich denke sogar, das ist in Thailand moeglich. Dafuer bin ich auch dankbar.

Mir fiel aber noch was ein: ich hatte naemlich unserem Konsul Herrn Naumann eine Mail geschrieben, noch bevor ich den Thread eroeffnete und bekam auch innerhalb kuerzester Zeit eine Antwort mit im wesentlichen 2 Begruendungen:
a: die Leute seien ueberwiegend nicht vernuenftig genug, fuer ihre Gesundheit selber vorzusorgen und wuerden der Botschaft auf der Tasche liegen und
b: Deutschland wuerde ja auch eine Krankenversicherung als Einreisevoraussetzung fuer Auslaender verlangen.

Nun kann ich mir gerade b. so richtig gut aus dem Mund eines bestimmten deutschen Politprominenten vorstellen, der neuerdings dem Auswaertigen Amt vorsteht und der locker in der Lage ist solche Plemplem-Argumente in Sekundenschnelle aus dem Hut zu zaubern und komme deswegen auf die folgende Vermutung:

Ich habe keine Ahnung, also korrigiert mich, wenn ich schief liege: Die Auslandsvertretungen sind doch dem Auswaertigen Amt unterstellt, dessen oberster Chef doch neuerdings ein gewisser Herr (EDIT) Westerwelle ist.

Nun ist dieser doch einer der treuen Seelen, der Gelder, die der FDP als Parteispenden zufliessen auch wirklich mit politischen Aktionen honoriert.
Ich koennte mir also vorstellen, dass eine Krankenversicherung oder ein Versicherungsverband eine groessere Parteispende getaetigt hat mit der Bitte doch mal die Leistungen zur Auslandskrankenversicherung wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen. Dann eine Anweisung von ganz oben, die dann mit den Plemplem-Begruendungen des obersten Rhetorikers im Originalton weiter durchgereicht wurde, bis sie in den Auslandsvertretungen landete mit der Massgabe das bei geeigneter Gelegenheit vorzubringen.

Wenn das so ist, dann war das also lediglich eine Pflichtuebung, die im wesentlichen 2 Effekte hatte:

1. das Ansehen der deutschen Auslandsvertretungen wurde –ich sag mal vorsichtig- etwas vermindert und
2. die FDP bleibt fuer Parteispender weiterhin attraktiv.

(Und 3. fuer uns bleibt alles wie es ist)

Nur eine Vermutung, aber es scheint mir wahrscheinlicher, als die, dass ein Honorarkonsul mit sowas auf eigene Initiative aktiv wird.

 :(

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wallewaldenburg am 02. Juni 2010, 03:05:36
Es ist schon unglaublich was hier einige schreiben von abgefrackten Typen oder sonstigen Lebenskuenstlern. :]

Fakt ist das die meisten Menschen weltweit eben keine KV haben. :P
Fakt ist das diese Lebenskuenstler so oder so dem deutschen Staat auf der Tasche liegen. ;]
Fakt ist eben auch das die deutsche Wiedervereinigung gekommen ist und ich dafuer bezahlen musste( ich dies aber positiv sehe) }}
Fakt ist das alle Ausgewanderten zur Kaiserzeit und noch davor fast anstandslos einen deutschen Pass bekommen, die meisten koennen noch nicht mal deutsch. {[
Fakt ist das fuer solche Neu-Deutschen der deutsche Geldbeutel aufgemacht wurde und wird das einem das kotzen kommt. {/
Fakt ist das der Deutsche Staat dieses Jahr die Reperationen vom 1. Weltkrieg endlich bezahlt hat. C--
Fakt ist das der Deutsche Staat wahrscheinlich wenn ich an Altersschwaeche sterbe ( Jahrgang 65), immer noch fuer den 2. Weltkrieg bezahlt. :]
Fakt ist das der Deutsche Staat; egal welche Partei, welcher Politiker oder sonstige Paperpusher die mit dem Mist zu tun haben immer von Steuerreduzieren sprechen und dann die Steuern weiter erhoehen,das ist so seit ich denken kann. --C
Fakt ist das "die" das Geld verbrummen wo immer die nur koennen, diesmal eben nach Griechenland. }{
Fakt ist das die Stadt Sindelfingen eine sehr sehr reiche Stadt war, die haben sogar Zebrastreifen in Marmor legen lassen, jetzt sind die Schwimmhallen schon  am verkommen. :'(
Fakt ist eben auch das der deutsche Staat und deren Beamte nicht mit Geld umgehen kann, bei einem Unternehmen in Deutschland  heisst das verschleppte Insolvenz, oder eben bankrott. :-X
Fakt ist das ich dies immer durch meine Steuern mitbezahlt habe.
Fakt ist eben auch das ich davon die Schnauze voll habe und hatte.
Nur wer in Deutschland lebt realisiert das nicht,die zahlen halt fleissig weiter so wie ich das auch immer getan habe. ;]
Ich wurde nie gefragt sondern nur immer zur Kasse gebeten.
Fakt ist das die Jahrgaenge 1960 – 1975 die grossen Verlierer dieser Politik sind.
Fakt ist auch das genau diese Jahrgaenge Deutschland verlassen. C--
Ich wuerde hier einfach sagen, zuerst in Deutschland den Laden aufraeumen und dann kann ich diese” Raubritter “ mal wieder ernst nehmen. [-]
Was fuer Auswuechse das ganze System hochgezuechtet hat wurde doch mit dem Florida Rolf klar, warum haben die so lange so viel bezahlt?
Und das geht seitdem gerade so weiter, nur werden jetzt eben die armen Banken oder arme Laender die genauso die gleiche Einstellung haben wie unsere “Volksvertreter” bedient.
Es ist nicht mehr nachvollziehbar wie hier Steuergelder verschleudert werden von allen Instanzen.In meinen Augen ist das ganze System ueberzogen von ueberdurchschnittlich unterbelichteten politischen Geldsaugern die sich selbtbedienen und die Wassertraeger gleich mit bedienen und das in einer unglaublich effektiven Art und Weise ueber Jahrzehnte hinweg das man nur noch raus will.
Der letzte Clou der gelandet wurde ist jetzt die E-Mail “Steuer”, da hab ich nur gelacht, der wo sich das ausgedacht hat dem sollte sofort eine lebenslange Rente bezahlt werden. 7 Mrd. Auf einen Streich und das dann jedes Jahr, das ist die coolste Gebuehr von allen, da ist die GEZ ja eine uneffektive Einrichtung dagegen. :]
Um auf den Punkt zu kommen bevor ich in der Steinzeit lande.
Geld ist genuegend in Deutschland vorhanden als Steuereinnahmen. Da muss gar nix erhoeht werden, die sollten jetzt endlic h anfangen den Laden auszumisten. 7 Bundeslaender reichen, alle Subventionen streichen. 300 Abgeordnete reichen. Erfolgspraemie fuer Politiker und Beamte und eben auch das die dafuer verklagt werden koenn wenn die Mist bauen.Dann wuerde die ganze Scheisse kuerzere Wege bekommen und nicht in irgendwelchen Ausschuessen versickern. Nur so als kleiner Anfang.
Was ist hier das Problem wegen einer KV von einem Deutschen wenn er keine hat?
Wie gesagt, die sollten den Geldsaugerladen ausmisten und mal wirtschaftlich vernuenftig managen.Dann reichts auch wieder fuer das fuer das die eigentlich da sein sollten, fuer die deutsche Bevoelkerung und nicht gegen diese. --C
In diesem Sinne Gruss und Kuss ins Heimatland.
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Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 02. Juni 2010, 09:59:39
So darf es dann auch nicht enden  :(

Mittellose Skandinavier heissen in Phuket jetzt Scamdinavians

http://phuketwan.com/tourism/sad-phuket-scamdinavian-death-riddle-12558/
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 02. Juni 2010, 10:16:33
@wallewaldenburg

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Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Gerro am 02. Juni 2010, 11:34:06
@ Ozone

Da kommen einem ja die Traenen! Taeglich tausende gnadenlos 500% overchargen, aber wenn sie mal einem mittellosen Farang eine Schale Reis geben sollen oder dessen Leiche umsonst verbrennen muessen, dann fangen sie an zu weinen und von "kostbaren Ressourcen armer Entwicklungslaender" zu faseln.  {+

Ein ziemlich bescheuerter Artikel, wenn Du mich fragst. Gut, dass das nicht die Meinung der Mehrheit der Thais widerspiegelt.

Etwas beunruhigend, weil es fast so aussieht, als wenn die Phuketwan jetzt eine Art Kampagne fuer die Zwangsversicherung von Auslaendern faehrt (?).

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Samuijumbo am 02. Juni 2010, 15:57:25
Die Krankenversicherungspflicht für das Ausland ist ok. Für alle die in D gemeldet sind.  }}  }}  }}
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: sam am 02. Juni 2010, 20:45:47
Kart

Ich bin auch bei der BUPA und habe das Schreiben das ich nicht raus-fliege weil ich vor 60 rein bin.
Aber der Vertrag läuft immer 1 Jahr und wir bekommen immer einen neuen Versicherungsausweis,
ich hatte am 29,4 bezahlt und musste am 7.5 ins Krankenhaus, hatte zum Glück den Einzahlschein von
 der Bank mit, der neue Ausweis war noch nicht da, so gab es kein Problem.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Alex am 03. Juni 2010, 10:10:16
Noch ein kleiner Einwurf zum eigentlichen Thema " Zwang KV für Expats "

So bescheuert wie manche das sehen ist das nämlich nicht .... wenn die Thais
mit ihren 30 THB Versicherungen durch Unfall oder sonstige Ereignisse in einem
Staatskrankenhaus landen ... dort intensiv liegen , sich auch da die Rechnungen
türmen und wie bei einem Verwandten nachher 50.000 THB und mehr stehen , wird
der , wenn er nicht zahlen kann zu Raten a 100- 200 THB / mtl . verurteilt .

Wie soll denn so ein KKH überleben , wenn da auch noch nicht zahlungsfähige
Farangs ( von denen gibt es anscheinend mehr als man sich das vorstellen kann )
das Budget belasten ...... würde ich als Thai auch denken , da muss ne Regelung her .
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 03. Juni 2010, 20:08:46
Bitte an alle. Nochmals das Eingangsposting lesen. Es geht hier um nicht arbeitende Langzeitexpats. Also in diesem Falle um Leute mit verlängerten O oder Retirement Visas. Die müssen als Unverheiratete eh 800 T Mücken pro Jahr vorweisen oder  65 T pro Monat. Das sind keine komplett Mittellosen. Natürlich reicht es in einem teuren Fall nicht für jeden zu einer Behandlung in einem Privatkrankenhaus.

Wer sich versichern kann, soll es also tun. Gar keine Frage.  Mit Betonung auf wer kann...

 Aber von irgendwelcher Seite jetzt suggerieren, dass mittellose Farangs  die Gesundheitskosten von ganz Thailand auch nur in einer Kommastelle verändern, halte ich für Mumpiz. Die total Abgebrannten  sind doch sonst schon illegal hier und haben kaum einen legalen Immigrations-Status.  Wie man am Beispiel der am Strand verstorbenen Schwedin auf Phuket sieht, hat noch nicht mal die schwedische Botschaft ein Interesse daran, solche Leute zu repatrieren. Also stellen solche Botschaften auch keine beglaubigten Urkunden aus, die eine gewisse Bonität des Landsamannes garantieren. Ohne solche Schriften gibts z.Bsp.  kein Retirement Visum oder Jahresextensions,  wenn die Kohle nicht auf einem thail. Bankkonto liegt.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: arthurschmidt2000 am 04. Juni 2010, 10:19:27
Ich habe die Diskussion hier aufmerksam verfolgt. Bisher habe ich noch keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage gefunden, was mit denen, die nicht können oder wollen, im Ernstfall passieren soll.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Burianer am 04. Juni 2010, 10:33:34
 :-X na die kriegen ne Beruhigungspritze, und dann wird gewartet,  ???
is Budda gnaedig, wird er das ueberleben, ansonsten wandert er ab ins Kuehlfach.  ]-[

wer zuwenig oder garnichts hat, bekommt eine sogenannte Notversorgung, wie die aussieht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich,  {;
Spritze, Tablette, Wasser und zum essen eine nicht definierbare Reissuppe.
ich moechte z. Bspl nicht in Buriram im oeffentlichen Krankenhaus sein,  da stirbt man schon, wenn an es betritt.  ]-[
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: john am 07. Juni 2010, 20:03:32

Soeben gefunden...
Quelle: RP-ONLINE

EU will Rentner-Wohnort prüfen
zuletzt aktualisiert: 06.06.2010 - 09:31
München (RPO). Die EU will künftig den Hauptwohnort der EU-Bürger genauer ermitteln und an die Sozialkassen melden. Der Grund: Wer seinen Hauptwohnort im Ausland hat, muss sich auch in dem Land krankenversichern. Davon betroffen könnten viele Deutsche sein, die überwiegend außer Landes leben.
 
Vorwiegend im EU-Ausland lebende Rentner die einen Hauptwohnsitz in Deutschland vortäuschen, steht nach "Focus"-Informationen die Enttarnung bevor. Wie das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf die Folgen der aktuellen EU-Verordnung 987/2009 berichtet, sollen die EU-Mitgliedsländer spätestens seit Mai den Wohnort der EU-Ausländer genauer ermitteln und an die Sozialkassen melden.
Dazu könnten jetzt etwa spanische und deutsche Meldebehörden oder Grundbuchämter leichter ihre Daten abgleichen und die Sozialversicherungen informieren.
Anders als die Krankenkassen dürfen die Ämter beispielsweise auch Strom- oder Heizkostenabrechnungen einsehen, um daraus den tatsächlichen Haupt-Aufenthaltsort der Bürger herzuleiten.
Laut inoffiziellen Schätzungen leben dem Bericht zufolge bis zu 600.000 sogenannte Mallorca-Rentner dauerhaft außer Landes, vor allem in Spanien. Sie behaupten, überwiegend in Deutschland zu wohnen, vor allem, um nach deutschem Recht krankenversichert zu bleiben. Viele deutsche Mallorca-Rentner müssten sich dann in Spanien krankenversichern.


John
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: WaltiTH am 07. Juni 2010, 23:08:22
Bitte an alle. Nochmals das Eingangsposting lesen. Es geht hier um nicht arbeitende Langzeitexpats. Also in diesem Falle um Leute mit verlängerten O oder Retirement Visas. Die müssen als Unverheiratete eh 800 T Mücken pro Jahr vorweisen oder  65 T pro Monat. Das sind keine komplett Mittellosen. Natürlich reicht es in einem teuren Fall nicht für jeden zu einer Behandlung in einem Privatkrankenhaus.

Wer sich versichern kann, soll es also tun. Gar keine Frage.  Mit Betonung auf wer kann...

 Aber von irgendwelcher Seite jetzt suggerieren, dass mittellose Farangs  die Gesundheitskosten von ganz Thailand auch nur in einer Kommastelle verändern, halte ich für Mumpiz. Die total Abgebrannten  sind doch sonst schon illegal hier und haben kaum einen legalen Immigrations-Status.  Wie man am Beispiel der am Strand verstorbenen Schwedin auf Phuket sieht, hat noch nicht mal die schwedische Botschaft ein Interesse daran, solche Leute zu repatrieren. Also stellen solche Botschaften auch keine beglaubigten Urkunden aus, die eine gewisse Bonität des Landsamannes garantieren. Ohne solche Schriften gibts z.Bsp.  kein Retirement Visum oder Jahresextensions,  wenn die Kohle nicht auf einem thail. Bankkonto liegt.

dem kann man zustimmen.
hier wir wieder mal aus einer Muecke ein Elefant gemacht um mal wieder das geschaeft zu beleben wenn jeder Expat zwangsversichert wird.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: changbier am 15. Juni 2010, 14:41:45
ist doch alles Buerokratenwahn..wozu in nem Land ne private Krankenversicherung abschliessen, das ueber eine universelle Kranenversicheung verfuegt. Also ich halte das so wie der King, wenn ich mal nen Checkup mache. Ich heg ins Government Hospital, melde mich an, stzte mich hin, lasse mir Blut abnehmen, bekomme die Brust geroentgt, gah dann zur Augenabteilung und bekomme meine Tropfen zur Pupillenerweiterung, bekomme meinen umfassenden Augencheck, geh zur DOC Abteilung, man diskutiert mit mir meine Werte und wir finden heraus dass ich zu viel Seafood esse und mein Cholesterin etwas zu hoch ist, bekomme sicherheitshalber Tabletten verschrieben, gehe zur Apothekenabteilung, bekomme meine Medikamente und habe dann am Ende 60 Bath bezahlt. Der Rest wird erstattet.
Also wenn die Herren diskutieren, was ein Auslaender in Thailand brauche, dann doch bitteschoen auch als grundlage das nehmen was hier ALLE Buerger des Landes als Medizinstandard bekommen....ist doch kein Problem.
Letstend nen AUstralier getroffen, der war ind er Government Hautklinik wegen nem Hautkrebs auf der Nase...Doc 200Bath und Operation inl aller Nachuntersuchungen und Medikamente 1600 Bath. Fertig!!
Man muss doch nicht dieses parasitaere Privathospitalsystem unterstuetzen....das ist doch ganz grosser Kappes.
Was ich gesehen habe ist die Versorgung bei den Government Hospitals mindestens genauso gut wie in D. Nur die Ablaufe sind weitaus professioneller und besser organisiert. Sollten sich die Deutschen mal ne Scheibe von abschneiden. Natuerlich wartest etwas laenger als im Private...

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 15. Juni 2010, 21:09:54
@changbier

Grundsätzlich hast du Recht.

Man kann es so machen!

Wer etwas mehr flüssig ist, kann auch als Privatpatient woanders hingehen, wenn er es denn bezahlen kann und will.

Ich meine auch, wozu versichern, wenn man hinterher eh nix bekommt.

Die meisten Europäer haben sowieso ein Sicherheitssyndrom, aber jeder wie er will.

Man sollte doch die Leute zufrieden und selber entscheiden lassen.

Wer auf Risiko setzt, entscheidet letztendlich über sein eigenes leben.

Vor was haben die Regierenden Angst???

Da wird so viel Geld für alles Mögliche ausgegeben, da machen die paar Expats, die eventuell krank zurück kommen, den Kohl auch nicht mehr fett.

(Der Kohl ist ja wirklich fett genug, hahaha)...kleiner Scherz am Rande.... :]
 

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 15. Juni 2010, 22:23:48
Mag ja alles gut und richtige sein , das geschilderte Sind nur Bagatellen !

Aber wenn Ernst wird , wie zBsp erlebt , 2fache Beinamputation Oder Herzinfarkt MIT halbseitiger laehmung , DANN  gehts INS nicht ( mehr ) vorhandene Geld !

Einmal hat dwe DHV geholfen , I'm anderen Fall wartet ein Farang immer noch auf seine Hilfs Kohle ! ( 400 k thb )

Und DAS Sind die Probleme , nicht die Augentropfen incl Cholesterin  }}
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 15. Juni 2010, 22:29:59
Ich denke, wenn es SO ernst wird, denn besser: wer früher stirbt, ist länger tot.

Ist kein einfaches Thema und, wie gesagt, jeder muss für sich wissen und entscheiden, was er macht und was er will.

Klar, wenn der Ernstfall eintritt, was niemand möchte, dann ist es zu spät....

Es ist einfach zu sagen, versichern, wenn man in Lohn und Brot steht.

Manche können das eben nicht, wollen aber trotzdem nicht mehr in D leben. Also ist es nach meiner meinung am besten so, wie es @changbier  geschrieben hat!

 {{

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Puhtscharah am 15. Juni 2010, 22:48:58
@boehm,

du hast Recht mit :"wer früher stirbt, ist länger tot."

Vor meinem 1. Herzinfarkt war es fuer mich kein Thema.
Privatkrankenversicherung, warum? Dann ging es aber
Schlag auf Schlag und ich hatte keine Chance mehr auf
eine Privatekrankenkasse.

Zitat @boehm,
>> Es ist einfach zu sagen, versichern, wenn man in Lohn
>> und Brot steht. <<

Aber nur solange wie man(n) gesund ist. Anschliessend
kommen die Ausschluesse. Und dann?

Gruss

Harald
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Isan Yamaha am 15. Juni 2010, 22:56:49
@ Puhtscharah,
in Deutschland,gibt es keine Ausschluesse,wenn jemand Krank ist.
Da bekommt man auch eine Neue Pumpe,wenn es sein muß!!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: dart am 15. Juni 2010, 23:13:00
@changbier
Ich möchte die staatliche Versorgung nicht auf die Probe stellen, wenn es mal (Gott bewahre) um Krebs und Chemotherapie geht oder um Blutdialyse etc..
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 15. Juni 2010, 23:59:45
Ich denke, wenn es SO ernst wird, denn besser: wer früher stirbt, ist länger tot.

Die meisten sind dann aber im Fall der Fälle doch ganz froh wenn sie dank moderner und teurer Medizin noch eine Weile leben dürfen.

Wer auf Risiko setzt, entscheidet letztendlich über sein eigenes leben.

Und nicht zu vergessen, auch die Angehörigen hängen da mit drin. Wer ganz alleine für sich lebt der braucht sich da keine Sorgen zu machen. Aber ich würde es meinen Kindern nach Möglichkeit ersparen wollen einmal in die Situation zu kommen dass sie entscheiden müssen ob sie ihrem kranken Vater eine lebensnotwendige und für sie ruinös teure Behandlung bezahlen wollen oder nicht. 
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Puhtscharah am 16. Juni 2010, 08:19:47
@Isan Yamaha,

ich weiss, dass, wenn ich in D. leben wuerde, die Krankenkasse
die Behandlungskosten uebernehmen wuerde. Ich lebe nun aber
leider - GottseiDank - in Thailand. Hier brauche ich eine Privatversicherung,
da die gesetzliche hier nicht bezahlt.

Auf eine "neue Pumpe" kannst du auch im Kummerland lange warten. Die
gibt es nicht an jeder Ecke.

Den 2. Infarkt bekam ich bei der Rueckenversteifung. Da wurde ganz schnell
abgebrochen und alles mit einer Sacknaht verschlossen. Das kann man heute
noch deutlich sehen. Unikliniken in Kiel und Luebeck sowie Hamburg konnten
mich nicht aufnehmen. Im Staedtischen Krankenhaus wurde ich dann nach
dem Motto viel hilft viel "behandelt". Ca. 30 Tabletten taeglich und keine Besserung.
Der Kardiologe in Husum schlug die Haende ueberm Kopf zusammen als ich ihm
meine taegliche Ration zeigte. Er verschrieb mir andere Tabletten, 2 x 2 taeglich.

Soviel zu der dt. aerztlichen Versorgung. Wobei ich den Aerzten keinen Vorwurf
mache. Die sind auch nur Getriebene. Wie heisst es so schoen:" Der Fisch stinkt
am Kopf zuerst". Bei dem was die Murkstruppe jetzt vor hat, kommt es noch schlimmer.
Das Streichorchester hat erst angefangen, das ist erst die Ouvertuere.

@damkaodaeng,

in D. habe ich niemanden der auf mich wartet. Keine Eltern, keine Geschwister, keine
Kinder. Ich habe hier eine Patientenverfuegung, in d. und th., dass ich nicht an Maschinen
angeschlossen werden will. Ich habe mein Leben gelebt und bereue es nicht.
Wenn es dann so weit ist, bitte schoen, dann soll es so sein. Mit meiner derzeitigen
Lebensabschnittsgefaehrtin - ich liebe dieses Wort - habe ich darueber gesprochen und ihr
versucht meine Einstellung zu erklaeren. Sie hat es akzeptiert und verstanden.


@allen noch einen schoenen Tag

Harald
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: changbier am 17. Juni 2010, 18:20:21
ich weiss nicht wie weit die Government Hospitaeler hier gehen, wenn es ernst wird. ABer das was ich gesehen habe ist schon nicht schlecht und auf dem neuesten Stand. Zumindest in der Thammasat Uniklinik. Und wie gesagt: die Private Hospitals sind ja auch nicht das Gelbe vom Ei. Mir persoenlich geht es da nicht ums Geld...ist eher ne prinzipeille Sache, ein Universal Health Care Syztem zu unterstuetzen und sich dazu zu bekennen.
Ansonsten gebe ich Allen hier Recht..beide Seiten haben Ihre Standpunkte und beide sind auch begruendet und akzeptabel.

Noch ne Sache aus eigener Erfahrung. Der Schwiegervater hatte starken Husten und es wurde dann beim Gov Hosp Krebs im Endstadium festgestellt. Er wurde behandelt und der inoperabele Lungenkrebs an beiden Fluegeln noch etwas behandelt, hauptsaechlich aber mit Schwerpunkt Schmerzlinderung und Atemerleichterung. Jeetz gibt sich niemand Gerne mit nem Todesurteil und ner Prognose von 12 bis 16 Wochen zufrieden..also ab ins Private Hospital. Resultat: 1,8 Millionen Bath von allen Familymembers zusammen gezahlt und der Mann war nach 8 Wochen trotzdem tot.
Diese Private Hospitals leben doch hauptsaechlich von der Illusion, besser zu sein als die staatlichen Hospitaeler....was meint Ihr, wen Takhsin mit dieser Reform alles vor den Kopf gestossen hat.....das ist immerhin Konkurrenz zu diesem BIG BIG Business der privaten

Und ich meine nun einmal, dass es zum intellektuellen Kulturgut eines entwickelten Landes gehoert, dass man sich als Staat moeglichst unentgeltlich fuer die Betroffnen im Leistungsfall und ohne Wertung um das leibliche, geistige und koerperliche Wohl seiner Buerger kuemmert. Das Geld ist ja da, es zirkuliert nur...und ( fast) alle zahlen ja auch in das System ein..mindestens ueber die VAT..und teurer wie im Private Hos ist ja nicht immer besser...

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass wenn man frei eintscheidet ohne KV zu leben, man schon persoenlich Ruecklagen bilden sollte ( ein Herzinfarkt alle 10 Jahre ist wohl billiger als 10 Jahre Beitraege). Und ganz entscheidend: Hat man nichts und aber vorher entschieden ohne KV zu leben, dann muss man auch akzeptieren dass man eventuell den Loeffel abgibt, weil keine Resourcen mehr da sind.

Zwingen sollte man niemand
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: illuminati am 18. Juni 2010, 01:27:33
Ich habe mein Leben gelebt und bereue es nicht.
Wenn es dann so weit ist, bitte schoen, dann soll es so sein. Mit meiner derzeitigen
Lebensabschnittsgefaehrtin - ich liebe dieses Wort - habe ich darueber gesprochen und ihr
versucht meine Einstellung zu erklaeren. Sie hat es akzeptiert und verstanden.
Harald

grundsätzlich stimme ich dieser Lebenseinstellung zu - wenn die Zeit gekommen ist, sie um eine Woche/Monat/Jahr hinauszuschieben bringt qualitativ gar nichts. Man sollte sich dahin entwickeln, dass man jederzeit ohne zögern - sich verabschieden kann. So stelle ich mir den Idealfall vor.
Gruss
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 06. Juli 2010, 08:56:51
Meine Herrschaften. Ich denke mal, dass ein grosser Prozentsatz schon mit Krankheiten behaftet nach Thailand übersiedelt. Viele mit Diabetes, Herz- oder Lungeneinschränkungen. Ein gefundenes Fressen für private KVs. Zahlen darf man, Leistung wird ausgeschlossen, kommt imer vom althergebrachten. Und wenn nicht, fällt denen schon was ein. Es wäre nur eine KV nach Schweizer Norm sinnvoll, die ALLES abdecken muss in der Grundversorgung, blos denke ich, das dürfte unbezahlbare Prämien verschlingen. Und einmal ist trotzdem alles beendet. Von daher hoffe ich, dass ein jeder sein restliches Leben geniessen möge im Rahmen seiner Möglichkeiten. Im Bedarfsfalle ist eine Nächtigung im Gouvernement Hospital gar nicht so schlimm, im Gegenteil, da ist wenigstens immer wer rum, wenn was sein sollte.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: rama-6 am 10. August 2010, 11:58:55
Hier wird aber vergessen,das alle Beamten aus Deutschland die hier Pension beziehen mit ihrer Thaiehefrau und Kinder
70% ihrer Krankenkosten vom deutschen Staat erstattet bekommen.

Jeder Rentner in Thailand kann im Krankheitsfall nach Deutschland zurück und wird über seine Rente wieder bei der AOK versichert.
Dauert in Berlin so 2 Tage.

Zum Schmarotzertum möchte ich sagen,45 Jahre Arbeitsleben sind auch 45 Jahre Beiträge für die Kasse.

Was soll ein Rentner mit 70 Jahre in Thailand machen?Kennt hier einer eine Versicherung mit normalen Tarifen?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Alex am 10. August 2010, 12:08:45
Mal eine simple Frage an die Mod`s hier :

wie viele Krankenversicherungs Threads sollen es denn noch werden ...... ????

Kann man die nicht alle im Forum Gesundheit mal zusammenfassen ?

Kann man die mal trennen ..... in Reise KV und KV für Expats hier , denn das eine hat mit dem
anderen absolut nichts zu tun und wird aber hier immer wieder vermischt !

Nur so eine Idee , bevor hier doppelt u. Dreifach Post`s zum selben Thema verfasst werden .

Nur ein Vorschlag ....

Alex
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 16. August 2010, 13:15:10
Mal eine simple Frage an die Mod`s hier :
wie viele Krankenversicherungs Threads sollen es denn noch werden ...... ????

kann man die mal trennen ..... in Reise KV und KV für Expats hier , denn das eine hat mit dem
anderen absolut nichts zu tun und wird aber hier immer wieder vermischt !

Die Anregung ist angekommen, Alex. Macht sicher Sinn, im Thema Gesundheit die 2 Paar Schuhe, Reise KV und Expat KV separat zu behandeln. Dazu kann man sicher auch noch ein paar Posts von hier hinüber beamen. Werde das in einer ruhigen Phase mal entrümpeln.

Zitat
Kann man die nicht alle im Forum Gesundheit mal zusammenfassen ?

Nein. In diesem Falle geht es um die Frage, ob eine Visums-Erteilung für Rentner mit einer obligatorischen KV gekoppelt werden soll. Ergo ist dieser Fred schon im richtigen Thema.

Siehe nächster Post:

Titel: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand / Statement von Dirk Naumann
Beitrag von: Ozone am 16. August 2010, 13:35:35
Dies ist eine wertefreie Information aus aktuellem Anlass.

Vor ca. 2 Stunden habe ich den deutschen Konsul auf Phuket, Herrn Dirk Naumann, getroffen und mich in einem kurzen Gespräch über dieses Thema unterhalten.

Seinem Standpunkt nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Thailändische  Einwanderungsbehörde eine Visaerteilung für Langzeitexpats an einen Versicherungsnachweis koppelt. Mein persönlicher Eindruck war, dass er dieses Bestreben  unterstützt.

Auswanderern, die sich deren Prämien nicht leisten können, rät er zu Hause zu bleiben oder die Rückreise zu planen. Er betonte nochmals, dass die deutsche Botschaft in keinem Falle Hilfe leistet bei offenen Krankenhaus-Rechnungen,  noch eine allfällige Repatrierung finanziert. Leider häufen sich die Fälle von abgebrannten Expats diverser Herkunft.

Eine Thailändischer Versicherer kann einem Expat jederzeit kündigen, auch wenn anderes versprochen wurde  (Ist auch meine Erfahrung). Er machte darauf aufmerksam, das Versicherer aus Dänemark die ihm einzig bekannten sind, die eine Versicherungsgarantie auch übers Alter hinweg einhalten, weil dies der dänische Gesetzgeber so vorschreibt.  Diese Versicherungen kosten aber so einiges, wie man in den Threads im Thema Gesundheit nachlesen kann. 
 
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Isan Yamaha am 16. August 2010, 13:47:29
Genau so ist es!!!!
Wär kann sich eine Teuere K V  Leisten in Th ??????
Ich nicht,dann war die Flucht aus Th ja Richtig.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: sam am 16. August 2010, 20:42:34
Die  Lebenskünstler die kein Jahresvisum haben oder jemals bekommen würden, brauchten diese Zwangsversicherung nicht,

ob das die Ausländer Behörde hier das mal verlangen wird sei dahin gestellt, vielleicht um Ausländer los zu werden.

Ich halte von deutschen Botschaften sowieso nichts, in meinen 20 Jahren im Ausland habe ich sie nur für den neuen Pass  gebraucht.

Deutsche im Ausland sind von der deutschen Regierung abgeschrieben, schon A.H. hat gesagt: die Deutschen die nach Amerika

ausgewandert sind für Deutschland verloren.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 16. August 2010, 23:07:16
Das hiesse, alle nichtversicherten chronischkranken müssten zurück, da ihre Vorerkrankungen ausgeschlossen von Leistungen sind. Auch all diejenigen, die nicht genügend Rente (ca 2000 Euro) mindestens haben, um sich eine ordentliche Versicherung leisten zu können. Wobei mit 70-75 Jahren dieser Satz aufgrund der Prämienexplosionen erheblich nach oben korrigiert werden müsste. Wobei anzumerken ist, dass eine Pflege im Alter im Kreise der Familie hier weitaus angenehmer wäre als ein Aufenthalt in Alters- und Pflegeheimen zu Abzockersätzen, die niemand mehr bezahlen kann.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: dart am 17. August 2010, 03:20:29
Auch all diejenigen, die nicht genügend Rente (ca 2000 Euro) mindestens haben, um sich eine ordentliche Versicherung leisten zu können.
Sorry, aber das ist doch Quatsch. Es wurden in div. Threads doch schon etliche Versicherungen genannt, bei denen man sich jährlich für 30- 60tsd Baht versichern kann.
Wo ist dann das Problem einen Versicherungsnachweis vorzulegen?

By the way, wer kassiert heutzutage mind. 2000 Teuro Rente??? >:
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 17. August 2010, 06:58:13
dart schrieb:

jährlich für 30- 60tsd Baht versichern kann.


Da würd mich mal interessieren, wo was vernünftiges zu solchen Preisen zu finden wäre. Bisherige Offerten ergaben keine Versicherungsmöglichkeit unter 100'000 Baht jährlich, adäquate starten bei 15'000 pro Monat.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 17. August 2010, 07:14:15
Mal objektiv gesehen:

Ein/e jede/r Thailänder/Thailänderin, der/die nur einen Urlaub in DACH verbringen will, muss bei der Visums Applikation den Nachweis einer  ausreichend deckenden Reiseversicherung erbringen.

Sollten sie/er sich z. Bsp. in der CH niederlassen wollen, ist er/sie von Gesetzes wegen verpflichtet, eine KV-Grundversicherung bei einer einheimischen Kasse abzuschliessen. In dem Punkt von Diskriminierung gegenüber Farangs zu sprechen, erübrigt sich also. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch, dass in der CH eine jede Kasse verpflichtet ist, Applikanten mit korrekten Niederlassungspapieren aufzunehmen. Aber auch hier zur Erinnerung: 99% der Langzeitexpats sind unter einem NON-IMMIGRANT** Status hier.


Meine subjektive Meinung:

Sollte es einmal zu so einer Visumsregelung kommen, was meiner Meinung nach durchaus denkbar ist, sollte es wenigstens eine "und/oder Lösung" geben. Heisst für mich. Kann jemand genügend Eigenmittel nachweisen, sollte es ihm überlassen sein, ob er in Thailand versichert ist oder nicht. Nun, wie hoch sollten solche Eigenmittel sein ? Hier scheiden sich die Geister. Ein siebenstelliger Baht Betrag sollte es meiner Meinung nach schon sein.

Dass sich die Auslandsvetretungen stark machen für einen verbesserten Versicherungsschutz von Expats, kann ihnen niemand verwehren. Es wäre allerdings begrüssenswert, wenn man sich auch in die Richtung stark machen würde, für in Thailand mittlerweile verwurzelte Ausländer einen besseren Status als das momentane  NICHT IMMIGRANT** Niveau zu erreichen.



Mir sind etliche Fälle bekannt, wo Farangs vom Alter her oder wegen diverser Vorerkrankungen keine Chance auf eine Aufnahme in eine einigermassen zahlbare KV haben. Selbst wenn sie über 100'000 Baht Jahres Prämie bezahlen. Ihnen bleibt nur die Lösung der im Versicherungsthread schon geposteten Angebote von z.Bsp. dänischen Versicherern. Für ein Ehepaar im Rentenalter sind das Kosten von 6-10000 Euro/Jahr, je nach Alter. Diesselbe Zahl wird übrigens auch von diversen Auslandsvertretern genannt.

Wie ich im vorgängigen Post bereits erwähnte, habe ich den deutschen Konsul diesbezüglich gesprochen. Grund meines Besuches (als CH) bei der deutschen Botschaft war die Begleitung eines befreundeten deutschen Rentnerpaares, das genau in dieser Situation steckt. Ich war selber dabei und habe mitbekommen, wie sie selbst von reinen Unfallversicherern abgelehnt wurden, weil eben sonst keine Reserven da sind. Bis anhin war es kein Problem, nur eine reine UV abzuschliessen. Auch hier werden die Zügel gespannt. Die Aufnahmekriterien variieren von Anbieter zu Anbieter. Die Allianz zum Beispiel lehnte das Paar ab, weil sie anscheinend über zuwenig Rücklagen in Thailand verfügen.

Die Allianz (Anmerk.: die thailändische) versichert selbst reine Unfallrisiken für "Neu-Farangs"  nur noch mit Condobesitz,  Workpermit  und/oder  ausreichend Rente. Dies war die offizielle Begründung. Persönlich glaube ich jedoch zu wissen, dass sich die an und für sich günstigen UV Prämien für die Versicherer schlichtweg als Minus-Geschäft erweisen. Hohes Alter = höheres Unfallrisiko. Der deutsche Konsul meinte, hätte das Paar  auch eine KV, wären sie seiner Meinung nach aufgenommen worden. Es sei in der Vergangenheit genug Schindluder getrieben worden mit der Vermischung von krankheitsbedingten Altlasten zu Ungunsten der Unfallversicherer.

Nochmals, ich gebe hier reine Fakten weiter und es wäre absolut kontraproduktiv, jetzt den deutschen Konsul in irgendeiner Weise zu kritisieren. Er ist der Uebermittler der Informationen. Seine persönliche Haltung diesbzüglich spielt absolut keine Rolle. Die Initiative, dass sich Expats besser schützen sollten, wird von dutzenden Auslandsvertretungen in Thailand gestützt.



By the way: Wer den deutschen Botschafter, Herrn Dr. Hans Heinrich Schumacher auf Phuket treffen will, kann ihn am 23. August 2010 vormittags auf dem deutschen Konsulat treffen.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 17. August 2010, 10:05:33
Und meine rein subjektive Sichtweise dazu:

Ein/e jede/r Thailänder/Thailänderin, der/die nur einen Urlaub in DACH verbringen will, muss bei der Visums Applikation den Nachweis einer  ausreichend deckenden Reiseversicherung erbringen.
Sollten sie/er sich z. Bsp. in der CH niederlassen wollen, ist er/sie von Gesetzes wegen verpflichtet, eine KV-Grundversicherung bei einer einheimischen Kasse abzuschliessen.

Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gibt es, was die Krankenversicherung betrifft,  eine Versicherungspflicht. Somit werden Reisende und Einwanderer lediglich der einheimischen Bevölkerung gleich gestellt, indem auch von ihnen eine obligatorische Krankenversicherung gefordert wird.

Der korrekte Vergleich, wenn es um die Frage der Diskriminierung geht, ist nicht: 'Wie werden Thais in Europa und Europäer in Thailand behandelt?', sondern 'Wie werden Thais in Thailand und Europäer in Thailand behandelt?'. Wenn es für die einheimische Bevölkerung keine Versicherungspflicht gibt, dann ist es Diskriminierung von Ausländern wenn man diesen eine Versicherungspflicht auferlegt.

Kann jemand genügend Eigenmittel nachweisen, sollte es ihm überlassen sein, ob er in Thailand versichert ist oder nicht.

Völlig richtig. Allerdings sind die Leute mit Eigenmitteln in der Größenordnung von mehreren Millionen Baht in aller Regel darüber hinaus auch krankenversichert. Leute ohne Krankenversicherung haben fast immer auch unzureichende Eigenmittel.

Dass sich die Auslandsvetretungen stark machen für einen verbesserten Versicherungsschutz von Expats, kann ihnen niemand verwehren.

Meiner Meinung nach wäre es wünschenswert dass die Auslandsvertretungen sich nicht für bürokratische Regelungen einsetzen, die letzten Endes nur Geld in die Kassen von Versicherungen spülen die sich dann doch um die Zahlung drücken können. Eine thailändische Versicherung die Vorerkrankungen und chronische Erkrankungen ausschließt, die dem Versicherten jederzeit kündigen kann, deren Leistungen häufig nach oben im Bereich von etwa 1 Million Baht limitiert sind, und gegen die man im Streitfall nur vor ein thailändisches Gericht ziehen kann, ist in vielen Fällen völlig wertlos.

es wäre absolut kontraproduktiv, jetzt den deutschen Konsul in irgendeiner Weise zu kritisieren. Er ist der Uebermittler der Informationen. Seine persönliche Haltung diesbzüglich spielt absolut keine Rolle. Die Initiative, dass sich Expats besser schützen sollten, wird von dutzenden Auslandsvertretungen in Thailand gestützt.

Der Konsul nun mal ist der Vertreter der deutschen Regierung. Warum soll ich die nicht kritisieren dürfen wenn sie eine Regelung befürwortet die mich, wenn sie durchgesetzt wird, Geld kostet, aber mir keinen Vorteil bringt?

Wenn die deutsche Regierung meint sich um das Wohl ihrer Staatsbürger im Ausland kümmern zu müssen, dann sollte sie bitte zunächst darauf hinwirken dass von der deutschen Versicherungswirtschaft entsprechende Angebote kommen, insbesondere von den gesetzlichen Krankenversicherungen. Wenn es bezahlbare Angebote gibt die einen echten Schutz bieten, dann ist auch eine Versicherungspflicht legitim. Aber wenn die deutsche Regierung, nur um bei den Botschaften und Konsulaten ein paar Problemfälle weniger zu haben, andere Regierungen zur Diskriminierung deutscher Staatsbürger ermuntert, dann darf man das als Betroffener auch mit deutlichen Worten kritisieren.

Leider häufen sich die Fälle von abgebrannten Expats diverser Herkunft.

Da würde mich schon interessieren um wie viele Fälle es sich bei den deutschen Auslandsvertretungen denn handelt. 10 im Monat? 100? Mehr als tausend doch sicher nicht. Denn dass es bei einigen tausend Deutschen mit Daueraufenthalt und mehr als einer halben Million Touristen im Jahr auch den einen oder anderen Problemfall gibt ist völlig normal, und ich halte - anders als der Herr Konsul - die Hilfe für in Not geratene Landsleute auch für eine ureigene Aufgabe der deutschen Auslandsvertretungen.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: dart am 17. August 2010, 10:27:15



Da würd mich mal interessieren, wo was vernünftiges zu solchen Preisen zu finden wäre. Bisherige Offerten ergaben keine Versicherungsmöglichkeit unter 100'000 Baht jährlich, adäquate starten bei 15'000 pro Monat.
@uwe49 hat doch vor ein paar Tagen ein Beispiel gepostet => http://www.actiswiss.com/de/int-krankenversicherung/asien-spezial.html
Das es durchaus bessere und weitaus teurere KV gibt steht außer Frage, aber das Angebot ist sicher deutlich besser als alle Angebote der thail. Versicherer.
Sollte eigentlich für jeden erschwinglich sein, und man hat dann auch den entsprechenden Nachweis, sollte es wirklich zur o.g. Regelung kommen.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 17. August 2010, 10:31:56
@damkaodaeng

 }} }} }} }}
Deinem Posting ist nix mehr hinzuzufügen!!! ;} ;}
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: madaboutsingha am 17. August 2010, 10:55:19
Der Druck kommt von den staatlichen Krankenhäusern. Während meiner Recherchen zu meiner Krankenhausserie wurde mir mit ziemlich verärgertem Unterton seitens des staatlichen Hospitals klargemacht, dass man es für einen älteren hier lebenden Ausländer für eine fahrlässige Verantwortungslosigkeit hält, wenn er keine Krankenversicherung abgeschlossen hat oder nicht privat Vorsorge getroffen hat.

Da die ausländischen Vertretungen der hier lebenden Expats nicht in die Bresche springen und der thailändische Staat keine Veranlassung sieht, die Krankenhäuser heraus zu pauken, bleiben die staatlichen Krankenhäuser auf den Behandlungskosten sitzen. Dennoch können sie einen kranken Notfallpatienten nicht einfach abweisen.

Ich habe im letzten Monat die Misere der Krankenhäuser an einem exemplarischen Fall hautnah miterlebt. Ein guter alter Freund von mir wäre in seinem Krankenhausbett fast verreckt. Nach einem zweiten Schlaganfall bekam er hohes Fieber, Lähmungen und schwere Erstickungsanfälle, und es sah danach aus, dass die bevorstehende Nacht seine letzte sein würde. Die Ärzte plädierten für eine Verlegung zur Intensivstation. Aber 10.000 Baht, die der Tag dort kostet, waren einfach nicht da. Die schmale Rente von 35.000 Baht war bereits weg, und die bestehenden offenen Krankenhausrechnungen beliefen sich bereits auf 24.000 Baht. Wir standen ums Bett und heulten. Die Ärzte des Krankenhauses willigten nach eindringlichen Bitten der Angehörigen dennoch ein, ihn zu retten, was auch geschah.

Inzwischen ist er an einem dritten Schlaganfall gestorben, doch das Krankenhaus sitzt noch immer auf einer offenen Rechnung von 54.000 Baht. Seine Schwägerin, die ihn monatelang gepflegt hat, hat für ihn gebürgt, aber bei der ist nichts zu holen.

Nach allem, was ich aus dem Krankenhaus hörte, ist dies kein Einzelfall. So kann man die Wut der staatlichen Krankenhäuser verstehen.


@damkaodaeng möchte ich meinen Artikel über das Hua Hin Krankenhaus empfehlen. Darin gehe ich auch auf die staatliche Gesundheitsversicherung in Thailand ein. Die allermeisten Thais sind nämlich sehr wohl krankenversichert. – Auch finde ich es – insbesondere nach dem oben Gesagten - schwer nachzuvollziehen wie aus einer Versicherungsregel keine Vorteile zu ziehen sein sollen.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 17. August 2010, 11:44:19
@madaboutsingha

Deshalb wäre es sicher erstrebenswert, für Rentner mit Pensionen im unteren Segment, ein Versicherungs Modell zu entwickeln, das a) zumindest  die Kosten eines Regierungsspitals voll abdecken kann und b) eine Leistungsgarantie (!) gewährleistet. Immer dem jeweiligen Landesindex entsprechend. Das Problem beschränkt sich ja nicht nur auf Pensionäre in Thailand. Ein solches Produkt sollte doch finanzierbar sein.


Da würde mich schon interessieren um wie viele Fälle es sich bei den deutschen Auslandsvertretungen denn handelt. 10 im Monat? 100? Mehr als tausend doch sicher nicht.

Keine Ahnung wie hoch die exakte Zahl ist. Dazu müsstest Du die deutschen Behörden direkt fragen. Dass es unter Expats  nicht wenige  sind, davon kann sich ein jeder im Vachira Hospital in Phuket selber überzeugen. Obwohl nicht jeder, der dort liegt, auch unbedingt ein Problemfall sein muss, sondern seinen Finanzen entsprechend eine kostengünstige Behandlung gewählt hat.  Den Thais ist eigentlich egal, ob es ein Deutscher, Skandinavier oder Engländer ist, der am Schluss im Regierungspital endet, wenn sie auf ihren Rechnungen sitzen bleiben.

Zitat
Der Konsul nun mal ist der Vertreter der deutschen Regierung. Warum soll ich die nicht kritisieren dürfen

Selbstverständlich darf man einen Landesvertreter kritisieren. Aber an dem momentanen Umstand, dass sich einige Expats einen Aufenthalt in Thailand im Grunde genommen  nicht leisten können, dafür kann er nichts. Und wer jahrelang unversichert oder ohne finanzielle Rückstellungen ein gutes Leben führt, es aber versäumt für magere Zeiten vorzusorgen, kann doch nicht gleich erwarten, dass der Heimatstaat, an dem sie seit Jahren keine Steuer abgeführt haben, dann auch finanziell gerade steht.

Wie gesagt, ein gescheites und vor allem zahlbares Produkt muss her, damit man diese Lücke füllen kann.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Alex am 17. August 2010, 12:31:01
@madaboutsingha

Deinem Post möchte ich ausdrücklich zustimmen , genauso ist das !

@ Ozone

warum sollte sich ein ausländischer oder Thai KV Dienstleister gerade um die Sparte
älterer Farangs egal welcher Nationalität bemühen .

Denen ist bekannt wie unlukrativ gerade solche KV`s sind für die Versicherer !

PKV`s lehnen Vorerkrankungen in aller Regel ab , bzw. schließen solche aus , darüber
und den Risiken eines Ausschlußes ist eigentlich alles schon gesagt worden .

Der Farang muss sich , so ist das nun mal bitteschön selber um seine Belange kümmern und
sollte dies auch umgehend tun und nicht auf die lange Bank schieben.

Alles andere hier in den Tag leben und zu glauben im Ernstfall wird schon ein Gouvernment KKH
 für mich alles notwendige erledigen ohne Kosten Deckung seitens des Patienten sind Glücksspiele
mit dem eigenen Leben !

Und sorry ich muss leider dem Konsul in Phuket recht geben , ob das nun Zwangsläufig in einer
Pflicht enden muss sich hier zu versichern steht auf einem anderen Blatt .... so vernünftig sollte
ein jeder hier selber sein.

Alex
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 17. August 2010, 13:14:54
doch das Krankenhaus sitzt noch immer auf einer offenen Rechnung von 54.000 Baht

So tragisch der Fall deines Freundes auch ist: Mein Mitleid mit dem Budgetverantwortlichen des Krankenhauses hält sich dann doch in Grenzen, wenn ich in deinem Artikel lese dass Ausländer dort 15% Aufschlag auf die Behandlungskosten zahlen. Damit sollte sich auch der eine oder eine Zahlungsausfall eines Ausländers finanzieren lassen.

und der thailändische Staat keine Veranlassung sieht, die Krankenhäuser heraus zu pauken, bleiben die staatlichen Krankenhäuser auf den Behandlungskosten sitzen

Was die Frage auf wirft: Wer trägt letztlich die Forderungsausfälle? Die Ärzte selbst? Bei staatlichen Krankenhäusern sollte man doch davon ausgehen dass der Staat Eigentümer ist...

Nach allem, was ich aus dem Krankenhaus hörte, ist dies kein Einzelfall. So kann man die Wut der staatlichen Krankenhäuser verstehen.

Es mag kein Einzelfall sein, und gerade in Orten wie Phuket, Hua Hin und Pattaya mit ihrem hohen Anteil an Urlaubern und ausländischer Bevölkerung werden sich die Fälle häufen, aber ich bezweifle dass Forderungsausfälle durch zahlungsunfähige Ausländer insgesamt gesehen ein ernsthaftes Problem für das thailändische Gesundheitswesen darstellen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen wenn es da verlässliche Zahlen geben sollte, aber ich kann mir nicht vorstellen dass die Ausfallquote höher ist als der 15%-Farang-Aufschlag bei den Behandlungskosten.

Auch finde ich es – insbesondere nach dem oben Gesagten - schwer nachzuvollziehen wie aus einer Versicherungsregel keine Vorteile zu ziehen sein sollen.

An einer Versicherung verdient grundsätzlich der Versicherer, denn der erhobene Beitrag ist immer höher als das statistische Risiko. Ansonsten würde sich das Produkt nicht rechnen.

Ob eine Versicherung für mich persönlich sinnvoll ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wer zum Beispiel genug Geld hat um Behandlungen im Bereich bis zu einer Million Baht aus eigener Tasche zu bezahlen, für den macht es keinen Sinn eine  Versicherung abzuschließen deren Leistungen nach oben bei einer Million Baht limitiert sind. Wer sowieso damit rechnen muss den Vertrag alters- oder krankheitsbedingt gekündigt zu bekommen, der fährt möglicherweise besser wenn er sein Geld aufs Sparbuch packt anstatt es der Versicherung zu überweisen.

Ich bin sehr für Krankenversicherungen. Aber ich kann nur jedem raten von den thailändischen privaten Versicherungsangeboten mit ihren Höchstgrenzen, Ausschlussklauseln und versicherungsseitigen Kündigungsmöglichkeiten die Finger zu lassen. Denn in diesem Land hat man im Konfliktfall als Ausländer immer die schlechteren Karten. Wenn ich mal in die Situation kommen sollte meine Krankenversicherung auf Leistungen verklagen zu müssen, dann möchte ich das in einem Land mit einem vernünftigen Rechtssystem tun.

Und ich befürchte dass eine Versicherungspflicht dazu führt dass man eine solche thailändische Alibi-Versicherung abschließen muss, deshalb bin ich dagegen.

Aber an dem momentanen Umstand, dass sich einige Expats einen Aufenthalt in Thailand im Grunde genommen  nicht leisten können, dafür kann er nichts.

Aber gerade diesem Personenkreis hilft der Vorschlag auch nicht, denn die 'Problemfälle' können sich in der Regel eine vernünftige Versicherung gar nicht leisten. Dazu kommt: Wer sowieso schon budgetbedingt auf eine Krankenversicherung verzichtet, der wird im Zweifel gar nicht zurück nach Deutschland gehen, sondern auf Touristenvisum mit Visarun umstellen, oder einfach per Overstay in Thailand bleiben wenn er kein Visum für Thailand mehr bekommt.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Grüner am 17. August 2010, 15:56:22
Die schmale Rente von 35.000 Baht war bereits weg, und die bestehenden offenen Krankenhausrechnungen beliefen sich bereits auf 24.000 Baht. Wir standen ums Bett und heulten. Die Ärzte des Krankenhauses willigten nach eindringlichen Bitten der Angehörigen dennoch ein, ihn zu retten, was auch geschah.

Inzwischen ist er an einem dritten Schlaganfall gestorben,

Nach allem, was ich aus dem Krankenhaus hörte, ist dies kein Einzelfall. So kann man die Wut der staatlichen Krankenhäuser verstehen.

Wer war "Wir"

Es ist doch so: Diejeingen, die heulten und so eindringlich darum gebeten haben, die teure Behandlung ZU LASTEN ANDERER MENSCHEN zu machen, hätten dafür zahlen müssen.

Eine Frau dafür "bürgen" zu lassen, bei der nix zu holen ist, halte ich für Betrug. Wenn daran auch noch eigentlich wohlhabende Farangs beteiligt sind, verstehe ich sehr gut den Ärger der Krankenhäuser und behandelten Ärzte.

Aus deren Sicht kommen da Sozialschmarotzer ins Land!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Patthama am 17. August 2010, 16:49:36
Hallo
Meine volle Zustimmung Daokaodaeng.Diejenigen,die mit Jahresvisa hier leben,werden wohl die kleinsten Probleme verursachen.Die muessen ja immerhin bei der jaehrl. Aufenthaltsverlaengerung Einkuenfte oder Vermoegen nachweisen.Die Thais koennten hoechstens die Saetze von derzeit 400.000.Baht bzw. 800.000.Baht erhoehen.Die groessten Probleme machen meiner Meinung nach die sogenannten Lebenskuenstler,die zum teil illegal,oder duch staendigen Visarun ihren Aufenthalt ohne ausreichende Einkuenfte erschleichen.Ich kann mir da schon vorstellen,dass die Thais beim Erteilen von Tourist oder Non Immigrant O Visas,in absehbarer Zeit eine ausreichende Krankenversicherung verlangen koennten.Die Thais brauchen ja fuer ein Schengen-Visa auch ausreichenden Versicherungsschutz.
Aber eine generelle Krankenversicherungspflicht ist fuer mich erst vorstellbar,wenn die Behoerden die Versicherungen zwingen alle Farangs,egal wie alt,oder mit Vorerkrankungen,ohne Kuendigungsrecht bis zum Lebensende aufnehmen muessen.Aber wie schon vorher beschrieben rechnet sich das natuerlich fuer die KKVs nicht.Welche Versicherung macht schon freiwillig Verluste.
Noch einen gesunden und heiteren schoenen Tag an alle Tippianer.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 17. August 2010, 17:39:30
Und ich befürchte dass eine Versicherungspflicht dazu führt dass man eine solche thailändische Alibi-Versicherung abschließen muss, deshalb bin ich dagegen.

Da ist (leider) sicher was dran. Solange keine vernünftige und vor allem verbindliche Leistungsgarantie geboten wird, hat niemand Lust etwas ins Blaue raus zu blechen.


Nun, meine grundsätzlichen Standpunkte weichen eigentlich kaum von den vorgängigen Postings ab.   Eigenverantwortung kann auch hier nicht an der Landesgrenze abgegeben werden.

Es geht vielmehr darum, hier nochmals daran zu erinnern, dass sich das Thema zur Bearbeitung bereits im Portefeuille diverser Landesvertreter  befindet und sich einige an neue Realitäten in Thailand werden gewöhnen müssen.


 
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: madaboutsingha am 18. August 2010, 11:57:34
Damkaodaeng du hast vollkommen Recht, dass eine thailändische Krankenversicherung nicht in Frage kommt. Sie sind gedeckelt und wenn`s mal wirklich Ernst wird, dann bleibt man ja doch im Regen stehen. Na, das kann`s nicht sein.

Das gepostete Angebot von Actiswiss scheint mir eine bezahlbare Variante zu sein. Ich kenne hier mehrere ältere Farangs, die ohne Krankenversicherung leben. Es sind zwar Mittel in unterschiedlicher Höhe da, doch bei dem einen oder anderen werden sie nicht ausreichen.

Was die Ausfallquote bei den staatlichen Krankenhäusern betrifft, so kann ich ja mal genauer nachfragen und es hier dann bekannt geben. Der 15%-Aufschlag wird aber nur ein geringer Ausgleich sein.

Ein „ernsthaftes Problem für das thailändische Gesundheitswesen“ werden diese Ausfälle sicherlich nicht sein. Da stimme ich dir ebenfalls zu. Doch keiner verliert gern Geld, zumal auch noch durch angeblich doch so zahlungskräftige Farangs, die sich einen Daueraufenthalt in einem fremden Land gönnen können, doch im Notfall bei den staatlichen Krankenhäusern unterkriechen, und sie je nach Lage auf ihren Kosten sitzen lassen!

Wer vernünftig ist, wird sich der Idee einer bezahlbaren Versicherung, die nicht gedeckelt ist, die sich nicht drückt und die keine Alibi-Versicherung ist, nicht verschließen. Ein Gesundheitskostenschutz für einen 70jährigen in Höhe von 240 Dollar (185 Euro) ist in jedem Fall gut angelegtes Geld. In dieser Größenordnung könnte der alte Mann in Deutschland niemals privat versichert sein.


@Grüner
„Wir“ das waren die pflegende und einliefernde Schwägerin samt Mann und ich mit meiner Frau. Ich weiß nicht, ob du weißt, wie das hier in Thailand so ist, wenn man einen bewusstlosen kranken Farang ins Krankenhaus bringt. Der Einliefernde unterschreibt und ist damit in der Verantwortung gegenüber dem Krankenhaus. Daß der Einliefernde selber aber gar nicht leisten kann, wird nicht nachgeprüft. Es ging also alles mit rechten Dingen zu und von Betrug kann man nicht sprechen. „Wohlhabende Farangs“ waren ebenfalls weit und breit nicht auszumachen. Ob du manchmal weißt, wovon du schreibst?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 18. August 2010, 12:13:54
Ja....das Angebot von ACTISWISS, das spezielle Paket fuer FARANG in THAILAND mit
dem Namen ASIAExpat scheint unsere Beduerfnisse abzudecken.

Ich wechsle per 1.Dezember 2010 dahin:

- Mio USD = 32 Mio Baht Deckung
- ohne Selbstbeteiligung
- Lebenslange Erneuerung
- Alle Privat Spitaeler
- Eintritt bis 65-zig, darueber auf Anfrage
- auch ambulante Tages-Operationen
- 30/60 Tage Vor- und Nachbehandlung gedeckt
- 200'000 USD fuer Organtransplantation
usw.

Das muss man suchen. Fuer Jahres-Praemie: 1'297.- USD   (31. bis 65. Altersjahr)   

Wer es genau wissen will:

http://www.actiswiss.com/de/int-krankenversicherung/asien-spezial.html

Da findet man auch die 10 Seiten Versicherungs-Bedingungen und die 10 Seiten ANTRAG 
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Dido am 19. August 2010, 02:19:04
Madaboutsingha,
ich bin sicher, Gruener weiss genau wovon er schreibt. Kannst Du Dir nicht denken, dass er mit „wohlhabende Farangs“ z.B. Dich mit Frau gemeint haben koennte ?
Also ich haette an Euerer Stelle nicht nur „weinend am Krankenbett“ gestanden, sondern in so einer lebensbedrohlichen Situation schleunigst die erforderliche Summe von meiner Bank oder dem naechsten ATM geholt. Neben meinem so befriedigten Gewissen haette der Patient seine Behandlungsgarantie gehabt und die Aerzte und das Krankenhaus einen Grund weniger, sich ueber „Farang kiiniau/kiinok“ zu beklagen.
Nix fuer ungut, Dido
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: ornarnong am 19. August 2010, 02:50:17
http://www.actiswiss.com/de/int-krankenversicherung/asien-spezial.html

Viele Fragen bleiben

Wer steht hinter dieser Versicherung. Ob diese Preise zu halten sind. Oder wie in der Schweiz üblich das sie jährlich steigen und zwar mehr als der Kostenindex oder die Landes Teuerung.
So weit ich heraus gefunden haben ist diese Versicherung in Irland beheimatet und da läuten bei mir alle Alarm Glocken



Ediert: Wiederholungsvereins-Orgie entfernt ...   :)
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Kern am 19. August 2010, 06:41:25
Hallo ornarnong

Zitat
   So erreichen Sie uns
Actiswiss
St. Alban-Anlage 57
Postfach
CH-4003 Basel
Tel. +4176 325 16 33 (CH)
Tel. +33 977 31 33 79 (F)   

Wie kommst Du auf Irland?

Da diese Versicherung für Expats grundsätzlich interessant ist, wäre diese Information schon wichtig.


Gruss   Achim
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 19. August 2010, 09:51:53
Hallo Leute

Warum wieder wild spekulieren...?   Versicherung aus Irland....!...?

Wer auf ACTISWISS geht, bekommt ja alle INFOS:

http://www.actiswiss.com/de/int-krankenversicherung/asien-spezial.html

Die ACTISWISS bietet das NEUE  Versicherungspaket

ASIAExpat insurance solutions for expatriates in ASIA of any nationality
                                           Versicherungs Loesung fuer Residenten in Asien alle Nationalitaeten

an.....!

Diese Versicherung ist also von APRIL Mobilite, alles ueber diese,
alt eingesessene franzoesische Firma unter:

http://www.aprilmobilite.com/assurance/

Also das Ding hat nichts mit Irland zu tun...!



 

von der franzoesischen Versicherung APRIL
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 19. August 2010, 14:09:41
Diese Actiswiss scheint mir uch passabel, und vor allem zahlbar. Guter Eintrag, besten Dank uwe.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Mario am 19. August 2010, 16:14:14

So weit ich heraus gefunden haben ist diese Versicherung in Irland beheimatet und da läuten bei mir alle Alarm Glocken


Die Allianz Worldwide Care sitzt auch in Irland und da gibt es keinerlei Probleme. Nur an Irland wuerd ich mich nicht stoeren
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Bnang am 19. August 2010, 16:43:33
Hallo Leute,
verstehe nicht das hier laufend über die Firma Actiswiss Spekuliert wird?

Das ist einfach ein Vermittlungsbüro und keine Versicherung!!!!

Die Versicherung ist aus Frankreich

Die Prämie wird direckt an die Versicherung bezahlt.

2  Möglichkeiten
Basic =        1,297,- USD
Advanced =     1,717,- USD

Und hier geht’s direkt zur Versicherung:

www.aprilmobilite.com

und hier zur ASIA EXPAT 2010 die Versicherungsbedingungen.

http://www.actiswiss.com/fileadmin/upload/pdf/Benefits_ASIA_Expat_2010.pdf

und hier die Adresse der Vertretung in Thailand

SIAM CONSULTING Hua Hin co.ltd
Franck Racine
executive manager
77/28 moo baan nongkae-amphur hua hin.
77110 PRACHUAP KHIRI KHAN
mobile :08.59.62.22.32
Tel/fax:(66) 032.512.075
email:http://franckphuket@hotmail.com

Hoffentlich ist das keine Werbung wenn ja Löschen!!!!!!!!!!

Gruß Bnang
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Grüner am 19. August 2010, 18:52:50
Madaboutsingha,
ich bin sicher, Gruener weiss genau wovon er schreibt. Kannst Du Dir nicht denken, dass er mit „wohlhabende Farangs“ z.B. Dich mit Frau gemeint haben koennte ?

Dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht die Klarstellung "VERGLEICHSWEISE wohlhabend".
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Homburger am 20. August 2010, 10:35:02
Der Konsul stellt eine voellig berechtigte Forderung. Mit Sicherheit wird diese nicht aus purer Lust an Vorschriften gestellt. Eine Krankenversicherung muss Pflicht fuer jeden Auslaender hier werden. Keine Versicherung zu haben und im Bedarfsfall von thailaendischen Aerzten Hilfe erwarten, ist einfach absurd. Viele schreiben hier von Freiheit und Unabhaengigkeit. Diese wird aber durch eine Versicherungspflicht nicht beschaedigt. Kein Auslaender hat das Recht, auf Kosten unseres Gastgeberlandes Leistungen ohne Gegenleistung zu erwarten.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: sam am 20. August 2010, 21:37:55
Homburger

Der Gesetzgeber verbietet der Gesetzlichen Krankasse Leistung in Thailand zu erbringen, auch bekommen wir hier den Zuschuss zur Krankenversicherung nicht, ein klarer verstoß der Gleichbehandlung nach den Grundgesetz, ich habe eine Versicherung für das
Krankenhaus, viele Rentner über 65 werden kaum noch von einer Versicherung aufgenommen, wenn das zu Pflicht würde müßten
viele nach Hause gehen, die Familie in Thailand könnte man kaum noch unterstützen, sie können dann betteln gehen. 
Besser erst mal nach denken, als so ein Stuss zu schreiben.

                                                                                                               Sam
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Isan Yamaha am 20. August 2010, 22:08:17
Jeder Mensch,ist für sein Glück selber Verantwortlich,und
nicht Andere.
Wenn einer nicht für sich selber sorge Tragen kann,dann macht das der Staat,und
in diesem fall der Staat Thailand.( Zwangs. K V ... Richtig so!!!!
Oder möchte jemand mit 65 in Th die Flatter machen????
Oder denkt jemand,das die Thais,für einen Kranken Farank aufkommen. ??? ???
Ich war öfter in USA,wenn man da keine Private KV hat dann ist Ende im Gelände.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 20. August 2010, 23:16:58
Kein Auslaender hat das Recht, auf Kosten unseres Gastgeberlandes Leistungen ohne Gegenleistung zu erwarten.
Tut das jemand? Ich kenne keinen. Mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich nur mit Leuten zu tun habe, die noch mehr als 3 vernetzte Synapsen haben und nicht mit altersdebilen Rentnern.
Ich verstehe nicht warum hier einige Leute, Anderer Angelegenheiten zu ihren eigenen machen. Ist das (typisch deutscher?) Gesinnungsterror, Missgunst oder einfach nur Langeweile? Wenn ich meinen Rasen jede Woche samstags um 4 mähe, sollen das die anderen gefälligst auch machen. Genauso mit der Krankenversicherung: Wenn ich schon für eine zahle, sollen das die anderen gefälligst auch. Ist da irgendeiner der Zahlenden in irgendeiner Weise  negativ betroffen, wenn andere nicht zahlen? Kümmert euch doch um eure eigenen Angelegenheiten, das gilt auch für aus Steuergeldern bezahlte Konsuln. Viele kommen hier nach Thailand um deutscher Regularitis, Bevormundung und Zwangssolidarisitis zu entgehen, und nun soll dies nach Thailand exportiert werden, sozusagen eine zumindest gesinnungsmässige Annexion Thailands als 17.Bundesland. Man bleibt doch in D-A-CH, da habt ihr alles was ihr braucht, und könnt euch rentnermässig, mit dem Kissen unterm Arm auf der Fensterbank,  in Dinge einmischen, die euch nichts angehen, Falschparker aufschreiben soll ganz interessant sein.
Für mich ist das ganze eh irrelevant, ich halte mich eh nie mehr als 4Mon/Jahr in Thailand auf, aber 1) währet den Anfängen und 2)Ich, der ich gesund lebe, wenig trinke, mich gesund ernähre (auch mental), regelmässig Sport treibe und eine sehr gute Genetik habe, würde mich dagegen sträuben, in einer Solidargemeinschaft, die jede Versicherung, selbst mit Risikozuschlägen nunmal ist, für irgendwelche degenerierten Gestalten zu zahlen, die schon siechend hierherkommen und hier dann weiter fleissig an ihrem Verfall arbeiten, während für mich eine Unfallversicherung völlig ausreichend wäre.

@sam, statt uns hier mit deiner Rechtsexpertise zu beglücken, kannste ja vor dem BVG klagen, mach dir aber keine allzu grossen Hoffnungen, ist schon mehrfach geschehen.

Gottseidank hat der sprichwörtlich umfallende Sack Reis in China eine ungleich höhere Signifikanz für den Ausgang dieses Hornberger Schiessens, als das was einige hier so posten
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwelong am 20. August 2010, 23:25:09
Also, so einen komprimierten Stuß, den theworldismyhome hier abläßt, habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

Rentner Uwe
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 20. August 2010, 23:36:24
Kein Auslaender hat das Recht, auf Kosten unseres Gastgeberlandes Leistungen ohne Gegenleistung zu erwarten.

Und was bitteschön machen all die Asylanten in der EU und insbesondere in der Schweiz? Nach dieser obskuren willkürlichen Rechtsauffassung müsste uns der Staat Thailand die Grundversicherung finanzieren, um global gleich lange Spiesse zu kriegen. Natürlich, jetzt bin ich ein Rassist. So einen muss man beschimpfen, weil man selbst genauso denkt, mit der Faust im Sack nach Thailand und dort (in Thailand) europäische Standards einrichten wollen. Kannst ja dem Urlauber auch sagen: wozu ans Meer fahren, haste zuhause kein Wasser?


Und
theworldismyhome

eigentlich geht es hier darum, zu diskutieren, was zu tun wäre, sollte sowas eingefordert werden. Niemandem will jemand anderem zurzeit was aufzwingen. Ruhig Blut.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: boehm am 21. August 2010, 10:23:09
@kulowanz

Es liegt mir fern, dich zu beschimpfen.

Denke ja auch, dass die vielen Wirtschaftsflüchtlinge, die sich Asylanten nennen und in D.A.CH zum Teil Drogen verkaufen, alles vom Staat bekommen.

Aber, bist du Asylant in Thailand?

Wir sind ja freiwillig hier, oder?

Wenn die tatsächlich die Vorschriften für den Langzeitaufenthalt in Punkto KV ändern, müssen eben alle zusehen, dass sie sich versichern.

In der Tat ist es von der Rentenversicherung eine Sauerei, das Rentner den Zuschuss zur KV nicht bekommen, wenn es hier eine Pflicht dafür geben sollte.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 21. August 2010, 10:59:17
Keine Sorge boehm, du hast mich nie geschimpft. Das ist schon richtig, ich bin freiwillig hier, den "Zwängen" (Obligatorien) der Heimat abtrünnig geworden. Sichert sich jemand nicht ab, muss er sich der Verantwortung, die er dadurch übernimmt, bewusst sein. Zahlbare Möglichkeiten wurden aufgezeigt, ob sich jemand dafür oder dagegen entscheidet, sollte jedem überlassen bleiben. Andernfalls wäre, wie das in der Schweiz heisst, die Aufwände zu bezuschussen im Rahmen von Krankenkassenverbilligungs-Massnahmen, die Bilateral ergründet und berechnet werden müssten. Geschieht dies nicht, macht sich unser Heimatstaat ein weiteres Mal lächerlich und zeigt seine Inkompetenz.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Alex am 21. August 2010, 11:02:22
Zitat
nicht mit altersdebilen Rentnern.

steh ich auf dem Schlauch ....... vielleicht erklärt mir ja mal einer den Begriff .... bitte !

Dem Begriff Einsteller antworte ich : " warte warte noch ein weilchen ..... dann werden Deine KInder Deinen
hier verwendeten Begriff verwenden ........"

Das wird denn hart , wenn man schon jetzt Probleme mit dem älter werden offensichtlich an den Tag legt .

schönes Wochenende noch , @Uwelong ... bin da ganz auf Deiner Seite mit Deinem letzten Posting

Alex
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Kern am 21. August 2010, 14:39:01
Einerseits trampelt theworldismyhome hier unnötigerweise auf Rentnern rum, andererseits muss ich ihm z.B. bei

Zitat
   Viele kommen hier nach Thailand um deutscher Regularitis, Bevormundung und Zwangssolidarisitis zu entgehen   

völlig recht geben.


Gruss  Achim
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: ou1 am 22. August 2010, 18:19:57
Schön, wie sachlich hier bisher diskutiert worden ist, obwohl man die Meinungen nicht unter einen Hut bringen kann.

Mir fällt auf, dass sich der Honorarkonsul in Phuket für die zwangsweise Versicherung einsetzt, während von seinem Kollegen in CNX und erst recht von der Deutschen Botschaft noch nichts in dieser Richtung zu hören war. (Der in Pattaya ist ja gerade erst eingesetzt). Es ist offen, ob er seine Idee wegen Arbeitsüberlastung oder auch  aus Sorge um die staatlichen DACH  Finanzen entwickelt hat. Dass derartige Fälle für ihn selbst sehr zeit- und arbeitsaufwendig sind und vermutlich keinen einzigen Euro/Baht abwerfen, sollte nicht verschwiegen werden. Warum sich diese Armutsfälle gerade in Phuket häufen, müsste noch erklärt werden.

 
Dieses neue Bürokratie-Monster, zu dem es sich zweifellos entwickeln würde, lehne ich uneingeschränkt ab. Ich möchte mal Fragen aufwerfen oder auf reale Probleme hinweisen, die zweifellos gegen eine Zwangs-Krankenversicherung sprechen:

      Die bürokratische Abwicklung

Zur Klarstellung, wir reden von Versicherungen für die Langzeit-Expats.

1)  in DACH


@blackmicha schrieb schon mal, die Versicherung müsse schon bei der Ausreise in DACH vorgewiesen werden.

-   Dagegen steht: wenn der betreffende nun aber mit dem 3-Monatsvisum startet und erst während dieser Zeit in Thailand das Jahresvisum angeht? Schlupfloch! :P
-   Das Gleiche gilt dann für die folgenden Jahre, wenn er nicht mal zwischendurch nach DACH zurückkehrt.
-   Gegen was muss man versichert sein und in welcher Höhe?
-   wie steht es mit den (ausgeschlossenen) Vorerkrankungen, deren Behandlung so teuer werden kann? ???
-   Ist es zulässig, aus diesem Grund die Ausreise/den Abflug aus DACH zu verweigern?
-   BM würde es genau so wie ich verfluchen, wegen der daraus folgenden längeren Abfertigungszeit im DACH-Flughafen schon 5 Stunden vor dem Abflug erscheinen zu müssen.

2)  In Thailand

Hier ist erst recht das Chaos  oder die Abzocke vorprogrammiert, wenn es um die erste Aufenthaltsgenehmigung/Visum oder um deren Verlängerung geht.

-   die Uneinheitlichkeit bis hin zur Willkür bei der Anwendung eventueller (neuer) Visa-Vorschriften durch die Immi-Behörden
-   die unterschiedliche Korruptionsbereitschaft in den Immi-Behörden
-   das materielle Verständnis derartiger Versicherungsdokumente mit den medizinischen Fachbegriffen.
-   Werden in DACH abgeschlossene Versicherungen anerkannt?
-   Wie ist die Versicherung für die Thai-Behörde nachzuweisen? Ist wieder eine beglaubigte Übersetzung für die Immi erforderlich (über die sich der Konsul wegen der anfallenden Gebühr natürlich nicht ärgern würde) ?
-   Wie soll der Nachweis einer Versicherung nach Ablauf des 1.Versicherungsjahres erbracht werden?  Durch Kontoauszüge? Die können die jetzt schon nicht interpretieren.
-   Wie müssen die Immi-Behörden gewisse Versicherungsausschlüsse behandeln, die besonders im fortgeschrittenen Alter anfallen und meist zu hohen Kosten führen? Durch Versicherungsausschlüsse würde das Zwangssystem eh zur Farce  {{
-   Was soll man denn bitte schön tun, wenn einen keine Versicherung aufnimmt? Anstelle von 800.000 THB dann 5 Mio. THB hier zinslos auf dem Konto stehen haben???
-   Kann der Immi-Beamte überhaupt abschätzen, ob die komplizierten Versicherungsformeln einen ausreichenden Schutz bieten?
-   Auch wenn die Thai-Immi meint, der Versicherungsschutz sei ausreichend, weil das Tea-Money auch ausreichend war, ist das für den Konsul noch lange keine Garantie dafür, nicht mit dem Fall belästigt zu werden.
-   Da bisher schon verschiedene Aktionen -wie z.B. Visa-Run -  die thailändische Aufenthaltsgenehmigung bzw. das Visum für 1 Jahr entbehrlich machten, wie soll denn auch mit neuen Vorschriften so etwas vermieden werden?  Wieder ein Schlupfloch ???. Der Nachweis von ausreichendem Jahreseinkommen oder einer ausreichenden Geldanlage  von 400k bzw. 800k jährlich unterbleibt somit. Die könnten ja zumindest teilweise für den finanziellen Notfall herhalten.  
-   Gerade die Armutsfälle sind diejenigen, in denen die bürokratischen Klippen umschifft worden sind. Änderung kaum zu erwarten, deshalb status quo.



In einem Punkt habe ich meine Meinung geändert.. Die DACH-Bürokraten sollten mal darüber nachdenken und es anhand der eignen Daten prüfen, ob eine Kostenübernahme/-Beteiligung am Ende nicht billiger käme. Mir stinkt es zwar gewaltig, wenn die Allgemeinheit in DACH von den wenig Sorglosen in Anspruch genommen wird. Da aber hier die Behandlungskosten entschieden niedriger sind als in DACH, wäre die Kostenübernahme durch DACH deutlich günstiger, als wenn jemand extra zur (kostenlosen) Behandlung nach DACH reisen würde. Es müssen ja nicht ausgerechnet die Kosten vom Bumrungrad-Hospital sein  In D. würde man zu Lasten der Sozialkassen auch nicht vom Nobelpreisträger oder Uni-Professor ohne finanzielle Sondervereinbarung operiert.

Das wäre ein Überdenken wert, wenn damit Missbrauch nahezu ausgeschlossen werden könnte.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Konsul ernsthaft glaubt, damit seine Belastungsfälle los zu werden. Wenn er sich da mal nicht in den Finger geschnitten hat und am Ende genau so dasteht wie derzeit auch. Und das mit dem typischen Ergebnis, dass wegen einiger Missbrauchfälle (Visum) die große Mehrheit der soliden Expats zwangsweise neuen Unsinn erdulden muss. Die Missbrauchsfälle wird er keineswegs durch eine Zwangsversicherung beseitigen. Das haben die gewieften oder sorglosen Falangs sowie die Thai Bürokratie bisher bestens verhindert. Mit einer deutschen  Regelungswut bis ins letzte Detail mag das zwar annähernd erreichbar sein, aber dem wäre die Thai Bürokratie wahrscheinlich nicht gewachsen, sondern würde nur neues Unheil produzieren.

Wenn der Konsul die thailändische Regierung für seine Absichten einspannen will, dann sollte er den Mut haben, die Thai Behörden um genaue Anwendung der eignen Visa-Vorschriften zu bitten. {--   Damit wäre sein Problem nämlich gelöst, nicht jedoch durch eine neue Plage.


MfG
ou1
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Patthama am 23. August 2010, 12:42:47
Hallo OU1
Meine volle Zustimmung zu deinem Artikel.Ich bin auch der Meinung,dass das Problem nur durch die Thail.Politik ,und nicht durch die Regulationswut eines Konsuls geloest werden kann.Die Thais muessten halt mal die Visa Angelegenheiten neu regeln,und endlich mal die Visaruns unterbinden,und natuerlich auch ihren Beamtem beim Tee-Money etwas besser auf die Finger schauen.Denn die Leute die hier regulaer Leben haben ja ihre Auffenthaltsberechtigung durch Vermoegen oder anderen Einkuenften nachgewiesen.Es laesst sich dann noch darueber streiten,ob die 400K bzw.800K fuer eine ordentliche Krankenversorgung ausreichend sind.oder evtl jaehrl. etwa um die Inflationsrate angepasst werden sollten.Eine Ueberlegung wert waere dann evtl. die Kosten der Thail. KKV mit anzurechnen,aber damit faengt der Heilige Buerokratius auch schon wieder an.
ich bin auch einer der gerade wegen der Regelungswut und dem ewigen rufen nach dem Staat in allen Faellen,und besonders auch wegen den vielen( Sozialschmarotzern) von D hierher nach TH umgezogen.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 23. August 2010, 13:38:22
Was hackt ihr immer auf dem deutschen Konsul rum ?

1. Kommt die Initiative ja nicht von ihm, sondern von dutzenden Vertretern diverser Länder und von den Thai Behörden. Ich hab schon mal gesagt, er ist der Uebermittler der Botschaft. Persönlich hatte ich den Eindruck, dass er die Initiative untertützt. Aber noch ist gar nichts entschieden.



2. wird die Haltung von der deutschen Vetretung in Thailand, dem Botschafter Dr.  Hanns Schumacher, getragen.

Er ist übrigens heute gerade in Phuket und trifft sich mit anderen Vertretern aus 22 Länder (Finnland, Estland, Dänemark, Tschechien, Oesterreich, Australien, Irland, Italien, Süd Korea, Japan, England, Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Russland, Niederlande, Malaysia, Indonesien, China, Japan und ev. USA) um unterschiedliche Anliegen betreffend Expat Interessen in Phuket zu besprechen. Nicht gegen Landsleute, sondern für seine Landsleute:

http://phuketwan.com/tourism/phuket-summit-probe-island-crime-transport-12878/

http://phuketwan.com/tourism/phuket-mini-summit-offers-hope-big-changes-12850/

Der Gouverneur von Phuket und Kasit aus BKK werden auch anwesend sein.


Ob die Versicherungsgeschichte heute  auch auf der Traktandenliste steht, weiss ich nicht.



Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: ou1 am 23. August 2010, 20:32:08
@Ozone

Wir regen uns nicht so sehr über den Konsul auf, sondern über jeden, der solch einen bürokratischen Nonsens in die Welt setzen möchte. So wie du keines meiner Argumente widerlegt hast, so werden auch die Verantwortlichen größte Mühe haben, etwas Vernünftiges zu entwerfen.

Ich fand es gut, dass Du dieses Thema aus dem von dir geschilderten Anlass wieder angeschnitten hast. Ich wäre dir dankbar, wenn du weitere Informationen zu diesem Thema hier übermittelst, so du denn davon erfährst.

Sollte auch der deutsche Botschafter zu den Unterstützern gehören - aus deinen beiden Hinweisen auf die "phuket wan" kann man das aber nicht entnehmen - würde ich mich gerne persönlich an ihn wenden. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft kein lamentieren mehr. Man sollte schon vorher auf die Gefahren hinweisen.

MfG
ou1
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 23. August 2010, 21:38:41
Ich denke, hier wird ein bisschen wirr gepostet. Der Konsul kann nichts bestimmen, sowenig wie die Landesvertretungen. Sie können allerhöchstens Empfehlungen aussprechen. Sollte man sich diesbezüglich zu einem Obligatorium durchringen, müssten Vertreter beider Staaten ein Sozialversicherungsabkommen ratifizieren, wobei im Vorfeld beiderseits Bedingungen geschaffen werden müssen, um sowas realisieren zu können. Und da liegen Welten zwischen den Ländern, deren Annäherung in diesem Bereich wir wohl kaum mehr erleben werden. Für die gutbetuchten gibt es lediglich die Möglichkeit, in ihrem Heimatland angemeldet und versichert zu bleiben, jährlich einmal nach Kummerland zu fahren, um wiederzukehren. Die andern sind gesund und können sich eine Expat-KV leisten, die Leistung erbringt, den andern bleibt lediglich die Hoffnung, keine markanten Verschlechterungen hinnehmen zu müssen.
Wie sagte doch die 86-jährige auf dem Friedhof zur 96-jährigen: Lohnt sich auch nicht mehr gross nach hause zu gehn gelle!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 23. August 2010, 22:42:49
ou1 schreibt:


"..........- würde ich mich gerne persönlich an ihn wenden. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft kein lamentieren mehr."

Recht hast du...!

Ich finde es sowieso schwach was die Herren Botschafter (D + A)  und die Frau Botschafter (CH) uns
deutschsprachigen als "Service" bieten...

1. Koennen diese perfekt Englisch
2. Haben sie als Botschafter einen gewissen "Status", auch in Thailand
3. Sollten sie ihre (unsere) Laender vertreten und damit auch uns
4. Haben sie, wenn sie nur wollen, leichteren Zugang zu Amtsstellen hier
5. Auch arbeiten bei denen nicht wenige Thais, die ihre eigene Sprache verstehen...und Englisch koennen

Warum muessen wir uns immer schlecht und recht damit rumschlagen, 
was die Immigration und andere Behoerden, wieder fuer Regeln und Aenderungen
in die Welt setzen......in schlechtem Englisch oder Thai....

Warum koennen die D.A.CH.-Botschaften nicht diese fuer uns wichtigen Infos
1:1 und auf Deutsch fach gerecht aufbereiten...?  ???

Wollen sie nicht....?   Oder koennen sie nicht...?

Der TIP-Print und der TIP-Online koennte doch eine PETITION in dieser Richtung
aufsetzen...

Und wir alle unterschreiben da....! [-] C-- }}



Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 24. August 2010, 02:22:56
Es ist nicht die Aufgabe eines Botschafters irgendwo auf der Welt, für Expats irgendwelche Serviceleistungen zu bieten, allenfalls in rudimentärem Umfang (Visa,Standes,Passangelegenheiten etc.) durch die angeschlossenen Konsularabteilungen. Warum sollte auch der Steuerzahler für sowas aufkommen? Das ist mal wieder die typisch deutsche PopoPuder-Vollkaskomentalität. Wenn sich der Botschafter/Konsul ausnahmsweise in die Legislative des Dienstlandes reinhängt, hat er das passiv, neutral und die allgemeinen Interessen seiner Landsleute wahrend zu tun, und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen irgendwelcher Interessengruppen seines Dienstlandes zu machen. Wenn ein Konsul meint , derartige Fälle würden zu zusätzlicher Arbeit führen, hat er seinen Job verfehlt, das ist schliesslich seine Aufgabe. Mit dem gleichen Argument könnte man auch für eine Gesetzesinitiative plädieren, die den Aufenthalt von Rentnern ab 70 in Thailand verbietet, weil deren Mortaltität nunmal statistisch signifikant höher ist, und daher überproportional Arbeit verursachen.

Zusammenfassend möchte ich nochmal sagen, es gibt keinen Grund, ohne wirklich grosse Not, das Grundrecht der Freiheit der Lebensgestaltung durch derartige Massnahmen zu beschränken. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die des anderen anfängt, hier sehe ich aber nicht die Freiheit anderer tangiert. Überhaupt ist freiheitliches, eigenverantwortliches Denken in Deutschland nie kultiviert worden, die brauchten immer einen Obermacker der ihnen erzählt hat wo's langeht und wenn der auch aus Österreich kam, insofern ist ein solcher Thread mit einer derart tendenziösen, instinktlosen Überschrift nur in einem deutschen Forum möglich, zumindest was den ideologischen, nichttechnischen Teil der Statements angeht. In einem anglophonen Forum wäre das undenkbar. Man stelle sich eimal vor, dass Obama seit zwei Jahren vergeblich versucht etwas ähnliches in seinem vielfach zivilisierterem Land durchzusetzen, und da versucht ein Bananenkönigreich wie Thailand mit Hilfe deutscher Kollaborateure den ordnungspolitischen Vorreiter zu spielen, das ist lächerlich

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 24. August 2010, 08:19:14
@Ozone
Ich fand es gut, dass Du dieses Thema aus dem von dir geschilderten Anlass wieder angeschnitten hast. Ich wäre dir dankbar, wenn du weitere Informationen zu diesem Thema hier übermittelst, so du denn davon erfährst.

Werde ich sicher tun.

Zitat
Sollte auch der deutsche Botschafter zu den Unterstützern gehören - aus deinen beiden Hinweisen auf die "phuket wan" kann man das aber nicht entnehmen

Aus dem ersten >>Artikel der Phuketwan<< (http://phuketwan.com/tourism/live-update-phuket-honorary-consuls-meet-12543/) vom 24. Mai 2010:

Anyone who comes to Thailand on non-Immigrant or retirement visa should have proper insurance, Mr Naumann said. Some have not enough money to cover their health. Thai officials needed to make sure that people on long-term visas had health insurance. Otherwise they end up in Thai public hospitals.
Immigration said they would take on board the suggestion and take it up with Bangkok.
The next meeting is planned for August.


Dieses Meeting war gestern. Dabei war auch der deutsche  Botschafter aus Bangkok. Wie bereits erwähnt, entzieht es sich zum jetzigen Zeitpunkt meiner Kenntnis, ob dieser Punkt auf der Traktandenliste stand. Angekündigt war es jedenfalls gemäss dem Zitat  aus dem Zeitungsartikel.


Zitat
würde ich mich gerne persönlich an ihn (Anmerk. den Botschafter) wenden. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft kein lamentieren mehr. Man sollte schon vorher auf die Gefahren hinweisen.

Das halte ich so oder so für den richtigen Weg. Bevor hier unnötig Panik geschürt wird, wäre es sicher interessant, eine Stellungsnahme direkt ab Quelle zu erfahren.

Ich denke, hier wird ein bisschen wirr gepostet. Der Konsul kann nichts bestimmen, sowenig wie die Landesvertretungen. Sie können allerhöchstens Empfehlungen aussprechen.

So ist das.

Zitat
Sollte man sich diesbezüglich zu einem Obligatorium durchringen, müssten Vertreter beider Staaten ein Sozialversicherungsabkommen ratifizieren, wobei im Vorfeld beiderseits Bedingungen geschaffen werden müssen, um sowas realisieren zu können.

Nein und ja.

Es ist der thail. Behörde alleine vorbehalten, welche Bestimmungen sie zur Erteilung von Visas erlässt.

Allerdings ist es richtig, ähnlich wie bei einem Doppelbesteuerungsabkommen, müsste also im Falle von einer Versicherungspflicht ganz bestimmt einiges an Voraussetzungen geschaffen werden, damit es dann auch klappt mit den einzelnen Heimatstaaten. Es fliesst also noch einiges Wasser den Mekong runter, bis solche Verträge stehen würden.



Dazu folgende kleine Geschichte:
Mir ist vor 4 Jahren mal ein junger,  angesäuselter Ungare ohne einen gültigen Führerausweis mit seinem Miet-Roller seitlich ins Auto gefräst. Er hatte eine ungarische Versicherungskarte (inkl. Haftpflicht) dabei. Nachdem ich diese kontaktiert hatte, kam heraus, das Thailand nicht in seiner Grund-Police vorgesehen war. Er musste seine Verletzungen aus dem eigenen Sack berappen und meiner Versicherung blieb aus Regressforderungen keine andere Wahl, ihn einen Tag auf der Polizeiwache schmoren zu lassen, bis ihm Verwandte Geld schickten, um auch meinen nicht unerheblichen Schaden am Auto zu beheben. Der Pauschaltourist und seine Freunde hatten je nur ca 200 Euro in der Tasche für den restlichen Verbleib von einer Woche. Ihre EC Karten waren bereits ausgeschöpft. Zu seinem Glück war die Spitalrechnung "nur" 30'000 Baht. Ohne Moos, hätten die ihn in einem privaten KH sowieso abgelehnt und meine thail.  KaskoVersicherung wäre auf 40 Mille Schaden am Auto sitzen geblieben und ich wäre mit Prämienaufschlag anstatt Rabatt für die nächsten Jahre bestraft gewesen. Ein Ersatzwagen hat mich für die 10 Tage Reparatur 10 Mille gekostet, die ich aus eigenem Sack berappen durfte, weil bei diesem Farang einfach nichts zu holen war und ich ihn deswegen nicht auch noch auf der Insel festnageln wollte. Er und seine 3 Reisebegleiter waren auch so schon gestraft genug.

Die Geschichte ist zwar nicht ganz vergleichbar, weil hier von Langzeitexpats mit Non Immigrant Status die Rede ist. Trotzdem zeigt sie auf, dass  selbst ein Tourist es verpasst hat, sich für wenige Euros adäquat zu versichern und die Geschichte bei grösserer Verletzung hätte schlimm ausgehen können.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: samurai am 24. August 2010, 08:57:42
Einer der Gründe weshalb ich D verlassen habe sind die unendlichen Bevormundungen. Kein Gesetz das nicht durch hunderte Verordnungen reglementiert wird. Bisher wurde ich hier in Thailand in Ruhe gelassen. Was bitte geht es den deutschen Staat an wie ich hier versichert bin? Ich lebe in Thailand unter Thais nach Thai Regeln. Das ist Gut so. Ich bin nicht hier um nach deutschen Regeln zu leben. {/ {/ {/ {/

Was kommt als nächstes?
- Pflichtvollkasko fürs Auto? {[ {[ {[

- Durchsetzung der Helmpflicht für deutsche Rentner auf Samui / in den Reisfeldern des Isaans durch eine  Hundertschaft der deutschen Polizei mit deutscher Gründlichkeit {+ {+ {+


- Liebeskasperverbot mit angeschlossenem Blaudachbauverbot für deutsche "Qualitätsrentner" zum Schutz der in D verbliebenen Anverwandten und anderen potentiellen Erben. :] :] :]

rolf samui
expat aus überzeugung und leidenschaft }}
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 24. August 2010, 09:31:25
Samurai

Persönlich halte ich auch nichts von Zwang.
Ein jeder ist für seine Rechnungen letztenendlich selber verantwortlich. Wie er die begleicht, sollte tatsächlich Privatsache bleiben, solange er für Schaden gerade steht. Ob ein selbst verschuldeter Unfall oder durch Pech mit der Gesundheit spielt dabei absolut keine Rolle. Für den Einen ist der "Selbstzahler-Weg" optimal, für den Anderen die Versicherungsvariante.  

Wenn jemand wie im oben geschilderten Fall einen eventual-vorsätzlichen Unfall (fehlender Führerschein und Oel am Hut...) verursacht und dann nicht in der Lage ist, die Gesamtkosten für Spital und Materialschaden von etwa 80'000 Baht zu bezahlen, weil er sein Ballermann Budget bereits verflüssigte, geht mir das ab dem Punkt auf den Senkel, wo ich in meine Schatulle greifen muss. Egal ob Tourist oder Expat. Wer einen solchen überschaubaren Betrag nicht innerhalb von 24 Stunden aus eigenen Mitteln beschaffen kann, hat meiner Ansicht nach den falschen Ferien/Auswanderungsort gewählt.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: samurai am 24. August 2010, 09:51:06
"geht mir das ab dem Punkt auf den Senkel, wo ich in meine Schatulle greifen muss. Egal ob Tourist oder Expat."
täte es mir auch ;)

Nun mal eine kleine Geschichte von mir:
Andreas, Vollalk, dem ich mittlerweile die Freundschaft Bekanntschaft gekündigt habe, trinkt gerne, immer zu viel, und wird dann Ausfallend / Verbalaggressiv. Ist Nervend, kann sogar Partytötend sein. Schlimmer aber ist das er volltrunken Moped fährt, wie Sau und damit zur tödlichen Waffe wird. § Unfälle hab ich mitbekommen. 2 Mal hat Er sich verletzt, ist im KKH aufgewacht, ohne jede Erinnerung. Einmal hat Er Thais mit Ihren Mopeds umgefahren. Zum Glück wurde Niemand wirklich verletzt. Nur Andreas. Die Thais haben Ihn nach kurzer Flucht Krankenhausreif geschlagen.... ;D

Aber die Konsequenz kann ja nicht wegen solcher Idioten, die es hier zu Hauf gibt, ein Alkverbot für Touris / Expats sein, oder gar Visa nur für Bürger mit "Cleanschein". >:
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 24. August 2010, 10:03:12
Genau das habe ich als Reaktion auf meinen Vorschlag  erwartet:


"Es ist nicht die Aufgabe eines Botschafters irgendwo auf der Welt,
für Expats irgendwelche Serviceleistungen zu bieten,....."



Klar ist es nicht deren Aufgabe, aber sie koennten es ja trotzdem tun, oder....?

Macht ja keinen grossen Aufwand und zudem koennen die DACH-Botschaften ev anstehende
Kosten durch 3 teilen......!!!

Aber wenn ihr Expat schon nicht wollt.......echt genuegsam und anspruchslos, oder was...? [-]

Ich denke auch, die Meisten hier sind zu faul, Unterschriften zu sammeln....um sich bei
Herr Botschafter bemerkbar zu machen....

Schade, das waere der Stert gewesen, in Richtung direkte Demokratie, die Basis
unserer Herkunftslaender C-- }}

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wolli am 24. August 2010, 11:09:02
Hallo Uwe49,

hast du richtig geschrieben, bin ganz deiner Meinung.

Habe noch etwas , betrifft Unfallversicherung, ( keine Altersbegrenzung )

bin selbst 65 Jahre alt, ich habe es gemacht, kostet im ersten Jahr 1.200,- Bth.,

danach 1.400,-Bth. im Jahr, es gibt zwei Tarife, ich habe die fuer 25.000,- Bth.

bei Unfall, bei Tod 500.000,- Bth., aber da habe ich nichts mehr davon, auser meiner

Frau, man bekommt eine neue Master-Card, der Name ist Debit + Plus, dient

gleichzeitig zur Vorlage im Krankenhaus, aber am besten, selbst bei einer Filiale

vorbeigehen.

Gruss Wolfgang

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wolli am 24. August 2010, 11:11:44
das wichtigste habe ich vergessen,

die Versicherung bekommt man bei der Siam-Commercial-Bank
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwelong am 24. August 2010, 11:51:14
Meiner Frau haben sie bei der Bangkok Bank auch so eine Versicherung verkauft. Denke, gar nicht mal so schlecht!

1. Loss of life. Dismemberment loss of sight or permanent disability   200.000 thb
2. Medical expenses each accident                             20.000 thb

Kosten für 1 Jahr: 650 thb

Versicherung: Bangkok Insurance Public Company Ltd.

Ich denke für 650 thb ist das ganz o.k.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 24. August 2010, 11:57:21
Sicher machen vorerwähnte Versicherungen Sinn, das sind Unfallversicherungen. Bloss, wenn einer mau unterwegs ist und jemandem schadet, kommt umgehend ein njet!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwelong am 24. August 2010, 12:01:39
kulowanz,
da sollte man vielleicht mal googeln nach: "Mau-Versicherungen"!

 ;]
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 24. August 2010, 12:31:15
Alles gut und recht.

Wir reden hier aber von Kranken- und Unfallversicherungen fuer FARANG
die hier leben.

Und da ist diese ASIAExpat zur der ich jetzt von LMG
gewechselt bin, das richtige, denke ich mal.

Nur schon der Vergleich bei der Deckung:

LMG                    =  1'250'000 Baht pro Fall....angenommen 2x Erkrankung im Jahr = 2,5 Mio Baht
                               Was im Einzelnen Erkrankungsfalle ueber den 1'250'000 Baht liegt, muss selber bezahlt werden !!!
                               Und eben:   - jaehrliche Erneuerung NICHT garantiert
                                                   - die verlangen nach Schadenfall.....Selbstbeteiligung !

ASIAExpat    =   32 Mio Baht pro Jahr
                                      - garantierte lebenslange Erneuerung und keine Selbstbeteiligung !

Praemien-Vergleich:  bis 65-jaehrig (mein Fall)

LMG                     =  33'394 Baht  (auch ausser der Deckung, in allen Bereichen schlechter)

ASIAExpat       = 41'504 Baht

Alle genauen Infos kann jeder (wie ich das auch gemacht habe) abrufen bei:

thai.expert.service@gmail.com     Auskuenfte sind da gratis !
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wolli am 24. August 2010, 16:05:31
Was ich jetzt nicht verstehe Uwe, dein letzter Beitrag ist verschwunden,

wollte gerade darauf Antworten, der Beitrag war sehr gut, wurde er deshalb

gestrichen ??
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Ozone am 24. August 2010, 16:41:28
Wie meinen Wolli  ???

Hier ist gar nichts gelöscht worden. {;  Soweit ich das überblicken kann, nicht ein einziger Beitrag im ganzen Forum seit über 24 Std. Wohl noch nicht ganz wach... {-- {{  }{
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wolli am 24. August 2010, 17:05:48
Entschuldige Ozone, hast recht, bin noch nicht wach,

war ein anderer Beitrag vom Uwe.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namtok am 01. September 2010, 04:16:58
Vielleicht da mal reinschauen:


Clinic tries to aid German


The Songklanagarind Hospital in Songkhla has begun raising funds to help send an ailing German man it has been treating for almost a year back home.


http://www.bangkokpost.com/news/local/193962/clinic-tries-to-aid-german
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 01. September 2010, 08:18:20
Ich fasse den Artikel aus der Bangkok Post mal kurz zusammen:

Ein 38jähriger deutscher Tourist wurde am 26.10.09 bewusstlos und mit schweren Kopfverletzungen am Flughafen von Hadyai gefunden. Das Songklanagarind Krankenhaus konnte sein Leben retten. Er wurde mehrfach operiert,  ist aber bis heute noch nicht wieder bei vollem Bewusstsein, kann weder sprechen noch kommunizieren.

Dem Krankenhaus sind bisher Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Baht entstanden. Der Rücktransport des Patienten nach Deutschland würde weitere 400.000 Baht kosten.

Die deutsche Botschaft versuchte bereits Verwandte des Patienten in Deutschland ausfindig zu machen, fand aber nur seine Großmutter die in einem Pflegeheim lebt.

Wer dem Patienten bei der Finanzierung seines Rücktransportes helfen möchte kann seine Spende auf das Konto Nummer 565-4-39248-5 bei der Siam Commercial Bank einzahlen. Kontoinhaber ist der 'Fund for Assisting the Patient Named Kock Matthias Stefen'


Mein Kommentar dazu:

1. Die in diesem Thread diskutierte Zwangskrankenversicherung würde dem Patienten gar nicht helfen, denn sie schließt in der gepanten Form keine Touristen ein.

2. Solche Fälle sind im Konsulargesetz eindeutig geregelt. Für mich ist es völlig unverständlich warum die deutsche Botschaft  nicht für den Rücktransport des Patienten nach Deutschland sorgt.

http://bundesrecht.juris.de/konsg/__5.html (http://bundesrecht.juris.de/konsg/__5.html)
 
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 01. September 2010, 09:48:39
Ja.....und warum er als Tourist, er lebt und Arbeitet (?) ja noch in Deutschland,
Keine Versicherung hat...? ??? :-X
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 01. September 2010, 11:24:31
Das ist die sich aufdrängende Frage und: Als ich das erste Mal (auch mit Touristenvisum, um meine zukünftige 1:1 kennenzulernen) nach Thailand kam, habe ich eine Reisezusatzversicherung abgeschlossen für den Fall der Fälle. Sowas sollte in unsern Heimatländern auch ein muss sein, denn das kostet fast gar nix. Ich hab damals ca 10% mehr Prämie bezahlt dafür monatlich für den Reisezeitraum.


EDIT: Überflüssiges Vollzitat entfernt.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: hellmut am 02. September 2010, 07:12:22
Zitat von: khon_jaidee
Dieses Thema wird ab hier schon diskutiert:

@ khon_jaidee, kennst du "Fingerspitzengefühl"?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Kern am 02. September 2010, 07:49:31
 :o

Ich finde khon_jaidees Aktion vollkommen in Ordnung.

Namtok hat dieses Thema schon gestern hier angefangen.
Wo soll der Sinn darin liegen, diesen Fall in 2 Threads zu diskutieren?

Max wird das wohl auch so sehen und nicht gleich eingeschnappt sein.


Gruss   Achim
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namtok am 02. September 2010, 15:21:22
Vielleicht sind jetzt einige beruhigter, da  dieses Beispiel gezeigt wird dass ohne finanzielle Mittel nicht gleich automatisch schnelle Einäscherung bedeutet.

Die Frage die sich dabei stellt  ??? ist eher die, wie  er sich am Flughafen so schwere Kopfverletzungen zugezogen haben soll.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namtok am 02. September 2010, 15:56:48
BILD weiss mal wieder mehr:

http://www.bild.de/BILD/news/2010/09/02/vergessener-deutscher-thailand/zehn-monate-krankenhaus-keiner-holt-ihn-ab.html
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Kern am 02. September 2010, 23:43:06
Was haben wir in Deutschland für komische Gesetze?


Warum hilft in diesem Fall die Deutsche Botschaft nicht massiv?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namtok am 03. September 2010, 00:50:09
In seiner Heimatstadt tut sich was...  ;}

Verunglückter Deutscher in Thailand:

Stadt bietet Hilfe an


Spendenkunde „Hilfe für Matthias Koch“ eingerichtet

Betroffen hat sich Oberbürgermeister Andreas Starke vom Schicksal des in Thailand verunglückten deutschen Staatsbürgers gezeigt...



http://www.stadt.bamberg.de/index.phtml?object=tx|1829.52&ModID=255&FID=1829.2522.1&&mNavID=1829.376&sNavID=1829.2
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: hellmut am 03. September 2010, 01:10:38
Der Link funzt nicht, da er ein " | " enthält. So geht's aber: Hilfe für Matthias Koch (http://www.stadt.bamberg.de/index.phtml?object=tx|1829.1&ModID=255&FID=1829.2522.1)
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 03. September 2010, 01:32:09
Was haben wir in Deutschland für komische Gesetze?


Warum hilft in diesem Fall die Deutsche Botschaft nicht massiv?
Das ist mal wieder die typische deutsche Vollkaskomentalität, in gesteigerter Form bei deutschen Thailand-Rentnern vorhanden.
Individuelle Dummheit/Verantwortungslosigkeit soll mal wieder sozialisiert werden. Eine Reisekrankenversicherung kostet 5-10€, ist bei den meisten Reiseverträgen schon voreingestellt, man müsste sie also explizit abwählen, aber so kann man sich ja einen ST mehr leisten. Wenn jemand privat spenden will, ist das seine Sache
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: hellmut am 03. September 2010, 02:35:26
@ theworld...

Inhaltlich magst du Recht haben, wer auf eine Krankenversicherung verzichtet, ist voll selbst verantwortlich. Die Allgemeinheit darf damit nicht belastet werden. Doch deine Formulierung finde ich mal wieder zum  {/

Eine eindeutig definierte Aufgabe der deutschen Vertretung wäre jedoch gewesen, einem deutschen Staatsbürger, der sich nicht selbst helfen kann, Hilfe zu leisten. Dies war wohl eindeutig nicht der Fall. Auch der komische Deutsche Hilfsverein, der das diesjährige "Fest der Deutschen" veranstaltet, scheint sich nicht eingeschaltet zu haben.

Haben die sich nicht auf die Fahne geschrieben exakt in solchen Fällen zu helfen?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Kern am 03. September 2010, 06:52:31
Individuelle Dummheit/Verantwortungslosigkeit soll mal wieder sozialisiert werden. Eine Reisekrankenversicherung kostet 5-10€, ist bei den meisten Reiseverträgen schon voreingestellt, man müsste sie also explizit abwählen, aber so kann man sich ja einen ST mehr leisten. Wenn jemand privat spenden will, ist das seine Sache

Wenn ich nicht genau wüsste, dass Du auch fundierte, intelligente Beiträge schreiben kannst, würde ich nun äussern:

Deine Freundlichkeit wird nur von Deinen analytischen Fähigkeiten übertroffen.  :-)

1. Z.B.: Was nützt Dir in Thailand als Farang eine Reisekrankenversicherung, wenn Du komatös, schwerverletzt und (wie in diesem Fall anscheinend) ohne kompetente oder zahlungsfähige Begleitperson in ein Krankenhaus eingeliefert wirst?

2. Aus welchem Finger beziehst Du dein anscheinendes Wissen, dass dieser Mensch keine solche Versicherung besitzt?

Gespannt erwarte ich ernstzunehmende Antworten.

Ferner, durch Arroganz und Fehlanalyse verursacht:
Zitat
  Das ist mal wieder die typische deutsche Vollkaskomentalität, in gesteigerter Form bei deutschen Thailand-Rentnern vorhanden.  

Und aus welchem Finger hast Du Dir diese Erkenntnis gesogen, dass Du meinst, das auf mich münzen zu können?


P.s.: Hallo Moderatoren

Beim Löschen und Verschieben bitte beachten, dass ein Forum auch von Reibereien,
von unterhaltsamen Themenverfehlungen, von Querköpfen usw. lebt.

Niveaulose und/oder grobe Beleidigungen sind damit ausdrücklich nicht gemeint.


-----------------

Edit: Zitate sinngemäss richtig gesetzt






Titel: [b] "Ätsch, selber Schuld, Dummkopf. Verrecke und lerne daraus."[/b]
Beitrag von: samurai am 03. September 2010, 08:05:37
Was haben wir in Deutschland für komische Gesetze?


Warum hilft in diesem Fall die Deutsche Botschaft nicht massiv?
Das ist mal wieder die typische deutsche Vollkaskomentalität, in gesteigerter Form bei deutschen Thailand-Rentnern vorhanden.
Individuelle Dummheit/Verantwortungslosigkeit soll mal wieder sozialisiert werden. Eine Reisekrankenversicherung kostet 5-10€, ist bei den meisten Reiseverträgen schon voreingestellt, man müsste sie also explizit abwählen, aber so kann man sich ja einen ST mehr leisten. Wenn jemand privat spenden will, ist das seine Sache

Der Frage Kern`s kann ich mich nur anschliessen.
Kommentare wie die vom Weltbürger sind so überflüssig wie Er selbst. D schimpft sich Sozialstaat. Das bedeutet nicht nur Sozialschmarotzer durchzufüttern, sondern Sozial mit den Bürgern umzugehen und soziale Absicherung. Dazu gehört m.M.n. auch in Not geratenen Touristen zu helfen. Nach dem Prinzip helfen, Kostenübernahme später klären, nicht umgekehrt. Wofür bezahlen wir denn Steuern? Wenn mann dann nicht versichert ist muß mann, notfalls in Raten, zurückzahlen. Hier in diesem Fall wird das nicht möglich sein. Was nun Weltenbürger? Hingehen und sagen: "Ätsch, selber Schuld, Dummkopf. Verrecke und lerne daraus."
Gott bist Du ein Widerling.
rolf samui
Titel: Re: [b] "Ätsch, selber Schuld, Dummkopf. Verrecke und lerne daraus."[/b]
Beitrag von: menetekel am 03. September 2010, 09:18:56
. Was nun Weltenbürger? Hingehen und sagen: "Ätsch, selber Schuld, Dummkopf. Verrecke und lerne daraus."
Gott bist Du ein Widerling.


FULL ACK !
Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 03. September 2010, 11:12:37
Heute im Pattaya-Blatt (Online) gelesen:


"Deutscher Hilfsverein spendiert Spielgeräte für Schulplatz"  ???   }}


Unter dem Foto zum Bericht:

Gemeinschaftsfoto nach der feierlichen Eröffnung. Botschafter Dr. Hanns Schumacher (Mitte mit Kranz) und die Ehrengäste.
Links vom Botschafter im weißen Hemd Sudarshan Kumar und rechts vom Botschafter Thomas Sack.


Und im Text steht:

Der Deutsche Hilfsverein (DHV) hat sich in erster Linie zur Aufgabe gemacht, Deutsche in Not in Thailand zu unterstützen
und Beistand zu leisten. Dies wird über ein Netzwerk engagierter Mitarbeiter und eine Sozialstation in Bangkok geleistet.
Durch die Spenden seiner Sponsoren ist es ihm aber auch möglich, ausgewählte lokale Projekte zu finanzieren.




Jetzt wisst ihr wo dieser Verein "beschaeftigt" ist...... [-]
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wolli am 03. September 2010, 11:50:33
Hallo samurai,

du sprichst was ich denke.! (gott was bist du ein Wiederling),

und das ist noch nett ausgetrueckt.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 03. September 2010, 13:10:05
Hallo samurai,

du sprichst was ich denke.! (gott was bist du ein Wiederling),

und das ist noch nett ausgetrueckt.
Ja ist nett ausgedrückt, denn ein Wiederling ist jemand, der den Finger wieder und wieder in die Wunde legen muss, weil einige es nicht raffen (Wolli copy&paste von Samurai wäre hier effektiver gewesen)
@kern,samurai. Da mittlerweile bereits die Oma ausfindig gemacht wurde, wurde mit Sicherheit auch schon geklärt ob eine Versicherung besteht, gibt da ein zentrales Verzeichnis. Offensichtlich besteht die nicht. Die Erstversorgung war ja schon unabhängig davon durch die Thais geleistet, also ziehen eure Argumente nicht - sechs, setzen! Ansonsten kann ich nur sagen, bleibt im Vollkaskobiotop, da wird euch der Popo gepudert und nachgetragen, ausserhalb ist mehr Eigenverantwortung gefordert
Samurai, der gemeine Rentnerexpat zahlt in der Regel keine Steuern, nichtmal Mehrwertsteuer, der saugt nur!

Apropos DHV, dass humanitäre Hilfsorganisationen (im weitesten Sinne) die meiste Kohle für Ihren Wasserkopf und zur Selbstdarstellung ausgeben, darüber hinaus eher destruktiv sind, ist eine Binsenweisheit.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: pezi am 03. September 2010, 13:26:16
"Ätsch, selber Schuld, Dummkopf. Verrecke und lerne daraus."
Gott bist Du ein Widerling.
einige hirnlose scheinen es immer noch nicht kapiert zu haben. kein geld kein leben in thailand.hier wirt dier der arsch nicht ausgeputzt nur weil du deutscher bist.
wenn kein buerge da ist bist du tot   aus vorbei..der hat noch glueck gehabt das die ueberhaupt was gemacht haben.ich denke schon mer das der nur versuchskaninchen war.
ok das war jetz hart geschrieben. aber kapiert entlich das ist die  realitaet hier in thailand.. gruss pezi
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Blackmicha am 03. September 2010, 13:35:48

Apropos DHV, dass humanitäre Hilfsorganisationen (im weitesten Sinne) die meiste Kohle für Ihren Wasserkopf und zur Selbstdarstellung ausgeben, darüber hinaus eher destruktiv sind, ist eine Binsenweisheit.

du kennst dich ja bestens aus !  {[
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: heitzer am 03. September 2010, 13:37:51
pezi es geht nicht um die hilfe von thais sondern darum das wenn ein deutscher staatsbürger ob verschuldet oder unverschuldet in not gerät zu erwarten ist das ihm von deutscher seite geholfen wird.ob später dann das geld zurückgefordert wird is ne andere sache.selbst in deutschland leben immer noch viele die keine kv haben trotz der pflicht eine zu haben--soll man die dann auch verrecken lassen?
ich habe kv aber wenn ich bewuslos eingeliefert werde wer kümmert sich dann um kostenübernahmeerklärung?man kann hier verdammt schnell in not sein obwohl man vorgesorgt hat ??? 
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Human am 03. September 2010, 14:16:03
Matthias Stefan Koch in Hat Yai

Interessanter Artikel hier:


http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/bamberger-seit-10-monaten-in-thailand-im-koma-63223.html

Nach diesem Bericht hat er anscheinend sich selbst die Verletzungen zugefügt.


Habe erst vor zwei Tagen durch meine Frau über diesen Vorfall erfahren, finde es sehr merkwürdig das der Fall erst nach einem Jahr an die Öffentlichkeit gelangt.

Es ist ein Skandal das die Deutsche Botschaft da nicht einspringt, den rechtlich siehts folgendermasen aus:

Zitat
§ 5 Hilfeleistung an einzelne
(1) Die Konsularbeamten sollen Deutschen, die in ihrem Konsularbezirk hilfsbedürftig sind, die erforderliche Hilfe leisten, wenn die Notlage auf andere Weise nicht behoben werden kann. Dies gilt nicht für Deutsche, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem ausländischen Staat haben, wenn sie gleichzeitig die Staatsangehörigkeit dieses Staates besitzen und auch ihr Vater oder ihre Mutter sie besitzt oder besessen hat sowie für ihre Abkömmlinge; diesen Personen können die Konsularbeamten jedoch Hilfe gewähren, soweit es im Einzelfall der Billigkeit entspricht.
(2) Soweit es im Einzelfall der Billigkeit entspricht, können die Konsularbeamten Hilfe auch nichtdeutschen Familienangehörigen von Deutschen gewähren, wenn sie mit diesen in Haushaltsgemeinschaft leben oder längere Zeit gelebt haben.
(3) Art, Form und Maß der Hilfe richten sich nach den besonderen Verhältnissen im Empfangsstaat unter Berücksichtigung der notwendigen Lebensbedürfnisse eines dort lebenden Deutschen. Die Hilfe kann auch in der Gewährung von Rechtsschutz bestehen.
(4) Wenn es sich empfiehlt, können die Konsularbeamten die Hilfe auch dadurch leisten, daß sie dem Hilfesuchenden die Reise an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder an einen anderen Ort ermöglichen.
(5) Der Empfänger ist zum Ersatz der Auslagen verpflichtet. Die Ersatzpflicht trifft neben ihm auch seine Verwandten und seinen Ehegatten im Rahmen ihrer Unterhaltspflicht. Die Verpflichtung zum Ersatz geht auf die Erben über. Die Haftung der Erben beschränkt sich auf den Nachlaß.
(6) Dauert die Notlage eines Hilfeempfängers, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat oder der im Ausland in Untersuchungshaft ist oder eine Freiheitsstrafe verbüßt, länger als zwei Monate, so ist vom Eintritt der Hilfsbedürftigkeit an Hilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes zu gewähren. Absatz 4 bleibt unberührt.
(7) Die Hilfeleistung kann abgelehnt werden, wenn festgestellt wird, daß der Hilfesuchende frühere Hilfen mißbraucht hat, es sei denn, daß er im Falle der Ablehnung einen ernsten Nachteil an Leib, Leben oder Gesundheit erleiden würde.


Das Verhalten des Krankenhauses, die Einleitung einer Spendenaktion durch unsere Thailändischen Gastgeber finde ich sehr lobenswert - dagegen hat sich unsere Botschaft, die schon länger von diesem Fall wußte, durch ihre Tatenlosigkeit auf eine Weise disqualifiziert die mir sehr zu denken gibt.
Die verantwortlichen  Beamten, die von unseren Steuergelder finanziert und zum Schutze unserer Mitbürger funkieren - sind eine Schande und sollten auf der Stelle unehrenhaft Entlassen werden!!!!

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: samurai am 03. September 2010, 14:42:43
Zitat
Samurai, der "gemeine Rentnerexpat" zahlt in der Regel keine Steuern, nichtmal Mehrwertsteuer, der saugt nur!
Ich gehe einfach mal davon aus das Du den "gemeinen Rentnerexpat" nicht als Schmarotzer siehst. Auch wenn es sich anders anhört.
Um eine gute Rente in Thailand zu beziehen sind einige Arbeitsjahrzehnte nötig. Damit dürfte ein Rentnerexpat seine Steuerschuldigkeit beglichen haben und auch mal saugen sein Leben nach seinem Gusto gestalten dürfen, und das allovertheworld >:

Zitat
Ansonsten kann ich nur sagen, bleibt im Vollkaskobiotop, da wird euch der Popo gepudert und nachgetragen, ausserhalb ist mehr Eigenverantwortung gefordert
???  }{  Schön das Du mein Leben besser kennst als ich selbst. {:} Mir wird der Popo nachgetragen und gepudert, ich lebe ausserhalb und trage mehr als genug Eigenverantwortung. Wenn Du mir jetzt noch verrätst wo ich das "Vollkaskobiotop" finde, ist mein Leben vollkommen. ;D



Zitat
Krankem Deutschen in Songkhla soll geholfen werden
Das Songkhlanagarind Hospital versucht Gelder zu beschaffen, um einen Deutschen nach Hause zu schicken, der in dem Krankenhaus seit einem Jahr behandelt wird.
TIP Nachrichten
Da sag ich fetten Respekt! ;}
Zur Botschaft und dem deutschen Hilfsverein sag ich: Null Respekt ...
(Ich beziehe mich nicht expliziet auf diesen Fall)

rolf samui
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namtok am 03. September 2010, 15:01:55
Die Frage ob verschuldet oder unverschuldet in Not geraten wurde bisher noch nicht angesprochen. Der "Unfall" am Flughafen kam von Anfang an komisch daher, und den Link zufolge soll es tatsächlich eine Selbstverstümmelung sein.

Warum sollte der Hilfsverein Millionen dafür verplempern, es gibt sicher genügend unterstützungswürdigere Fälle, in deren Satzung steht ja ausdrücklich was von "unverschuldet in Not", und das zurecht  }}
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwelong am 03. September 2010, 15:34:19
theworldismyhome,

Zitat: "der gemeine Rentnerexpat zahlt in der Regel keine Steuern, nichtmal Mehrwertsteuer, der saugt nur!"

Mal zu deinem Verständnis:

Ein Rentner hat mindestens 40 Jahre (meistens mehr) in seinem Leben gearbeitet und jeden Monat von seinem Lohn Geld für die Rente zurückgelegt. Jeder halbwegs gebildete Mensch sollte das wissen.

Scheinbar bist du noch so jung, so das deine Eltern noch keine Rentner sind. Wenn doch, scheinst du keine Achtung vor deinen Eltern zu haben!

Möglicherweise hast du aber keine Eltern, das würde allerdings deine  Erziehung und deine Bildung erklären!

Wie dem auch sei, auf irgendwelche Anspielungen betreffs Rentner, werde ich dir nicht mehr antworten, denn ab sofort „tangiert mich das nur noch maximal peripher!“

Ohne Gruß
Uwe
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Kern am 03. September 2010, 18:42:42
Zitat aus Humans Link:
Zitat
   "Er hatte Verletzungen von Messerstichen an Armen und am Hals, die anscheinend von Selbstverstümmelungen stammten", sagte ein Polizist.     

In DACH würde ich den Polizeiangaben Vertrauen schenken.

In Thailand, wo die Polizei u.a. häufig bei gefesselten Leichen Selbstmord konstatiert, definitiv nicht!


Gruss    Achim
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: farang am 03. September 2010, 20:16:19
Bei dem Klima wird eben jeder Rentner wieder zum Schlangenmensch.
Hände auf den Rücken gebunden und Plasticsack überm Kopf. ]-[
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 03. September 2010, 20:46:01
Die Frage ob verschuldet oder unverschuldet in Not geraten wurde bisher noch nicht angesprochen. Der "Unfall" am Flughafen kam von Anfang an komisch daher, und den Link zufolge soll es tatsächlich eine Selbstverstümmelung sein.

Auch wenn es, wie es den Anschein hat, ein gescheiterter Suizidversuch war: Es ändert nichts daran dass da jemand ohne jeden Zweifel auf die Hilfe anderer angewiesen ist.

Warum sollte der Hilfsverein Millionen dafür verplempern, es gibt sicher genügend unterstützungswürdigere Fälle, in deren Satzung steht ja ausdrücklich was von "unverschuldet in Not", und das zurecht

Ein Verein ist in seiner Entscheidung darüber wem er helfen möchte frei. Anders sieht es bei der deutschen Botschaft aus, die erfüllt einen gesetzlichen Auftrag. Warum sie in diesem Fall nicht geholfen hat würde ich sehr gerne erfahren. Das Auswärtige Amt hat immerhin einen Haushalt von rund 3 Milliarden. Da sollte es doch möglich sein 8000 Euro für die Erfüllung eines gesetzlichen Auftrags bereit zu stellen.

Ein Rentner hat mindestens 40 Jahre (meistens mehr) in seinem Leben gearbeitet und jeden Monat von seinem Lohn Geld für die Rente zurückgelegt. Jeder halbwegs gebildete Mensch sollte das wissen.

Es führt vom Thema weg, aber das kann man so nicht einfach stehen lassen.

Denn es stimmt nicht. Wer 40 Jahre gearbeitet hat, der hat mit seinen Beiträgen in dieser Zeit die damaligen Rentner versorgt. Und er erhebt deswegen einen Anspruch darauf dass diejenigen, die heute arbeiten und Geld verdienen, wiederum ihn versorgen. Das nennt man Generationenvertrag.

Zurückgelegt wurde nichts, jedenfalls nicht im Bereich der Gesetzlichen Rentenversicherung. Und wer dabei den besseren und wer den schlechteren Deal macht bzw. gemacht hat, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Grüner am 03. September 2010, 22:00:53
SAMURAI, HUMAN usw. regt Euch wieder ab. Die deutsche Vertretung ist NICHT dazu Da, im Ausland die schützende Hand über Euch zu halten, sondern in erster Linie dazu, deutsche (POLITIK- und WIRTSCHAFTS-) Interessen zu vertreten.

Jeglicher Service im Konsularbereich muß bezahlt werden.

Bezüglich des DHV bin ich der gleichen Meinung wie NAMTOK.

Davon abgesehen hätte es aber nicht geschadet, wenn ein paar Leute von der Botschaft bei der Hilfe bei solchen Notfällen oder zumindest deren Bekanntmachung etwas aktiver wären. Zum Golfspielen mit den hohen Herren ist ja auch oft Zeit.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 03. September 2010, 22:41:26
Die deutsche Vertretung ist NICHT dazu Da, im Ausland die schützende Hand über Euch zu halten, sondern in erster Linie dazu, deutsche (POLITIK- und WIRTSCHAFTS-) Interessen zu vertreten.

Das Auswärtige Amt ist da etwas anderer Meinung. Die beschreiben die Aufgaben der Auslandsvertretungen wie folgt (siehe auch http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Auslandsvertretungen/Uebersicht.html (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Auslandsvertretungen/Uebersicht.html)):

Zitat
Die Vertretungen kann man als "Augen, Ohren und Stimme" Deutschlands im Ausland bezeichnen. Aufgrund von Weisungen des Auswärtigen Amts vertreten sie unseren Staat, wahren seine Interessen und schützen seine Bürgerinnen und Bürger im Gastland. Sie verhandeln mit der dortigen Regierung und fördern die politischen Beziehungen und die wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Wesentliche Aufgaben der Vertretungen sind es,
  • Informationen zu beschaffen,
  • über Angelegenheiten zu berichten, die für die verschiedenen Regierungsstellen des Bundes und der Länder von Bedeutung sind,
  • deutschen Staatsbürgern zu helfen, die in Not geraten sind,
  • Krisenvorsorge zu leisten sowie behördliche und notarielle Funktionen für im Ausland lebende Deutsche zu übernehmen,
  • Visa für Reisen nach Deutschland auszustellen
  • deutschen Unternehmen bei ihren Aktivitäten im Gaststaat zur Seite zu stehen und allgemein den beidseitigen Handel zu heben,
  • den Kulturaustausch zu fördern,
  • die Öffentlichkeit des Gastlandes über unsere Außenpolitik, über Deutschland im allgemeinen, seine Gesellschaft und Kultur, zu informieren,
  • hochrangige Besuche aus Deutschland vorzubereiten und zu begleiten.

In der Praxis haben größere Politik- und Wirtschaftsinteressen sicher Priorität gegenüber der Hilfe für einzelne deutsche Staatsbürger. Aber wenn sich der deutsche Staat im Bereich der persönlichen Hilfsleistung ganz aus der Veranstaltung stehlen möchte (und dieser Eindruck drängt sich auf wenn man solche Fälle verfolgt), dann sollte man auch konsequent sein und das Konsulargesetz, in dem die Aufgaben des Auswärtigen Dienstes definiert sind, entsprechend ändern. So lange das nicht der Fall ist haben Samurai und Human völlig recht wenn sie das Handeln (bzw. Nicht-Handeln) der Behörden an ihren eigenen Ansprüchen und an den geltenden Gesetzen messen.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Grüner am 04. September 2010, 00:16:42
Ich glaube eher, bei dieser Hilfe ist i. d. R. die bei unverschuldeten Dingen wie zum Beispiel Naturkatastrofen und Kriegen gemeint. Bei solchen Sachen klappt es ja auch normalerweise, siehe Erdebeben und Flutwellen.

Unversicherten Einzelnen zu helfen, ist eine andere Sache. Da gibts halt nur Hilfe zur Selbsthilfe. Sie haben sicher dabei geholfen, die Verwandschaft zu finden. Daß es dann nur eine Oma im Pflegheim gab, ist die Ausnahme und war nicht zu erwarten.

Einfach dumm gelaufen, die Geschichte. Vom Anfang an. Dem Mann dürfte in seinem Zustand leider sowieso kaum noch zu helfen sein. Wunder sind selten. In Thailand könnte die Wegbegleitung bis zum Tod vielleicht sogar besser und vor allem preiswerter zu haben sein. Nachdenkenswert.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 04. September 2010, 08:06:01
Ist jemand versichert, vor allem gegen Unfall und Krankheit, trägt dei Person in der Regel die entsprechende Karte auf sich, der Mann in der Brieftasche oder im Portemonnaie, die Frau in der Handtasche. Alles andere wäre fahrlässig, berechtigt aber auch niemanden zu aktiver Sterbehilfe.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: sam am 04. September 2010, 11:01:41
Geld ist da, natürlich nicht für Deutschen. Die Botschaft hat 20 000 € für ein Kinderheim gespendet.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: damkaodaeng am 04. September 2010, 11:46:51
Ich glaube eher, bei dieser Hilfe ist i. d. R. die bei unverschuldeten Dingen wie zum Beispiel Naturkatastrofen und Kriegen gemeint. (...) Da gibts halt nur Hilfe zur Selbsthilfe.

Nein, im Konsulargesetz ist davon keine Rede. Da steht weder etwas davon dass bei selbstverschuldeten Notlagen keine Hilfe geleistet wird, noch davon dass man nur denen helfen darf dich sich auch selbst helfen können.

In Thailand könnte die Wegbegleitung bis zum Tod vielleicht sogar besser und vor allem preiswerter zu haben sein.

Richtig: Ein Sterbebegleitung in Thailand zu buchen wird für den deutschen Staat sicher entscheidend billiger kommen als eine medizinische Versorgung und anschließend (wie in diesem Fall absehbar) dauerhafte Pflegeleistungen in Deutschland. Gut dass du die Diskussion um unnötige Staatsausgaben im Sozialbereich in die richtige Richtung lenkst...
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: samurai am 04. September 2010, 12:10:00

Einfach dumm gelaufen, die Geschichte. Vom Anfang an. Dem Mann dürfte in seinem Zustand leider sowieso kaum noch zu helfen sein. Wunder sind selten. In Thailand könnte die Wegbegleitung bis zum Tod vielleicht sogar besser und vor allem preiswerter zu haben sein. Nachdenkenswert.

Krankenschwester Preeda Yomsin (46) will mitfliegen: „Mit mir spricht er auch. Er kann drei oder vier Worte murmeln, die ich verstehe. Er kann die rechte Hand etwas bewegen. Wenn ich ihn laut beim Namen rufe und seinen Kopf anhebe, öffnet er die Augen. Matthias macht gute Fortschritte.“

http://www.bild.de/BILD/news/2010/09/03/vergessen-deutscher-in-thailand/10-monate-in-klinik-wieder-nach-hause.html



Zitat
SAMURAI, HUMAN usw. regt Euch wieder ab. Die deutsche Vertretung ist NICHT dazu Da, im Ausland die schützende Hand über Euch zu halten, sondern in erster Linie dazu, deutsche (POLITIK- und WIRTSCHAFTS-) Interessen zu vertreten.

@Grüner,
Ich erwarte von einer deutschen Auslandsvertretung das Sie die Interessen Deutschlands und somit auch die Interessen der deutschen Bürger vertritt. Und nicht nur die irgendwelcher Partei-/Firmenbonzen. Ich erwarte nicht das Sie sich um Lapalien irgendwelcher fremdgesteuerter Touris oder die Belange irgendwelcher in Thailand inhaftierten Kleinkrimminellen kümmern.
Wie viele aktuelle, publike, wirklich existenzielle Notfälle gibt es aktuell in Thailand? Sollte da nicht bei einem Millionenbudget etwas Hilfe drin sein. Es würde sich finanziell wahrscheinlich um Peanuts handeln, im Einzelschicksal aber vieleicht sogar Lebensrettend sein.

Ich erwarte schon gar nicht das die "deutsche Vertretung schützend die Hand über mich legt". Denn würde ich mich darauf verlassen wär ich mit Sicherheit verlassen. :o

grüße vonne Insel
rolf samui, der ganz gut Allein klar kommt 8)
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 04. September 2010, 13:02:51
Zitat
...die erforderliche Hilfe leisten, wenn die Notlage auf andere Weise nicht behoben werden kann
Im Augenblick wird die Notlage ja auf andere Weise behoben, insofern besteht zumindest formaljuristisch kein Handlangsbedarf
Zitat
Die Hilfeleistung kann abgelehnt werden, wenn festgestellt wird, daß der Hilfesuchende frühere Hilfen mißbraucht hat, es sei denn, daß er im Falle der Ablehnung einen ernsten Nachteil an Leib, Leben oder Gesundheit erleiden würde
Vielleicht ist er ja gar kein Ersttäter, für den zweiten Teil gilt o.g.
Zitat
Die Vertretungen kann man als "Augen, Ohren und Stimme" Deutschlands im Ausland bezeichnen
Ja, aber eben nicht die Hand, schon gar nicht die Zahlhand.
Zitat
Wie viele aktuelle, publike, wirklich existenzielle Notfälle gibt es aktuell in Thailand? Sollte da nicht bei einem Millionenbudget etwas Hilfe drin sein. Es würde sich finanziell wahrscheinlich um Peanuts handeln, im Einzelschicksal aber vieleicht sogar Lebensrettend sein.
Es gibt im Englischen einen Begriff, der nennt sich "moral hazard", will heissen, durch zuviel popo-puder-vollkasko-verantwortungsübernahme wird verantwortungsloses Handel nur gefördert
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: namtok am 04. September 2010, 14:43:46
Inzwischen scheint ja die Spendenaktion für ihn in D durchaus so einiges reinzubringen. Von daher ist das Nachhaken Richtung Botschaft-Hilfsverein derzeit überflüssig.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Alfred am 04. September 2010, 15:21:35
Nach Googeln u lesen bei Pattayanews u Thaivisa.com ist der den Behoerden als Geisteskrank bekannte 38 od 39 Jaehrige mit wenig schwerwiegenden Wunden am Hals u Nackenbereich am Flughafen einen Tag vor Abflug erschienen.
Der Eintritt in die Abflughalle wurde ihm nicht gestattet, er solle am naechsten Tag, dem Abflugstag wieder kommen.
Nach Polizeiangaben hat sich der Mann dann Zugang zu einem Obergeschoss gesucht u sprang in die Abflughalle was zu den Kopfverletzungen fuehrte.
In Thaivisa.com schreibt man schon von den Auswuechsen der Herrenrasse, nur die Staerksten sollen ueberleben, was die Untaetigkeit der Deutschen Behoerfen erklaere.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Alfred am 04. September 2010, 15:39:52
Die Diskussion dieses Themas Hatyai Unfall in diesem Riesenthread, laesst Zuschauern, Mitlesern dieses Thema nun leider leicht ueberlesen.
Die Postings die Sache betreffend bei -Max-
Thread anzuhaengen waere auch eine Moeglichkeit gewesen, Abtrennungen werden ja hier oft vorgenommen.

Fall:
Kambodscha Sihanoukville, Oesterreicher,
Hermann Zlatuska,
 Pensionist kl. Rente hat wie es scheint Gehirntumor, kennt sich auch nicht mehr aus,
Tumor drueckt auf Denknerven?
Fuer den Oesterreicher, Mittellos, aber Schwester in Oest. die keinen Willen zeigt zu helfen, wird in wenigen Tagen gesammelt unter den Expats in Sihanoukville, Grossteils von D-A-CH u mit Auto nach Bangkok zur Oest. Botschaft gebracht.
Von Deutschen! Vom gesammelten Geld laesst sich sogar der Flug finanzieren.
Die Botschaft organisiert u mitfinanziert den Bangkoker Hospitalaufenthalt-Untersuchung zuvor und den Transport mit begleitendem Arzt am Flug.
Ist sogar ein wenig Geld uebrig.
Eben in den letzten 14 Tagen passiert.
Gute Aktion! Patient nun im Krankenhaus in Wien.
Ein Problem ist noch offen, seine Kambo Frau erwartet naechsten Monat ein Baby von ihm.
Geld? Wird keines da sein o. Mann.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: menetekel am 05. September 2010, 19:58:50
theworldismyhome,

Zitat: "der gemeine Rentnerexpat zahlt in der Regel keine Steuern, nichtmal Mehrwertsteuer, der saugt nur!"

Mal zu deinem Verständnis:

Ein Rentner hat mindestens 40 Jahre (meistens mehr) in seinem Leben gearbeitet und jeden Monat von seinem Lohn Geld für die Rente zurückgelegt. Jeder halbwegs gebildete Mensch sollte das wissen.

Naja Uwe, auch hier gibt es die beruehmte Kehrseite der Medaille.
Stimmt was Du sagst, es gibt Leute die 40 Jahre lang gearbeitet haben.
Das tun die meisten der juengeren Generation auch (schwarze Schafe lass ich in beiden Faellen mal aussen vor).

ABER was die Damen und Herren Rentner/innen die in juengster Zeit bereits in Rente gegangen sind, oder sich gerade in diesem Prozess befinden, den nachfolgenden Generationen hinterlassen ist nun wahrhaftig kein Grund stolz zu sein. Nach mir die Sinnflut scheint vorgelebtes Beispiel zu sein. Das da der eine oder andere schonmal sauer reagiert angesichts der Tatsache das seine Rente wohl nicht ausreichen wird um zu ueberleben, geschweige denn Luxusreisen zu unternehmen wie die aktuelle Rentnergeneration, kann man wohl verstehen.

Insofern hat TWIMH schon irgendwie recht, es wird abkassiert. Und wenn mans genau nimmt zahlen die juengeren aktuell die Liebeskasperzechen wollluestiger Mitsechziger (waere jetzt auch ne schoene BILD-Schlagzeile), in der Gewissheit voraussichtlich selbst nie in diesen "Genuss" zu kommen. Da kann schon Frust aufkommen.


Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwelong am 05. September 2010, 20:32:54
Ich werde jetzt dieses Thema „Verunglimpfung von Rentnern“ abschließen und mich dann auch nicht mehr dazu äußern.
Möglicherweise lebt ihr in einem anderen Umfeld als ich. In meiner Familie, bei meinen Freunden und Bekannten (die logischerweise auch alle in meinem Alter sind), kenne ich keinen, aber noch nicht mal einen, der in euer Schema hineinpaßt!

Aber wie gesagt, vielleicht lebe ich ja in einer anderen Welt!

Menetekel, wenn du erst 19 Jahre alt bist, könnte ich deinen Frust vielleicht sogar verstehen. Bist du aber schon 40, so stehst du mindestens auch schon 20 Jahre in Lohn und Brot und hast dementsprechend auch deinen Teil dazu beigetragen. Bist du jedoch älter, vergrößert sich dein Anteil logischerweise.

+ Schluß!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: menetekel am 05. September 2010, 20:44:17
Aber wie gesagt, vielleicht lebe ich ja in einer anderen Welt!

+ Schluß!


Tja, vielleicht.
Gegenueberstellung von Ansichten ist in "unserer" Welt jedenfalls keine Verunglimpfung.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 05. September 2010, 21:33:02
Auch wenn es jetzt ein bischen offtopic ist, polemisiere und pauschaliere ich jetzt bewusst ein bischen. Die heutigen Rentner, insbesondere die älteren, haben sich doch, von der Globalisierung noch weitgehend unbeleckt, von starken Gewerkschaften und Betriebsräten sowie einer teilweise abstrusen Gesetzgebung und Rechtsprechung protegiert, bei VW, Siemens oder Thyssen den Hintern bis zum Vorruhestand mit Mitte 50 wundgesessen. Heute kämpfen Unternehmen mit der globalen Konkurrenz und lassen die Arbeit dort machen, wo es am billigsten ist, es herrscht immer mehr eine Hire-und-Fire-Mentalität (Was ich durchaus begrüsse), Lohndumping, Zeitarbeitsverträge, Studiengebühren, Frikadellenklauentlassung, Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Erhöhung und Umverteilung der Sozialabgaben, Gebühren für Dinge die früher umsonst waren, etc, d.h das Popo-Pudern wird immer mehr zurückgefahren, das Verhältnis von Input und Output verschlechtert sich mit galoppierender Geschwindigkeit. Warum sollte das im Konsularwesen anders sein? (und hier schliesst sich wieder der Kreis zum Thema). Aber statt dankbar zu sein, dass sie die besten Zeiten noch mitnehmen konnten, motzen die Rentner mit einem ungeheuerlichen Anspruchsdenken nur rum

Namtok, wenn du deinen vollmundigen Ankündigungen (auch in anderen Threads), auch mal Taten folgen lassen würdest, waren dir einige sehr dankbar
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: dart am 05. September 2010, 21:51:55
@theworldismyhome
Wenn du mal irgendwann die Kurve zu Rentner in Thailand findest, sag einfach Bescheid.
Der sicherlich größte Teil derjenigen, die hier ihren Ruhestand ausleben, hat sich krumm gelegt in ihrem Arbeitsleben, keine Reichtümer anhäufen können, und würde in D-A-CH nahe der Sozialhilfe rangieren.
Sollen die sich jetzt einen Kopf machen, das die heutige Arbeits,-und Wirtschaftslage anderen Gesetzen folgt als zu ihrer aktiven Arbeitszeit? {+
Es war doch erst gleich gestern in den News, es gab noch nie soviele Millionäre in D wie zur Zeit.
Und nein, ich bin kein Rentner und werde auch niemals Anspruch auf Rente haben.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: theworldismyhome am 05. September 2010, 22:09:20
Nein Dart, ich möchte nur dass sie in der Realität ankommen und erkennen, dass es nichts mehr zu verteilen gibt und es keinen Big-Spender mehr gibt, der für jede individuelle Dummheit einen staatlichen Bailout leisten kann, oder irgendein anderer der hier einen kostenlosen Konsularübersetzungsservice will, oder wieder ein anderer der sich über die schlechte, teure Botschaftshotline beschwert. Dafür dass das so ist, sind die Politiker verantwortlich die ihnen, obwohl das absehbar war, mit Schielen auf Wählerstimmen zu lange den Popo gepudert haben und teilweise heute noch, wider besseren Wissens tun (siehe Rentenanpassungsgarantie). Und dein Hohelied der Helden der Arbeit, und Millionärsverdammung ist altsozialistisches Geschwurbel.

Ausserdem kann jeder Rentner da leben wo er will, wenn er es sich leisten kann, und der Gesellschaft keine zusätzlichen Kosten verursacht.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: dart am 05. September 2010, 22:21:31
Und dein Hohelied der Helden der Arbeit, und Millionärsverdammung ist altsozialistisches Geschwurbel
Deinen Zynismus kannst du dir getrost gaaanz tief irgendwo hinschieben. ;]
Der allergrößte Teil der Rentner die schon ein paar Jahre in TH leben, könnten vom Alter mein Vater sein, sind vor 1950 geboren und haben genug Dreck fressen müssen.
In der Realität sind aber von denen dennoch die Allermeisten geblieben, denen ist schon bewußt das sie sich auch in TH ausreichend versichern müssen.

p.s. Den Großteil der Sozial-Schmarotzer (egal welcher Nationalität) findet man sicherlich in der Altersgruppe 30-50J.
Beispiele, aus jüngster Vergangenheit, gibt es auch in diesem Forum zur Genüge. {--
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 06. September 2010, 09:27:23
Gehört zwar nicht unbedingt in diesen Themenbereich, aber zur Klarstellung etwelcher populistischen posts dies: theworldismyhome:

Es liegt nicht ausschliesslich an den Rentnern, die saugen. Es lag primär daran, dass viele Betriebe in der Vergangenheit wohl den Arbeitnehmern die Sozialabgaben in Abzug brachten, diese jedoch nie dahin abführten, wo sie hin hätten sollen. Und als sie abführen sollten, waren diese insolvent. Oder strukturierten sich flugs neu.
Leere Behauptung? Mitnichten! Beispiel: SBB, schweizerische Bundesbahnen. Nach Umwandlung in Privatunternehmung und Prüfung der Finanzen wurde festgestellt, dass Millionen  nicht in die Pensionskassen abgetreten wurden. Da die SBB als staatliches Unternehmen nicht mehr existierte, muss der Steuerzahler einspringen. Mein Vater, heute 92 und etwas, arbeitete dort insgesamt 47 Jahre. Willst du diesen und seine Kollegen als gierig bezeichnen, weil sie die ihnen zustehende Rente weiterhin beziehen? Und, das ist bei weitem kein Einzelfall, wo der Staat mit Obligatorien zu regulieren versuchte, die Unternehmen nach Gesetzeslücken Ausschau hielten, um buchhalterisch und bilanzbezogen zu ihren Vorteilen zu gelangen.

So gesehen ist es einfach, den Esel mit dem Müll zu bepacken und ihn an die nächste Pferdeschau zu entsenden!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: uwe49 am 06. September 2010, 11:39:55
@kulowanz

Reg dich doch nicht auf....auch musst du dich (hier) nicht rechtfertigen, schon gar nicht fuer deinen Vater.

Mein Vater, er und die Mutter sind vor 20 Jahren gestorben (!), hat auch seit Schulabgang als 15-jaehriger bis
zur Schliessung der Fabrik, da war Vater 64-zig, taeglich hart gearbeitet. Also 49 Jahre lang !!!

Er konnte seine Wohlverdiente Rente gerade mal 1 Jahr geniessen....! ???

Auch wird oft vergessen, ich rede jetzt von der Schweiz, dass damals noch die 6-Tage-Woche gang und gaebe war.
Also ca. 50 Stunden-Woche !!!   Bei damals noch geringem Lohn.

Er hatte nie ein Auto, spaet einen TV.....aber wir hatten gute Eltern....die uns eine glueckliche Kindheit schenkten.

Gruss
UWE [-]
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 06. September 2010, 11:49:23
Danke uwe49. Ich reg mich nicht auf, ich wollte nur mal aufzeigen, wie es eben auch gekommen ist.
Auch ich schreibe aus Schweizer Gesichtspunkten. Ich finde es einfach nicht richtig, dass man Menschen, die wirklich gekrüppelt haben und sich in verdientem Ruhestand befinden, so verunglimpft und aus den betrügerischen Unternehmungsführungen von damals Helden macht, weil sie wussten, wie man sich der Kohle ergaunern konnte, die eigentlich anderen zustand.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Grüner am 08. September 2010, 19:47:36
Die Geschichte mit Matthias Koch sieht wohl etwas anders aus als bisher meistens dargestellt:

So mittellos sind die Leute gar nicht. Erst hat er mit dem Bruder Muttis Häuschen verklopft und dann isser zur Oma gezogen, wo er auch keine Miete zahlte.
Zitat:

In der Friedensstraße erinnert man sich gut an den kauzigen Typ, der in einem großen Haus mit seiner Mutter Gerlinde und seinem Halbbruder Christopher lebte. „Er war oft im Wald und ernährte sich von dem, was er dort fand“, sagt eine Nachbarin. Er soll Heuschrecken gegessen, sich vom Jäger frische Leber liefern lassen haben.

„Ganz echt war er schon damals nicht“, sagen seine Bekannten ...

Als seine Mutter 2006 an Krebs starb, verkauften er und sein Halbbruder das Haus.

Schon wenige Tage nach dem Unfall setzt sich die Polizei mit Kochs Oma und seiner Tante in Eltmann in Verbindung. Seitdem mahlen die Mühlen der Behörden, um Matthias Koch wieder in seine Heimat zu bringen. Die Familie hat kein Geld, ärgert sich aber ... (über die deutsche Botschaft)

http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/traurige-geschichte-matthias-koch-tz-906529.html
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: michu1 am 20. September 2010, 01:37:24
Koma-Patient kommt
zurück nach Hause
Matthias K. lag nach einem Unfall elf Monate in einem Krankenhaus in Thailand im Koma. Jetzt kommt er endlich nach Hause. Er ist bereits auf dem Rückflug.   mehr ...

http://www.bild.de/BILD/news/2010/09/19/deutscher-koma-patient-rueckweg/von-thailand-nach-deutschland.html
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: wyooo am 20. September 2010, 07:18:12
Koma-Patient nach Deutschland zurückgekehrt  ;}

Am Abend landete das Ambulanzflugzeug mit dem Mann an Bord in Nürnberg. Der immer noch schwer kranke Patient wurde in eine Intensivpflegeklinik gebracht. Vor elf Monaten hatte er sich in der Stadt Hat Yai am Kopf verletzt und war ins Koma gefallen. Die thailändische Klinik hatte lange vergeblich nach Angehörigen gesucht, eine Spendenaktion ermöglichte nun den Transport nach Deutschland.
Alles Gute.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1041628
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Baer am 22. September 2010, 10:11:11
Hallo Zusammen

Ich habe alle Berichte über das Thema gelesen,und fand sie zum grössten teil sehr  aufschlussreich, aber das Problem liesse sich auf  eine ganz einfache weise lösen,wenn zum Beispiel sämtliche Krankenkassen ob in  D-A-CH-I-F also einfacher gesagt Europa weit eine Spezielle Versicherung für Auswandere anbieten würden, dann wäre die ganze Aufregung gar nicht nötig,und zwar stelle ich mir das so vor, sobald ein Versicherter sich bei seiner Krankenkasse Abmeldet  egal in welches Land er sich begibt,  automatisch  zu den Landes üblichen Krankenkassenprämien weiter Versichert wird, nun frage ich euch wäre das machbar, oder ist das  eher eine Schnapsidee von mir?

Baer
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: kulowanz am 22. September 2010, 10:37:24
Baer, die Idee an und für sich wäre schon gut, bloss die Paläste der Versicherer sind noch zuwenig gross und die Taschen der Bosse und ihrer Verbündeten in der Regierung haben zu grosse Löcher, daher eher Illusion. Dies aus Schweizer Blickwinkel. Wenn es nach den Schweizern ginge, gäbe es eher ein Obligatorium zum krankwerden für Auswanderer!
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: arthurschmidt2000 am 22. September 2010, 19:23:20
So ganz verstehe ich den Vorschlag nicht. Jemand, der auswandert kann sich doch normalerweise  in seinem neuen Heimatland zu den landesüblichen Krankenkassenprämien versichern.
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: zack_is_dead am 23. September 2010, 21:39:19
Lesen Sie mal, wie sozial der Unrechtstaat ist!
Zitat
• Ausgaben für die „Grundsicherung von Arbeitssuchenden“ – also Hartz IV – belaufen sich alles in allem auf gut 48 Mrd. Euro! Darin enthalten sind 15,8 Mrd. Euro an Zuschüssen zu Wohn- und Heizkosten.

• Zweiter großer Ausgabenposten sind Kinder-, Erziehungs- und Elterngeld: rd. 40,5 Mrd. Euro. Aber auch die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe (21 Mrd. Euro) und die Sozialhilfe (23 Mrd. Euro) sind in den vergangenen Jahren ständig gestiegen.

• Weitere Sozialleistungen: Ausbildungsförderung (2,1 Mrd. Euro), Wohngeld (1,2 Mrd. Euro).


Aber auch in der Sozialversicherung reichen die Beiträge längst nicht mehr aus:

• Allein in die Rentenkasse mussten 2009 rd. 80 Mrd. Euro an Steuergeld zugeschossen werden.

• Auch für die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung reichten die Beitragseinnahmen nicht: Eine Finanzspritze aus der Steuerkasse von 7,2 Mrd. Euro war nötig.

Alles zusammengerechnet hat der Staat im vergangenen Jahr in die Sozialsysteme rund 302 Milliarden Euro geschossen – als direkte Sozialleistungen oder als Zuschüsse für die klammen Kassen.

Das sind nur 23 Mrd. Euro weniger als der gesamte Bundeshaushalt für 2010!

http://tinyurl.com/35vbm5h

Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: volkschoen am 24. September 2010, 06:33:55
Ich finde diese Ausgaben völlig in Ordnung. Als eines der stärksten Exportländer auf dieser Welt muss es sich die Zukunft sichern und den sozialen Frieden im Land garantieren. Das wird mit diesem Haushalt erreicht.

Gruß Volkmar
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: Isan Yamaha am 02. November 2010, 22:55:27
Warum,hat Deutschland mit Thailand,kein Sozialabkommen?
Es sollen ja angeblich 20000 Deutsche in Thailand Leben.
Ist da der Botschafter,nicht in der Pflicht was für seine Landsleute zu Unternehmen?
Titel: Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
Beitrag von: TiT am 07. November 2010, 16:39:40
Nachdem jetzt schon seit längerem hier nichts mehr kam, was im engeren Sinn zum Thread-Thema gehört, wurden die entsprechenden Beiträge verschoben nach:

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=3972.0

Da geht's ab jetzt exklusiv weiter mit dem Thema "Krankenversicherung".